Aktionen für den Blauen Planeten

Die faszinierende Vielfalt der Ozeane ist unter enormen Druck geraten

Überfischung durch viel zu große Fischfangflotten, industrielle Nutzung von Rohstoffen wie Erdgas, Erdöl oder Mangan, intensiver Schiffsverkehr, zunehmende Vermüllung und Verschmutzung, der hohe Eintrag von Nährstoffen aus der Landwirtschaft und jetzt auch der Klimawandel bedrohen das Leben in den Weltmeeren.

Hinzu kommt die stetig wachsende Beliebtheit der Küsten, z.B. im Mittelmeerraum, aber auch an der Nord- und Ostsee für die schönste Zeit des Jahres, den Urlaub. Sensible Küstenlebensräume wie Salzwiesen oder Dünenlebensgemeinschaften werden ge- und zerstört, abgesehen von der enormen Müllmenge, die gedankenlose Touristen einfach liegenlassen.

Es hat nur wenige Jahrzehnte gedauert, bis der Mensch es geschafft hat, die größten und ältesten Lebensräume unseres Planeten bis an die Belastungsgrenze und darüber hinaus auszubeuten…

Doch es ist noch nicht zu spät!

Urlaub am Meer

Beim Urlaub an Küste und Strand oder beim Whale Watching kann man durch richtiges Verhalten viel zum Schutz der Meeresumwelt und der Meerstiere beitragen

So erfreut sich das Schwimmen mit wild lebenden Delfinen immer größerer Beliebtheit. Doch Wissenschaftler beobachten zunehmend negative Auswirkungen bei touristisch intensiv genutzten Meeressäugerpopulationen.

Sensible Küstengebiete wie Salzwiesen oder Dünenlebensgemeinschaften werden ge- und zerstört, abgesehen von der enormen Müllmenge, die gedankenlose Touristen einfach liegenlassen. weiterlesen ->

No more plastic in the sea

Man kann mit viel weniger Plastik im Alltag auskommen und helfen, die Eintrag von Plastik und Mikroplastik in die Meere zu verringern

Deutschland nimmt in Europa die wenig ruhmreiche Spitzenposition beim Verbrauch von Plastik ein. Aktuell liegt er bei 11,5 Millionen Tonnen jährlich, fünf Millionen Tonnen davon werden gleich wieder weggeschmissen. Das muss nicht sein! Es ist ganz einfach und tut auch nicht weh. Machen auch Sie mit! weiterlesen ->

Meerestiere retten

Über den Umgang mit gestrandeten Meerestieren

Im Kleinen verbirgt sich oft Großes. Man kann gestrandete Meerestiere wie Krabben oder Seesterne vorsichtig zurück ins Meer tragen. Wenn man unter Steinen nach Kleintieren sucht, sollte der Stein wieder genau an denselben Ort zurückgelegt werden. weiterlesen ->

Gesundheit und Ernährung

Die mit Abstand gefährlichste Bedrohung für das gesamte Leben in den Meeren ist heutzutage die industrielle Fischerei

Gnadenlos wird mit immer größerem Aufwand auch noch der „letzte Fisch“ aus dem Wasser geholt. Selbst bis in die Tiefsee dringt man heute mit Grundschleppnetzen vor und zerstört unwiederbringlich einmalige Lebensräume wie Korallenriffe und Lebensgemeinschaften.

Die Beifangraten sind teilweise exorbitant, Meeresschildkröten, Haie, Wale und Delfine landen als unerwünschter Beifang im Netz. Nach Berechnungen der Internationalen Walfangkommission sind es jedes Jahr allein 300.000 Wale und Delfine, die auf diese Weise jämmerlich verenden. weiterlesen ->