Urlaub am Meer

Beim Urlaub an Küste und Strand oder beim Whale Watching kann man durch richtiges Verhalten viel zum Schutz der Meeresumwelt und der Meerstiere beitragen

So erfreut sich das Schwimmen mit wild lebenden Delfinen immer größerer Beliebtheit. Doch Wissenschaftler beobachten zunehmend negative Auswirkungen bei touristisch intensiv genutzten Meeressäugerpopulationen.

Sensible Küstengebiete wie Salzwiesen oder Dünenlebensgemeinschaften werden ge- und zerstört, abgesehen von der enormen Müllmenge, die gedankenlose Touristen einfach liegenlassen.

Aktionstipp: Hinterlasse nur Fußspuren…

Pfotenspuren im Watt.

Hinterlasse nur Fussspuren…

Selbstverständlich sollte es sein, in der freien Natur nur Fußspuren zu hinterlassen und nur Fotos und Erinnerungen mitzunehmen. Zigarettenfilter z.B. bestehen aus Celluloseacetat, einem schwer abbaubaren Kunststoff, der erst nach vielen Jahrzehnten im Ozean zersetzt wird.

Aktionstipp nachhaltige Wal- und Delfinbeobachtung

Ausufernder Wal- und Delfinbeobachtungstourismus bedroht an vielen Küsten das Überleben von Walen und Delfinen. Bei Hurghada im Roten Meer ist das massenhafte touristische „Schwimmen mit Delfinen“ mittlerweile zu einer ernsthaften Bedrohung für das Überleben der betroffenen Populationen geworden.

Durch die Auswahl eines verantwortungsvoll operierenden Anbieters kann man entscheidend dazu beitragen, dass die Begegnung mit Walen und Delfinen in freier Wildbahn nicht zu einer zusätzlichen Belastung und Gefährdung für die Tiere wird. Kleine Reiseveranstalter und engagierte Delfin- und Meeresschutzorganisationen wie die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) oder Dolphin Watch Alliance (DWA) zeigen z.B. Wege auf für nachhaltige Delfinbegegnungen bei denen den wundervollen Meeressäugetieren der Respekt entgegen gebracht wird, den sie verdienen.