Neuseeland: Oberster Gerichtshof untersagt Tiefseebergbauprojekt

Anfang Oktober verbot der Oberste Gerichtshof Neuseelands ein gigantisches Tiefseebergbauprojekt vor der Küste des Landes. In dem Urteil bestätigt der Gerichtshof, dass der geplante Abbau zu gefährlich, zu riskant und zu umweltschädlich ist. Das Offshore-Bergbauunternehmen Trans-Tasman Resources (TTR) wollte in der South-Taranaki-Bucht 35 Jahre lang jährlich bis zu 50 Millionen Tonnen Eisensand vom Meeresboden fördern. Dabei hoffte man, etwa 5 Millionen Tonnen Eisenerz zu gewinnen. Anschließend wollte man den Rest, also mindestens 45 Millionen Tonnen nicht ergiebigen Sandes, wieder im Meer verklappen. -> WEITERLESEN <-

EU-Fischer: Subventionen trotz Emissionen

EU-Fischer verbrauchen jedes Jahr etwa 2,3 Milliarden Liter Schiffsdiesel. Dabei erzeugen sie fast 7,3 Millionen Tonnen CO2. Trotzdem erhalten die Fischereiflotten bis zu 1,5 Milliarden Euro aus Steuererleichterungen. Dies zeigt der Bericht „Climate Impacts & Fishing Industry profits from EU Fuel Tax Subsidies“. Vorgelegt hat ihn die Organisation Our Fish. Er basiert auf den neuesten verfügbaren Daten (2018). Mit ihrer Subventionspolitik heizt die EU nicht nur den Klimawandel an. Fischerei-Subventionen fördern zudem die Überfischung der Meere.
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Warnung vor The Ocean Cleanup

Im Sommer 2028 begann The Ocean Cleanup nach einem Test in der Nordsee mit ersten Meeressäuberungsaktionen im Great Pacific Garbage Patch seine Arbeit. Das vom Niederländer Boyan Slat initiierte Projekt will Unmögliches. Mit Hilfe speziell entwickelter Ozean-Filter-Systeme will man 90 Prozent des gesamten Kunststoffabfalls mit einer Armada langer Meeresreusen aus den Weltmeeren fischen. Zuerst ist der Große Pazifische Müllteppich an der Reihe. Trotz vielfältiger Kritik an Sinnhaftigkeit, Effektivität, Ressourcenverbrauch und Nachhaltigkeit des Vorhabens. Erste Versuche mit dem „Wilson“ genannten System 001 waren wenig erfolgreich. Seit Mitte 2021 ist nun System 002, Codename „Jenny“, mit ersten Tests im Einsatz. -> WEITERLESEN <-

Karl Schrader erhält CAMPUS PREIS

Zum zweiten Mal hintereinander erhält ein von uns gefördertes meeresbiologisches Masterprojekt den renommierten „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ der Universität Bremen. In diesem Jahr wurde Karl Schrader, Masterabsolvent des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT), für seine Arbeit zur Krabbenfischerei auf den Fidschi-Inseln ausgezeichnet. Sein Preisgeld in Höhe von 1.000 € nahm er auf einer digitalen Preisverleihung am 15. April entgegen. -> WEITERLESEN <-