Hai-Forschungsprojekt Philippinen – Zwischenbericht

Nachhaltiger Haitourismus als Alternative zu Haifang und Shark Finning

DSM unterstützt Hai-Forschungsprojekt auf den Philippinen: Im Rahmen seiner Masterarbeit setzt sich der Umweltwissenschaftler Julian Engel mit der Entwicklung alternativer Existenzmöglichkeiten in Entwicklungsländern auseinander. Sein Fokus ist der Ökotourismus in Korallenriffen am Beispiel des Pazifischen Fuchshais (Alopias pelagicus) auf der philippinischen Insel Malapascua. Die Hälfte seiner Zeit ist vorbei. Hier zieht er eine Zwischenbilanz. -> WEITERLESEN <-

Neues Schutzgebiet bei den Balearen

Ein besonderes Meeresschutz-Weihnachtsgeschenk

Auf der 20. Vertragsstaatenkonferenz der Barcelona-Konvention der Mittelmeer-Anrainerstaaten (17. bis 20. Dezember in Tirana, Albanien) wurden die Gewässer zwischen den Balearen und dem spanischen Festland zu einem besonderen Schutzgebiet von mediterraner Bedeutung (Specially Protected Area of Mediterranean Importance, SPAMI) erklärt. „Ein wichtiger Fortschritt für Wale und Delfine im Mittelmeer und den Erhalt mariner Biodiversität“, erklärt die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM). -> WEITERLESEN <-

Hongkong: Zu viele Haiflossen von gefährdeten Arten

2016 importierte Hongkong 5 718 Tonnen Haiflossen!

Mehr als ein Drittel der in Hongkong verkauften Haiflossen stammt von gefährdeten oder bedrohten Arten. Dies zeigte eine Studie von Wissenschaftlern der Florida International University (FIU). Mittels DNA-Analysen durchleuchteten sie den bisher undurchsichtigen Handel auf dem weltweit größten Markt für Haiflossen. -> WEITERLESEN <-

Artenschutzkonferenz: Mehr Schutz für Haie

Resolutionen zu Unterwasserlärm und Plastikverschmutzung

Am 28. Oktober endete in Manila die 12. Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS). Die Regierungen vereinbarten auf der Artenschutzkonferenz unter anderem, bei der Verringerung negativer Auswirkungen von Meeresmüll, Lärmbelastung, erneuerbaren Energien und Klimawandel auf wandernde Arten zusammenzuarbeiten. Auch erhalten drei Hai- und drei Rochenarten einen besseren Schutzstatus. Der vom Aussterben bedrohte Walhai schaffte es auf Anhang I des CMS – die höchste Kategorie des Abkommens. Schwarzhai (Carcharhinus obscurus) und Blauhai (Prionace glauca) wurden ebenso wie die Rochen Gemeiner Engelhai (Squatina squatina) und zwei Geigenrochenarten in die Anhänge I und II aufgenommen. -> WEITERLESEN <-

Niederlande: Einzigartiges Fischschutzprojekt

Großartig: Niederländer hauen Loch in Deich und bauen Fischmigrationsfluss – damit Fische wieder wandern können!

Während in der ganzen Welt als Antwort auf den durch den Klimawandel steigenden Meeresspiegel Deiche verstärkt und erhöht werden, durchbrechen die Niederländer kurzerhand gewohnte Muster. Sie hauen ein Loch in den Deich! Klingt verrückt, ist es aber nicht. Denn bislang ist das schnurgerade, 32 Kilometer lange Bollwerk (Afsluitdijk) inmitten des Meeres, welches das Ijsselmeer eingrenzt, ein einziges Hindernis für viele Zugfische. Sie können nicht mehr zwischen ihren Lebens- und Laichgebieten vom Süß- ins Salzwasser und umgekehrt wechseln. Das soll sich ab 2022 mit dem Fischschutzprojekt „Fischmigrationsfluss Abschlussdeich“ ändern. -> WEITERLESEN <-

Hainetze: Erfolg für bedrohte Delfinart

Endlich sinkt die Beifanggefahr für die vom Aussterben bedrohten Bleifarbenen Delfine (Sousa plumbea) vor Richards Bay (Provinz KwaZulu-Natal, Südafrika)!

Nach zähen Verhandlungen konnte die von uns unterstützte Meeresbiologin Shanan Atkins die Stadtverwaltung von uMhlathuze zu einer Reduzierung der für ihre hohe Beifangrate gefürchteten Hainetze „net 99“ und „net 5“ bewegen. Während „net 99“ auf etwa 100 m Länge halbiert und um zwei Köderhaken (engl.: „Drumlines“ – an Bojen befestigte Leinen, an deren Ende ein schwerer Köderhaken zum Fang großer Haiarten befestigt ist) ergänzt wird, wird das bereits 2005 halbierte „net 5“ entfernt und durch zwei zusätzliche Drumlines ersetzt. -> WEITERLESEN <-

Gegen das große Artensterben: Buch „Biodiversitot“

Damit aus Biodiversität nicht BiodiversiTOT wird!

Die Artenforscher Prof. Dr. Michael Schrödl (SNSB – Zoologische Staatssammlung München) und Dr. Vreni Häussermann (Biologische Forschungsstation Huinay, Chile) rufen in ihrem Buch „Biodiversitot“ dazu auf, die globale Artenvielfalt endlich konsequent und rasch zu erfassen. Solange es sie noch gibt. Insektensterben! Korallenbleiche! Überfischung! Das sind nur die Spitzen des Eisbergs: Das 6. große Artensterben ist in vollem Gang. Millionen von unbekannten Tierarten gibt es noch zu entdecken und zu beschreiben! Doch dafür gibt es weder genügend Stellen noch Forschungsmittel. -> WEITERLESEN <-

Größtes Meeresschutzgebiet von Nordamerika ohne Fischfang

Refugium für Walhaie, Mantarochen und Delfine: Mexiko macht Revillagigedo-Inselgruppe zur Schutzzone

Die zur Welterbe-Liste der UNESCO zählende Revillagigedo-Inseln vor der Westküste Mexikos wird zum größten Meeres- und Naturschutzgebiet Nordamerikas – ohne Fischfang. Künftig werden in dem aus vier unbewohnten Vulakninseln bestehenden und sich über 420 km erstreckenden Archipel jegliche Fischereiaktivitäten verboten sein. -> WEITERLESEN <-

Meilenstein: Ballastwasser-Übereinkommen in Kraft

Ein Meilenstein für den marinen Umweltschutz

2004 unterzeichneten die Mitgliedsstaaten der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) eine Konvention zum Ballastwassermanagement. Mit gut einem Jahr Verspätung ist das Internationale Übereinkommen zur Kontrolle und Behandlung von Ballastwasser und Sedimenten von Schiffen, das sogenannte Ballastwasser-Übereinkommen, nun am dem 8. September 2017 in Kraft getreten. Künftig sind Seeschiffe verpflichtet, an Bord Anlagen zur Behandlung von Ballastwasser zu installieren, die die weltweite Verschleppung invasiver Tier- und Pflanzenarten verhindern. Für Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), ist das Inkrafttreten „ein Meilenstein für den marinen Umweltschutz“. -> WEITERLESEN <-

Philippinen: Nachhaltiger Haitourismus

Forschungsprojekt zum Haitourismus auf den Philippinen als Alternative zu Haifang und Shark Finning

Im Rahmen seiner Masterarbeit setzt sich Julian Engel mit der Entwicklung nachhaltiger und alternativer Existenzmöglichkeiten in Entwicklungsländern auseinander. Sein Fokus ist der Öko- und Haitourismus in Korallenriffen am Beispiel des Pazifischen Fuchshais (Alopias pelagicus) auf der philippinischen Insel Malapascua. Dort sind Fuchshaie DAS Highlight für Tauchtouristen: In den Korallenriffen gibt es eine „Putzerstation“, an der sich die Haie von Putzerfischen (Labroides dimidiatus) die Parasiten auf ihrer Haut entfernen lassen. -> WEITERLESEN <-