Weg auf die Insel.Foto: Tim Reckmann pixelio.de

 

 

SOS für Nord- und Ostsee! Schutzgebiete in Gefahr!

Im Stellnetz ertrunkener Schweinswal. Foto: Krzysztof E. Skora

Dringender Appell Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die DSM hat schriftlich an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel appelliert, den Meeresnaturschutz vor der eigenen Haustür nicht zu vergessen. Hintergrund sind besorgniserregende, gesetzgeberischer Prozesse, die den Schutz von Nord- und Ostsee ad absurdum führen und hochgradig gefährden.

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Deutschland versagt beim Meeresschutz vor eigener Haustür

Im Stellnetz ertrunkener Schweinswal. Foto: Krzysztof E. Skora

Bundesumweltministerin Hendricks: Umfallerin des Jahres

Wahljahre sind keine guten Jahre für den Tier-und Naturschutz. Gerade erst ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) mit der trefflichen "neue Bauernregeln-Kampagne" vor der geballten Lobbymacht des Bauernverbandes eingeknickt, da versagt ihr Ministerium auch noch auf ganzer Linie auch beim Schutz wertvoller Meeresgebiete.

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Größtes Meeresschutzgebiet der Welt mit Fragezeichen

Pinguinküken.

Wichtiger Erfolg für den "letzten Ozean"

Noch ist das antarktische Rossmeer - der "letzte Ozean" - weitgehend unberührt. Die Chancen stehen gut, dass es so bleiben könnte. Ende Oktober gelang der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) ein historischer Durchbruch: Nach zähen, über fünfjährigen Verhandlungen mit 24 Staaten und der EU wurden rund 1.550.000 Quadratkilometer des antarktischen Rossmeeres zum größten Meeresschutzgebiet der Welt erklärt, eine Fläche ungefähr viermal so groß wie Deutschland! Immerhin.

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Karibik-Inseln verbieten kommerzielle Hai-Fischerei

Bullenhai. Foto: Michael J. Lawrence/Marine Photobank

Gute Nachrichten für Haie: Neue Schutzgebiete in der Karibik

Die Regierungen der Karibik-Inseln St. Maarten und der Kaiman-Inseln verhängten im Juni 2016 ein Fangverbot für die kommerzielle Haie-Fischerei in ihren Hoheitsgewässern. Gleichzeitig gaben die Curacao und Grenada bekannt, noch im Laufe des Jahres gleichfalls den kommerziellen Fang von Haien verbieten zu wollen.

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Fischerei bleibt in deutschen Meeresschutzgebieten erlaubt

Im Stellnetz ertrunkener Schweinswal. Foto: Krzysztof E. Skora

Grandioser Offenbarungseid einer verfehlten deutschen Meeresschutzpolitik

Die kürzlich von Umwelt- und Landwirtschaftsministerium vorgelegten geplanten Fischereimaßnahmen für die deutschen Natura-2000-Schutzgebiete enttäuschen auf ganzer Linie. Einmal mehr wird die Macht der Fischereilobby über den Naturschutz überdeutlich.

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Neuseeland richtet riesiges Meeresschutzgebiet ein

Karte der Kermadec Inseln bei Neuseeland.

Eine riesige No-Take-Zone wird eingerichtet

Die Regierung von Neuseeland hat die Einrichtung eines riesigen Meeresschutzgebiets angekündigt. Die "Kermadec Ocean Sanctuary" genannte Meeresregion umfasst eine Fläche von 620.000 km² und ist damit größer als Frankreich.

In der noch weitestgehend unberührten Region sind für die Meeresumwelt negative Aktivitäten wie Fischfang und die Suche nach Bodenschätzen verboten. In den Gewässern rund um die im südwestlichen Pazifik gelegenen, unbewohnten Kermadecinseln leben zahlreiche seltene und bedrohte Arten, darunter mindestens 35 Delfin- und Walarten, Meeresschildkröten und Vögel. Der im gesamten Südpazifik beheimatete Kermadec-Sturmvogel ist nach diesen Inseln benannt und kann in den Gewässern rund um die Inselgruppe ganzjährig beobachtet werden.

Regierungschef John Key stellte die Pläne Ende September 2015 am Rande einer UN-Vollversammlung in New York vor. Offensichtlich überrascht wurde die Fisch- und Bergbauindustrie Neuseelands, der keinerlei "Vorwarnung" gegeben wurde.

Siebzig neue Meeresschutzgebiete in Europa

Riesenhaie sind die zweitgrößte Fischart der Welt.

Große Chance für den Schutz der Meere

Im Anschluss an die Jahrestagung 2014 der Nordostatlantik-Staaten, auch Oslo-Paris-Konvention (OSPAR) genannt, haben Schottland, Spanien und Portugal über 70 neue Meeresschutzgebiete ausgerufen beziehungsweise angekündigt. Darunter sind auch große Tiefseegebiete und unterseeische Berge, die eine besonders vielfältige Unterwasserwelt beherbergen.

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US-Präsident Barack Obama will weltweit größtes Meeresschutzgebiet einrichten

Meeresbucht an der Küste von Hawaii. Foto: U.Karlowski

Das Pacific Remote Islands Marine National Monument Schutzgebiet soll um fast das Neunfache ausgeweitet werden

Es scheint ein Faible von aus dem Amt scheidenden US-Präsidenten zu sein, ökologisch bedeutende Fußabdrücke im Meeresschutz zu hinterlassen. So hat US-Präsident Barack Obama angekündigt, das einst von seinem Vorgänger eingerichtete, in der Nähe von Hawaii im südzentralen Pazifik gelegene Pacific Remote Islands Marine National Monument Schutzgebiet um fast das Neunfache auszuweiten. Es wäre damit das größte Meeresschutzgebiet der Welt.

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Mehr Schutz für Meerestiere: Kiribati zeigt Fischern die Rote Karte

No-Take-Zone so groß wie Kalifornien

Die Regierung des Inselstaats Kiribati hat in einem der derzeit größten Meeresschutzgebiete, der über 408.000 km2 umfassenden Phoenix Islands Protected Area (PIPA), ab Januar 2015 jegliche kommerziellen Fischereiaktivitäten verboten und damit das gesamte Schutzgebiet zur "No-Take-Zone" erklärt. PIPA ist ungefähr so groß wie Kalifornien. 

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