Schiffe sollen langsamer fahren

Wenn Schiffe langsamer fahren, bringt das viel für Klimaschutz und Meeresumwelt. So geht der CO2-Ausstoß sowie der weiterer Schadstoffe, wie Ruß, Schwefeloxiden oder Stickoxiden zurück. Zudem könnten Wale langsamer fahrenden Schiffen besser ausweichen. Außerdem sinkt der von Schiffen ausgehende Unterwasserlärm beträchtlich. Das zeigen zwei Studien, die das belgische Umweltministerium Ende März 2021 vorstellte. -> WEITERLESEN <-

Das rätselhafte Sterben der Grauwale

Seit Januar 2019 verzeichnen Wissenschaftler der US-Klima- und Ozeanbehörde NOAA Fisheries mit Sorge ungewöhnlich viele tote Grauwale. Und das Sterben der Grauwale hält bis heute an. Mindestens 427 Tiere strandeten bis zum 5. April 2021 auf ihrer jährlichen Wanderung entlang der Küste von Alaska nach Mexiko. Die meisten starben an der Küsten der USA (206 Tiere) und Mexikos (205). Das sind derart viele, dass NOAA Fisheries offiziell einen unusual mortality event (UME) ausrief. Das ist eine Art Notstand aufgrund einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Todesfällen in einer Meeressäugerpopulation. Ein UME erfordert sofortige Untersuchungen und daraus folgende Maßnahmen.

Das letzte vergleichbare Grauwalsterben ereignete sich zwischen 1999 und 2000. Damals starb über ein Fünftel der Gesamtpopulation der grauen Meeresriesen. -> WEITERLESEN <-

Saws and the City: Riesige Sägefische in Miami

Ausgerechnet in der dicht besiedelten Biscayne Bay können Einwohner von Miami und Miami Beach beim Blick aus dem Fenster wieder Schmalzahn-Sägerochen (Pristis pectinata) sehen. Die Rückkehr dieser großen und spektakulären Sägefischart dokumentierten jetzt Wissenschaftler der US-Klima- und Ozeanbehörde NOAA Fisheries. Sie identifizierten mindestens 14 Individuen, die sich zwischen 2017 und 2020 in der sogenannten NOAA Biscayne Bay Habitat Focus Area aufhielten. Es handelt sich dabei um erwachsene und jugendliche männliche und weibliche Tiere. -> WEITERLESEN <-

Petition: Ostsee-Riffe in Gefahr!

Anfang November 2020 fällte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein verhängnisvolles Urteil. Darin lehnten die Richter alle Klagen gegen den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels ab. Für die Ostsee war dies eine katastrophale Entscheidung. Unmittelbar in Gefahr sind jetzt einzigartige Ostsee-Riffe direkt vor der Küste Fehmarns. Denn sie liegen im Weg des 18 Kilometer langen Megatunnels zwischen Fehmarn und dem dänischen Lolland.

Wir unterstützen die Petition der BELTRETTER

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