Abendstimmung über Margate. Thomas Fürstberger / pixelio.deAbendstimmung über Margate.
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Rotes Meer: Delfine endlich vor Massentourismus geschützt!

Dreharbeiten Rotes Meer Im Einsatz für Delfine. Foto: DW

Schutzzonen und neue Regeln für Delfin-Touren und das Schwimmen mit Delfinen

Einen wichtiger Erfolg für die vor Hurghada lebenden Indopazifischen Großen Tümmler erreichte das von uns geförderte Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz). Der Gouverneur für das Rote Meer, Generalmajor und Minister Ahmed Abdullah, stimmte einem von der DWA in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und Umweltschutzorganisationen erarbeiteten Verhaltenskodex für Delfinbeobachtungs-Touren und der Einrichtung von zwei Schutzzonen im nördlichen Roten Meer vor Hurghada zu. Die neuen Regularien sind für die Tourenanbieter verbindlich. Die Einhaltung der Schutzzonen, die im September 2016 eingerichtet werden, soll durch Ranger des "Red Sea" Nationalparks durch verstärkte Patrouillen kontrolliert werden.

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Zwergblauwale sterben vor Sri Lanka durch Schiffskollisionen

Ein toter Wal häengt quer auf dem Bugwulst eines Containerschiffs.

Das Schicksal der vor Sri Lanka im Indischen Ozean lebenden Zwergblauwale hängt an nur 15 Seemeilen

Die Verlegung einer Schiffsroute um diese Distanz könnte die Rettung für die Population dieser eng mit den großen Blauwalen verwandten, immerhin aber auch noch stolze 24 m groß werdenden Bartenwalart (Balaenoptera musculus brevicauda) bedeuten.

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Whale Watching – Fluch und Segen für Wale und Delfine

Monterey Bay Whale Watch Boot. Foto: Gerick Bergsma

Bootsausflüge zu Walen und Delfinen gehören zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen

Für viele Millionen Touristen sind Fahrten zu den Giganten der Meere oder ihren kleineren Verwandten, den Delfinen, der Höhepunkt ihrer Urlaubsreise. Doch Wissenschaftler beobachten zunehmend negative Auswirkungen bei touristisch intensiv genutzten Meeressäugerpopulationen.

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Gefahr für Ostsee-Fische durch eingeschleppte Raubquallen

Meerwalnuss, Boston Aquarium. Foto: Steven G. Johnson

Bioinvasoren können Ökosysteme gehörig durcheinander bringen

Die ersten Meerwalnuss-Quallen tauchten 2006 in der Ostsee auf und machten sich sofort über die Eier von Dorsch, Grundel, Seestichling oder Wittling her. Im Schwarzen Meer hatte diese räuberische Rippenquallenart (Mnemiopsis leidyi) eine von 1980 bis ins Jahr 2000 dauernde ökologische Katastrophe ausgelöst. Die in fast allen Ozeanen heimische Meerwalnuss verdankt die Eroberung neuer Lebensräume über Fernreisen als "blinder Passagier" in Wasserballasttanks von Schiffen.

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Im Ballastwasser reisen Krankheitserreger um die ganze Welt

Zwei Frachtschiffe am Kai. Foto: U.Karlowsi

Seeschiffe transportieren ungewollt Fremdorganismen über die Weltmeere

Die meisten der tierischen oder pflanzlichen "blinden Passagiere" reisen im zur Schiffs-Stabilisierung mitgeführten Meerwasser in den Ballasttanks. Doch während die Verbreitung nicht heimischer Arten von Plankton, Quallen oder Muscheln über Ballastwasser bekannt ist, wurde die globale Verbreitung von Viren und Bakterien auf demselben Wege lange unterschätzt.

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Ägypten: Massentourismus vertreibt Delfine

Von Touristen und Zodiacs eingekreister Delfin bei Hurghada. Foto: DWA

Thomas Cook, Neckermann oder FTI-Touristik an brutalen Delfin-Hetzjagden mitschuldig

In Ägypten sind kommerziell organisierte Ausflüge zu Delfingruppen im Roten Meer eine ernsthafte Bedrohung für die betroffenen Tiere. Die Situation ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Auch deutsche Reiseveranstalter verdienen an der touristischen Delfinquälerei kräftig mit.

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