Ölförderungsprojekt in Schleswig-Holstein wird gestoppt!

Bohrplattform Mittelpate im Nationalpark Wattenmeer. Foto: U.Karlowski

Erfolgreiche Bürgerproteste gegen Ölförderung an deutscher Küste

Wie Prof. Dr. Linda Maria Koldau von der Bürgerinitiative "Hände weg von Schwedeneck" berichtet, wurde das Ölförderungsprojekt Sterup in Schlewsig-Holstein gestoppt! Damit ist von den zwölf Lizenzen, die Umweltminister Robert Habeck 2013 an verschiedene Ölkonzerne für die Ostseeküste vergeben hat, nur noch eine übrig. Und das ist die Bewilligung Schwedeneck-See, einem internationalen Natur- und Artenschutzgebiet!

Lesen Sie mehr: Ölförderungsprojekt in Schleswig-Holstein...

Habeck beharrt auf seiner industriefreundlichen Politik

Übergabe der Petition "Hände weg vom Schwedeneck" an Umweltminister Robert Habeck.

Ernüchterndes Fazit bei Diskussionsveranstaltung über Ölförderung an der Küste

Am 10. Mai übergab die Bürgerinitiative "Hände weg von Schwedeneck" ihre Petition "Rettet Schwedeneck" an Schleswig-Holsteins Umweltminister Dr. Robert Habeck von den Grünen. Im Laufe dieses Montags war die Petition noch von 50.123 auf über 71.000 Stimmen angestiegen und hat mittlerweile fast 80.000 Stimmen erreicht.

Lesen Sie mehr: Habeck beharrt auf seiner...

Wenn das Eis fehlt: Eisbären mit Anpassungsproblemen

Eisbär betrachtet von Eisscholle sein Spiegelbild im Wasser.

Wissenschaftler sprechen von einem 50-prozentigen Rückgang der Eisbären-Population in der südlichen Beaufortsee

In der Beaufortsee vor der Küste von Alaska und der kanadischen Territorien Yukon und Nordwest gibt es immer weniger Eisbären. Hauptgrund sind die in den letzten Jahren durch den Klimawandel immer stärker dahinschwindenden Eisflächen in diesem etwa 476.000 km² großen Teil des Nordpolarmeeres. Besonders Eisbärenbabys sowie ältere und kranke Bären stellt der sich verändernde Lebensraum vor ernsthafte Überlebensprobleme.

Lesen Sie mehr: Wenn das Eis fehlt: Eisbären mit...

Umweltminister Habeck: Ein umweltpolitisches Desaster

Brennende Ölplatform Deep Water Horizon. Foto: US Coast Guard

Was ist eigentlich noch "grün" an Schleswig-Holsteins Umweltminister Dr. Robert Habeck?

Diese Frage stellen sich derzeit umweltbewegte Menschen in Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Sie befürchten die Vernichtung seltener Tier- und Pflanzenarten und die Zerstörung wertvoller Küstenlebensräume durch die Förderung von Erdöl und Erdgas. Besonders für die vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswale sind die Pläne eine tödliche Gefahr.

Lesen Sie mehr: Umweltminister Habeck: Ein...

Energiewende auf Deutsch: Ölbohrungen im Nationalpark

Bohrplattform Mittelpate im Nationalpark Wattenmeer. Foto: U.Karlowski

Grüne Umweltminister auf dem Prüfstand

Ausgerechnet im UNESCO Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer will die vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierte Deutsche Erdöl AG (DEA) an insgesamt vier Stellen Erdöllagerstätten erkunden. Nach Ansicht der Deutschen Stiftung Meeresschutz bergen die Pläne ein unkalkulierbares Risiko für eine massive Schädigung des einzigartigen Wattenmeeres.

Lesen Sie mehr: Energiewende auf Deutsch: Ölbohrungen im...

Meeresschützer fassungslos: Grüner Umweltminister will Öl fördern

Offshore Borinseln an der Küste. Foto: U.Karlowski

Grüner Umweltminister findet Erdöl-Förderung in Naturschutzgebieten umweltverträglich!

Die Grünen stehen für Energiewende, Ausstieg aus der Förderung fossiler Energieträger, Kampf gegen den Klimawandel? Weit gefehlt. Ausgerechnet eines ihrer prominentesten Aushängeschilder, Umweltminister Dr. Robert Habeck aus Schleswig-Holstein, hat keine Bedenken, die Förderung von Erdöl durch den DEA-Konzern, selbst in streng geschützten Naturschutzgebieten, persönlich durchzuwinken.

Lesen Sie mehr: Meeresschützer fassungslos: Grüner...

Öl- und Gas-Boom: Starker Anstieg des Treibhausgases Methan

Gipfelobservatorium des KIT auf der Zugspitze mit Kuppel für die optische Vertikal-sondierung von Methan und Ethan (Foto: Gabi Zachmann, KIT)

Methan ist wie Kohlendioxid eines der wesentlichen Treibhausgase

Während die Konzentration von Methan in der Atmosphäre um die Jahrtausendwende stagnierte, steigt sie seit 2007 wieder stark an. Die Ursache hierfür war bislang nicht bekannt. Eine aktuelle Studie von Klimaforschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigt nun, dass mindestens 40 Prozent dieses Anstiegs auf die Zunahme der Erdöl- und Erdgasproduktion auf der Nordhalbkugel zurückzuführen sind.

Lesen Sie mehr: Öl- und Gas-Boom: Starker Anstieg des...

Meeressäuger in Gefahr: Zu viel Lärm im Mittelmeer

Containerschiff. Foto: (c) Wolcott Henry 2005/Marine Photobank

Mit der Stille des Meeres ist es für die sich vornehmlich akustisch orientierenden und kommunizierenden Meeressäuger im Mittelmeer vorbei

In vielen Lebensräumen herrscht ein infernalisch hoher Lärmpegel. Die Ursachen sind hausgemacht: Seismische Untersuchungen für die Suche nach Erdöl- und Erdgaslagerstätten, der stark gestiegene Schiffsverkehr sowie Marinemanöver, bei denen Hoch- und Mittelfrequenzsonare zur U-Boot-Suche eingesetzt werden.

Lesen Sie mehr: Meeressäuger in Gefahr: Zu viel Lärm im...

Weltklimavertrag vernachlässigt Schutz der Ozeane

Felsen in der Brandung. Foto: U.Karlowski

Nur intakte Meere können Klimawandel bremsen

Erstmals haben sich fast alle Staaten der Erde auf die Einhaltung verbindlicher Klimaschutzziele geeinigt. Das ist ein auf den ersten Blick großartiger Erfolg. Denn ob es gelingt, die Erderwärmung auf unter 2 Grad zu begrenzen, steht in den Sternen. Es könnte zu wenig, zu spät sein. Die Einflüsse des Klimawandels auf die Ozeane spielten auf der Konferenz nur eine Nebenrolle.

Lesen Sie mehr: Weltklimavertrag vernachlässigt Schutz der...

Meeressäuger weitgehend unbeeindruckt vom Kimawandel

Delfinmutter mit ihrem Baby. Foto: U.Kirsch

Wissenschaftler erwarten geringe Auswirkungen auf die Artenvielfalt

Der Klimawandel wird die Artenvielfalt von Meeressäugetieren in den kommenden 40 Jahren wahrscheinlich wenig verändern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die ein Forscherteam um die Meeresbiologin Dr. Kristin Kaschner, Gastwissenschaftlerin am Institut für Biologie I der Universität Freiburg, in dem Internet-Fachportal PlosOne veröffentlicht hat.

Lesen Sie mehr: Meeressäuger weitgehend unbeeindruckt vom...

Schwere Rückschläge für Offshore-Öl- und Gasförderung in Kroatien

Brennende Ölplatform Deep Water Horizon. Foto: US Coast Guard

Gleich mehrere Energiekonzerne sind aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria ausgestiegen

OMV aus Österreich und Marathon Oil aus den USA Ende gaben Juli 2015 ihre Bohrlizenzen zurück, kurze Zeit später zog sich auch ExxonMobil zurück. Das Unternehmen hatte eine Kooperation mit dem kroatischen Energiekonzern INA anvisiert. Einen weiteren Rückschlag erlitt INA dann Anfang August, als bekannt wurde, dass sich auch der ungarische MOL-Konzern, Anteilseigner an der INA, von den geplanten Offshore-Ölbohrungen zurückziehen will. Damit blieben vorerst noch die italienische ENA und die britische Medoil übrig.

Lesen Sie mehr: Schwere Rückschläge für Offshore-Öl- und...

Offshore-Windkraft mit explosiven Folgen

Scroby Sands Offshore Windfarm, located off the coast of Norfolk, UK. Photo: Eleanor Partridge/Marine Photobank

Zunahme von Vernichtungssprengungen durch Ausbau der Offshore-Windkraft

Umwelt- und Meeresschützer warnen vor massiven Umweltschäden durch die Sprengung von versenkten Munitionsaltlasten im Zuge des forcierten Aufbaus von Offshore-Windkraftparks in Nord- und Ostsee. Experten schätzen, dass während und nach dem 2. Weltkrieg rund 1,6 Millionen Tonnen Munitionsaltlasten in deutschen Gewässern versenkt wurden. Heute, siebzig Jahre später, ist die vor sich hin rottende Munition ein gewaltiges Umweltproblem.

Lesen Sie mehr: Offshore-Windkraft mit explosiven Folgen