Florida: Rote Flut tötet Meerestiere

Katastrophale Folge der industrialisierten Landwirtschaft

Immer mehr tote Delfine, Manatis, Meeresschildkröten und Fische werden seit Ende Juli an die Strände in Florida angespült. Es sind Hunderte von toten oder sterbenden Tieren. Schuld daran ist eine gewaltige Red Tide (rote Flut). Eine mit der Emission giftiger Gase einhergehende Algenblüte, die sich auf mehr als 160 Kilometer der Küstenlinie des Sunshine State ausgebreitet hat. Besonders hart hat die rote Flut bisher die Counties Lee, Collier, Charlotte und Sarasota getroffen. -> WEITERLESEN <-

Island: Jagd auf Zwergwale eingestellt!

Land der Gegensätze: Walfang versus Walbeobachtung

Erst vor wenigen Tagen machte der isländische Finnwaljäger Kristjan Loftsson Schlagzeilen, als er einen seltenen Hybriden aus Finn- und Blauwal – oder sogar einen Blauwal – schlachtete. Jetzt erreichen uns zwei erfreuliche Meldungen aus dem kleinen Land im Nordatlantik. -> WEITERLESEN <-

Isländische Walfänger schlachten seltenen Hybridwal

Experten bleiben dabei, dass es ein Blauwal war

Anfang Juli erlegten isländische Walfänger eine seltenen Hybridwal. Es soll eine Kreuzung aus Blau- und Finnwal gewesen sein. DNS-Analysen eines isländischen Labors bestätigen zwar die Hybridtheorie. Dennoch halten Walexperten aufgrund von Fotos daran fest, dass es sich mit großer Sicherheit um einen Blauwal handelt. In einem offenen Brief hatten 17 Wissenschaftler, darunter auch Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert, Leiterin des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, gefordert, dass Island den Walfang bis zur Klärung der Speziesbestimmung einstellt. -> WEITERLESEN <-

Gestrandete Pottwale stammten aus zwei Gruppen

Schadstoffe und genetische Analysen verraten Herkunft und Gruppenzugehörigkeit

Im Januar und Februar 2016 strandeten 30 junge männliche Pottwale an den Küsten Deutschlands, der Niederlanden, Großbritanniens, Dänemarks und Frankreichs, von denen 24 obduziert werden konnten. Wissenschaftler des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) untersuchten diese gestrandeten Tiere gemeinsam mit ihren Kollegen aus den betroffenen Nachbarländern auf Schadstoffe. Sie stellten fest, dass die Tiere zu zwei Gruppen unterschiedlicher Herkunft gehörten. Die Ergebnisse der Studie veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachmagazin „Scientific Reports“. -> WEITERLESEN <-

Die Geschichte von Beebop

„Beebop“ wurde 2001 geboren, er starb nur 3 Jahre später in einem Hainetz

„Beebop“ war ein junger, männlicher Delfin. Normalerweise lassen sich Jungtiere meist nicht identifizieren, weil sie noch keine markanten Narben oder Kerben besitzen und daher nur erkennbar sind, wenn sie neben ihrer Mutter schwimmen. Haben sie sich „abgenabelt“ und sind selbstständig geworden, können die Delfinforscher ihren Lebensweg nicht mehr verfolgen.

Anders „Beebop“: Als Zweijähriger war er bereits gut an einer auffälligen Finnenform mit zwei Kerben zu erkennen. Und so konnten die Meeresbiologin Shanan Atkins und ihre Kollegin den Lebensweg des Kleinen von Geburt an verfolgen, auch als er dann allein durch die Gewässer zog. Die Mutter war den Forschern schon seit Mai 1998 bekannt, das auf den Namen „Line L“ getaufte Weibchen hatte inzwischen schon dreimal Nachwuchs. Beebop wurde 2001 geboren. -> WEITERLESEN <-

Mehr Schutz für Haie und Korallenriffe!

Projektförderung der DSM – Wege zum schonenden Umgang mit dem Lebensraum Meer

Um der Zerstörung der Meere und ihrer Flora und Fauna durch das sogenannte Shark Finning und die Haifischerei generell, aber auch durch Dynamitfischerei und rücksichtslosem Tourismus entgegenzuwirken, befasst sich Julian Engel im Rahmen seiner Masterarbeit mit dem Ausbau von nachhaltigem Tourismus als alternative Existenzmöglichkeit in Entwicklungsländern. Speziell ging es dem jungen Tropenökologen um die Korallenriffe und den Haitourismus beim Pazifischen Fuchshai (Alopias pelagicus) vor der philippinischen Insel Malapascua.

Julians Arbeit, der sich als 2. Vorsitzender auch in der deutschen NGO Stop Finning engagiert, hatte etliche positive „Nebenwirkungen“. Sie stieß bei Einheimischen und Experten auf so großes Interesse, dass er seine Forschungsergebnisse demnächst auf einem Korallenriffsymposium vorstellen wird und dank seiner Arbeit außerdem erste, wenngleich zaghafte Schritte für ein marines Schutzgebiet eingeleitet wurden.

Hier Julian Engels Erfahrungsbericht seines knapp halbjährigen Einsatzes auf den Philippinen:

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Auf der Kippe: Vertrauen der Verbraucher in das MSC-Siegel

Ergebnisse einer neuen Verbraucherumfrage zu Ökosiegel für nachhaltigen  Fischfang veröffentlicht

Pressemitteilung, 26. April 2018 – Neueste Umfrageergebnisse einer im Auftrag der „Make Stewardship Count“-Koalition durchgeführten Verbraucherumfrage zeigen, dass der Marine Stewardship Council (MSC-Siegel) Gefahr läuft, das Vertrauen der Verbraucher komplett zu verlieren, und zwar als Folge seiner Haltung zu solch wesentlichen Themengebieten wie der Reduzierung des Beifangs von gefährdeten und geschützten Tierarten, der gezielten Verfolgung und Einkesselung von Delfinen, der Zerstörung mariner Lebensräume oder der wirksamen Unterbindung des „Finning“ von Haien, bei dem den meist noch lebenden Tieren die Flossen abgeschnitten werden und die Haikörper dann ins Meer zurückgeworfen werden, wo sie bewegungsunfähig entweder ersticken oder von anderen Tieren gefressen werden.

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„The Ocean Cleanup“ geht im Sommer an den Start

Todesurteil für unverantwortlich viele Meerestiere

Wie utopia.de berichtet, soll „The Ocean Cleanup“ noch in diesem Sommer nach einem Test in der Nordsee mit ersten Meeressäuberungsaktionen im „Great Pacific Garbage Patch“ seine Arbeit aufnehmen. „Das wird ein unheiliger Tag für den Erhalt der Biodiversität in den Meeren“, erklärt die Deutsche Stiftung Meeresschutz. -> WEITERLESEN <-