Namibia: Erfolg für den Meeresschutz im südlichen Afrika

Der russische Frachter "Ryazanovka" ankert vor der Küste von Namibia. Foto: EII

Proteste verhindern Ausverkauf der marinen Artenvielfalt Namibias!

Das ist ein großartiger Erfolg für den Delfin- und Meeresschutz im südlichen Afrika: Das chinesische Unternehmen, das vor der Küste Namibias Delfine, Orcas, Haie, Südafrikanische Seebären und andere Meerestiere fangen und für asiatische Aquarien exportieren wollte, hat seine Pläne aufgeben müssen. Als Gründe für den Rückzug werden öffentliche Proteste und mangelnde Unterstützung der Regierung genannt.

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Widerstand gegen "Shark City Sinsheim" formiert sich

Seidenhai. Foto: Alex Chernikh

16 Tier- und Naturschutzverbände fordern: Kein kommerzielles Hai-Aquarium in Sinsheim

Das umstrittene Aquarium-Großprojekt "Shark City Sinsheim" sorgt mittlerweile bundesweit für entschiedene Kritik bei Tier- und Naturschützern. Auf Initiative von Pro Wildlife e.V. appellieren 16 Organisationen - darunter auch die DSM - in einem gemeinsamen Brief an Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht, das geplante kommerzielle Hai-Aquarium "Shark City" zu verhindern. Die Organisationen befürchten unter anderem, dass für das Großaquarium Haie aus dem Meer gefangen werden könnten – zumal die Betreiber immer noch keine Angaben darüber machen, welche Arten sie genau ausstellen wollen.

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Australien: Sondererlaubnis für tödliche Hainetze

Toter Bullenhai in Hainetz. Foto: Fiona Ayerst/Marine Photobank

Delfine, Haie, Seekühe und Meeresschildkröten werden für den Tourismus geopfert

Josh Frydenberg, neuer australischer Umweltminister, hat mit einer Sondererlaubnis das Stellen von bis zu 10 Hainetzen an fünf Stränden entlang der Nordküste des Bundesstaates New South Wales ermöglicht. Frydenberg will mit seiner umstrittenen Entscheidung die lokale Tourismusindustrie stützen. Damit verurteilt er unzählige bedrohte Meerestierarten, darunter Delfine, Haie, und Meeresschildkröten, zu einem sinnlosen und grausamen Tod.

Die Stiftung hat Frydenberg dringend aufgefordert, seine Sondererlaubnis aus Artenschutzgründen rückgängig zu machen und sich für die Installation nicht-tödlicher Haischutzmaßnahmen einzusetzen.

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Südafrika: Hainetze vernichten seltene Delfine und Haie

In Hainetz ertrunkener Bleifarbener Delfin Richards Bay. Foto: Shanan Atkins

Grausame Todesfallen für Delfine und Haie

Bade- und Surfstrände erfreuen sich an den Küsten von Südafrika oder Australien großer Beliebtheit. Der Bade-Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die umliegenden Städte und Gemeinden. Für Meerestiere wie Delfine, Haie, Meeresschildkröten und größere Fische hört der Spaß allerdings spätestens dann auf, wenn sie auf einen vor Haiangriffen geschützten Strand zuschwimmen. Der Ausflug endet für sie nicht selten tödlich. In Südafrika besonders an den Stränden der an Mosambik angrenzenden Provinz KwaZulu-Natal.

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Sinsheim: Bald ein schwarzes Loch für bedrohte Haie?

Zwei Bullenhaie, Fidschi. Foto: Lill Haugen

In der Kraichgaumetropole soll ein Hai-Vernichtungscenter gebaut werden

Es klingt verrückt: Ausgerechnet Sinsheim will sich eine weitere Attraktion zulegen. Die "Event-Stadt" soll durch den Bau eines "Hai-Observatoriums" mit bis zu 40 Haiarten in einem 7,5-Millionen-Liter-Aquarium zur "Haifisch-Stadt" mutieren. Sollten die Pläne für das "Shark City" genannte Projekt realisiert werden, würde in der Kraichgaumetropole - für "nur" elf Millionen Euro - ein weiteres "Schwarzes Loch für Haie" entstehen.

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IWC will Aussterben Kalifornischer Schweinswale verhindern

Vaquita im Golf von Kalifornien.

Vaquitas gelten aufgrund ihres sehr kleinen Verbreitungsgebietes im nördlichen Golf von Kalifornien (Mexiko) verbunden mit dem enorm hohen Nutzungsdruck in ihrem Lebensraum als eine der am stärksten vom Aussterben bedrohte Meeressäugerart der Welt. Die nur etwa 1,5 Meter groß werdenden Vaquitas (Phocoena sinus), auch Kalifornische Schweinswale genannt, gehören zu den kleinsten Delfinartigen, die es gibt.

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Mehr Artenschutz für Haie, Rochen und Kaiserfisch

Seidenhai. Foto: Alex Chernikh

Artenschutzkonferenz in Südafrika endet mit Erfolgen für Meerestiere

Auf der Anfang Oktober in Johannesburg zu Ende gegangenen 17. Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (engl. CITES) konnten wichtige Erfolge für den Schutz von Haien, Rochen und des Orange-Prachtkaiserfisches erzielt werden.

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Chinesen wollen vor Namibia Meerestiere für Aquarien fangen

Landesflagge von Namibia.

Meeresschutzorganisationen warnen vor einem Ausverkauf der marinen Artenvielfalt Namibias

Die chinesische Firma "Welwitschia Aquatic and Wildlife Scientific Research" will vor der Küste Namibias über mehrere Jahre hinweg Delfine, Robben und andere Meerestiere fangen und für asiatische Aquarien und Delfinarien exportieren.

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Schwer verletzter Delfin überlebt wie durch ein Wunder

Deutlich zu sehen sind die eingewachsenen Netzreste. Foto: T. Gomercic

Aufwändige Delfin-Rettungsaktion wurde von der Stiftung unterstützt.

Dramatische Szenen spielten sich im September 2013 nahe der kroatischen Hafenstadt Zadar ab. Über mehrere Tage wurde versucht, einen schwer verletzten Delfin einzufangen.

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Hannes Jaenicke kämpft für Tiere: "Im Einsatz für Delfine"

Indopazifische Große Tümmler. Foto: A.Ziltener/DWA

"Diesen Film zu machen war und ist mir also ein echtes Anliegen..."

In der neuen Folge seiner preisgekrönten Tierdoku-Reihe "Im Einsatz für…" trifft Schauspieler und Tierschützer Hannes Jaenicke auf Delfine. Er berichtet u.a. über die Auswirkungen unserer modernen Industriegesellschaft auf das Leben der faszinierenden Meeresbewohner und ihren Kampf ums Überleben.

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Meeresschildkröten: Überleben zwischen Wasser und Land

Unechte Karettschildkröte. Foto: Karlowski/Kirsch

Seit über 250 Millionen Jahren - weit vor der Zeit der Saurier - leben sie in den Weltmeeren in fast unveränderter Form und Aussehen

Gemeinsam mit Salzwasserkrokodilen, Meeresschlangen und den Galapagos-Meerechsen gehören Meeresschildkröten heute zu den einzigen Reptilien, die im Salzwasser leben.

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Rote Thunfische, majestätische Giganten auf der Roten Liste

Ein Schwarm Blauflossenthunfische im tief blauen Meer, gegen die weiß leuchtende Meeresoberfläche fotografiert.

Rote Thunfische sind gewaltige Raubfische

Bei einer Länge von bis zu 5 Metern kann ein ausgewachsenes Exemplar 700 Kilogramm und mehr auf die Waage bringen. Doch derart große Exemplare sind heute eine Rarität: Die räuberischen Giganten stehen wegen ungehemmter Raubfischerei auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten.

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Seepferdchen: Faszinierende und gefährdete Fische

Seepferdchen vor St. Vincent. Foto: Kelly Graham/Marine Photobank

Jeden Morgen vollführen Männchen und Weibchen zur Begrüßung einen graziösen Tanz

In der griechischen Mythologie heißt es, sie seien Nachfahren der Rösser, die Poseidons Streitwagen zogen.

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Folgen des Walfangs: Orcas jagen kleinere Meeressäuger

Springender Schwertwal. Foto: Emma Foster

Der ehemals exzessive Walfang im Nordpazifik beeinträchtigt bis heute zahlreiche Tierarten

Da die großen Walarten in der Vergangenheit enorm dezimiert wurden, sind deren Jäger, die auch Schwertwale genannten Orcas (Orcinus orca) gezwungen, auf kleinere Meeressäuger wie Seehunde, Pelzrobben, Seelöwen und Seeotter als Jagdbeute auszuweichen. Somit werden auch diese Arten indirekt Opfer des kommerziellen Walfangs.

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Gejagte Jäger - Erfolgsmodell der Evolution vor dem Aus?

Zwei Bullenhaie, Fidschi. Foto: Lill Haugen

Experten warnten bereits vor über 20 Jahren vor der Ausrottung vieler Hai-Arten

Vor über 450 Millionen Jahren tauchten die ersten Haie in den Meeren auf. Heute gibt es etwa 350 bis 370 Arten, von handspannengroßen Exemplaren bis hin zum größten Fisch der Welt, dem 18 Meter langen Walhai. Ausgerechnet die beiden größten, der 15 Meter große Riesenhai und der Walhai, ernähren sich dabei ausschließlich von Plankton und sind ebenso friedlich wie bislang weitgehend unerforscht.

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Totengeläut für das Einhorn der Meere – Inuit rotten Narwale aus

Fechtende Narwale. Foto: Glenn Williams

Mit ihrem sagenumwobenen bis zu 3 Meter langen spiralförmig gedrehten Stoßzahn gehören Narwale zu den sonderbarsten Bewohnern der Weltmeere

Der Ursprung der Einhorn-Legende könnte bald auch nur noch ein Mythos sein. Hauptgrund ist die hemmungslose Jagd grönländischer Inuit auf die über 4 Meter großen und bis zu 1,5 Tonnen schweren Wale. Innerhalb weniger Jahrzehnte haben sich die Bestände auf ein Viertel dezimiert.

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Bedrohte Riesen: Walhaie – Die größten Fische der Weltmeere

Walhai mit halb geöffnetem Maul, Seychellen. Foto: Olivier Roux/Marine Photobank

Wenn sein Name fällt, bekommen nicht nur Taucher große Augen

Doch Begegnungen mit dem größten Fisch der Erde, dem Walhai (Rhincodon typus), sind selten geworden: Sein Fleisch ist vor allem in Asien eine beliebte Delikatesse.

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Vierbeiniger Walhelfer in der Walforschung

Ein Shiba Inu blickt neugierig mit beiden Vorderbeinen auf dem Schlauchkörper eines Zodiac sich abstützend ins Wasser.

"Tucker" kann Exkremente von Meeressäugern auf eine Entfernung von ein bis zwei Kilometern aufspüren

Mit einem mehr als ungewöhnlichen Teammitglied wollen Forscher im Nordwesten der USA dem kontinuierlichen Rückgang der Schwertwale im Puget Sound auf die Spur kommen.

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Doch nicht ausgestorben: Omurawale bei Madagaskar entdeckt

Omurawal. Foto: Salvatore Cerchio

Erstmals in der Geschichte wurden lebende Exemplare fotografiert

Ihren Sensationsfund veröffentlichte das internationale Team von Ozeanforschern um Salvatore Cerchio von der Woods Hole Oceanographic Institution und dem New England Aquarium erst im Oktober 2015 im Online-Fachportal "Royal Society Open Science".

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Extremer Geschlechtsdimorphismus bei seltenen Löcherkraken

Oktopus mit Frauenpower

Eine der krassesten Formen unterschiedlicher Geschlechtergrößen im gesamten Tierreich entdeckten australische Forscher bei dem seltenen Blanket-Oktopus oder Löcherkraken.

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Besserer Schutz für Rochen und Haie weltweit

Manta ray on cleaning station. Image: Konstantin Tkachenko/Marine Photobank.

Meilenstein für besseren Schutz bedrohter Meerestiere

Seit dem 14. September 2014 stehen fünf besonders bedrohte Haiarten und die Gattung der Mantarochen unter dem Schutz des internationalen Artenschutzabkommens CITES, berichtet das Bundesamt für Naturschutz (BfN). Erzeugnisse aus diesen Arten dürfen dann nur noch gehandelt werden, wenn sie aus nachhaltig bewirtschafteten Populationen stammen.

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Mit langem Atem: Grauwale zwischen Alaska und Mexiko

Grauwal. Foto: Marcia Moreno Baez

Die jährlichen Wanderungen der ost-pazifischen Grauwale gehören zu den bekanntesten und längsten im Tierreich

Bei ihrer Rundwanderung zwischen den Nahrungsgründen entlang der Küste Alaskas und den Fortpflanzungsgründen entlang der Küste Mexikos, wo sie normalerweise im Dezember eintreffen und sich bis zu vier Monate lang aufhalten, um ihre Jungen zur Welt zu bringen, legen die Tiere bis zu 20 000 Kilometer zurück. Lediglich Buckelwale wandern noch längere Strecken.

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