Schutz von Haien und Bleifarbenen Delfinen vor Hainetzen (KwaZulu-Natal, Südafrika)

 

Südafrika: Schutz von Haien und Bleifarbenen Delfinen vor Hainetzen

 

Haischutz in Fidschi – Forschungsarbeit über Bullenhaie

Bullenhaie sollen zur "flagship species" für den Haischutz in Fidschi werden

Seit 2015 unterstützt die Stiftung die Dissertation der Schweizer Biologin Kerstin Glaus von der Universität Basel, die mit ihrer Arbeit den Schutz von Bullenhaien in Fidschi fördern will.

Bullenhai mit Fischschwarm, Fidschi.Früher wurden Haie in Fidschi als Götter verehrt.
Foto: Lill Haugen
Kerstin Glaus widmet sich in ihrer Doktorarbeit dem Vorkommen des Bullenhais (Carcharhinus leucas) in den Gewässern des Inselstaates Fidschi im Südpazifik. Die bis zu 2,1 m langen und 91 kg schweren Männchen und die bis zu 3,5 m großen und 318 kg schweren Weibchen leben bevorzugt in Küstennähe. Man findet sie vor Amerika im Atlantik und Pazifik, südlich der Sahara vor Afrika, vor Indien, Südostasien und Australien. Manche Vertreter bewohnen sogar das Süßwasser von Flüssen und Seen.

Haie spielten in Fidschi schon immer eine große Rolle
Früher wurden Haie in Fidschi als Götter verehrt, heute spült der lokale Hai-Tourismus Geld in die Kassen der Insel, und auch die Haifischerei ist nicht unbedeutend. "Haie haben aber auch eine ökologisch überaus relevante Bedeutung", erläutert die Haiforscherin Kerstin Glaus. So wurde in Fidschi dokumentiert, wie die Dezimierung von Schwarzspitzen-Haien (Carcharhinus melanopterus) mit Biodiversitätsverlusten von Korallenriffen einherging.

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