Meeresschutzgebiete - No-Take-Zonen

SOS für Nord- und Ostsee! Schutzgebiete in Gefahr!

Im Stellnetz ertrunkener Schweinswal. Foto: Krzysztof E. Skora

Dringender Appell Bundeskanzlerin Angela Merkel

Die DSM hat schriftlich an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel appelliert, den Meeresnaturschutz vor der eigenen Haustür nicht zu vergessen. Hintergrund sind besorgniserregende, gesetzgeberischer Prozesse, die den Schutz von Nord- und Ostsee ad absurdum führen und hochgradig gefährden.

Schutzgebiete vor dem AUS? Frau Merkel: Retten Sie unsere Nord- und Ostsee!
Unter dem Druck der Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft, Verkehr und Forschung hat das Bundesumweltministerium den verwässerten Schutzgebietsverordnungen in Nord- und Ostsee zugestimmt. Auch zukünftig soll in FFH- und Vogelschutzgebieten gefischt, Sand und Kies abgebaut und mit Air-Guns (Schallkanonen) der Meeresboden untersucht werden oder Ausbau der Offshore-Windkraft hemmungslos vorangetrieben werden.

Das Ganze noch verschärfend kommen örtliche Ausnahmen für bodenzerstörende Grundschleppnetze hinzu. Und gleichzeitig soll das novellierte Bundesnaturschutzgesetz den Ministerien noch ein Vetorecht bei zukünftigen Schutzmaßnahmen zusichern. Es droht ein massiver Ausverkauf von Nord- und Ostsee.

Die Zukunft von Schweinswalen, Seehunden, Sterntauchern, Eisenten, Seegraswiesen oder Muschelriffen wird leichtfertig zugunsten maximaler Ressourcennutzung aufs Spiel gesetzt!

Frau Bundeskanzlerin: Setzten Sie Deutschlands guten Ruf beim Meeresschutz nicht leichtsinnig an den eigenen Küsten aufs Spiel
Die DSM hat sich mit dem dringenden Appell an Angela Merkel gewandt, dafür zu sorgen, dass unsere heimischen Arten und Lebensräume in Nord- und Ostsee effektiv geschützt werden.
DSM, 20. März 2017

Weitere Informationen

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⇒ Fischerei bleibt in deutschen Meeresschutzgebieten erlaubt - Offenbarungseid verfehlter deutschen Meeresschutzpolitik