Petition: Ostsee-Riffe in Gefahr!

Anfang November 2020 fällte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein verhängnisvolles Urteil. Darin lehnten die Richter alle Klagen gegen den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels ab. Für die Ostsee war dies eine katastrophale Entscheidung. Unmittelbar in Gefahr sind jetzt einzigartige Ostsee-Riffe direkt vor der Küste Fehmarns. Denn sie liegen im Weg des 18 Kilometer langen Megatunnels zwischen Fehmarn und dem dänischen Lolland.

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Heckenscherenfische – ausgesägt?

Ungewöhnlich aussehende Fische haben es schwer, denn sie stechen heraus. Doch wer – je nach Art – mit einer bis zu 1,7 m langen heckenscherenartigen Kopfverlängerung ausgerüstet ist, fällt nicht nur auf, er bekommt auch Probleme. Sägefische sind große Rochen. Und sie gehören zu den außergewöhnlichsten Fischen, die es gibt. Gleichzeitig zählen die „Heckenscheren mit Flossen“ mittlerweile zu den am stärksten gefährdeten Fischen in den Ozeanen. Denn laut einer neuen Studie sind die meisten der fünf Sägefischarten, die einst an Küsten, in Flussmündungen und Seen von 90 Ländern lebten, heute in mehr als der Hälfte davon ausgestorben. Hauptursachen sind Lebensraumverluste und Überfischung. -> WEITERLESEN <-

Korallenbleiche: Wenn Korallen verhungern

Warum sterben Korallen? Eine entscheidende Frage angesichts des gegenwärtigen globalen Massensterbens. Besonders im Pazifik sterben in Symbiose mit Algen lebenden Korallenarten in nie gekanntem Ausmaß. Sie verlieren ihren Symbionten, verhungern und bleichen aus. In warmen Jahren entstehen dadurch oft kilometerlange „Korallenfriedhöfe“ bleicher Korallen. Bei der Erforschung der Ursachen dieser Korallenbleiche stellte nun ein Forschungsteam um den Konstanzer Biologen Prof. Dr. Christian Voolstra fest, dass das Verhungern der Korallen bereits vor dem eigentlichen Bleichen beginnt. Die im Wissenschaftsjournal PNAS veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten einen Paradigmenwechsel im Korallenschutz einleiten. -> WEITERLESEN <-

Immer weniger Nordsee-Schweinswale

Es gibt immer weniger Schweinswale in der deutschen Nordsee. Denn zwischen 2002 und 2019 sank ihre Zahl im Durchschnitt um etwa 1,8 Prozent jährlich. Damit dürften hier nur noch rund 23.000 der kleinen Wale leben. Diese besorgniserregende Entwicklung deckte eine Studie von Forschern der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, des Centrums für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg und der Fundación Macuáticos Colombia auf. Das Fachmagazin „Frontiers in Marine Science“ veröffentlichte sie Anfang Januar 2021. Darin sprechen die Autoren von einer besorgniserregenden Entwicklung für Nordsee-Schweinswale. -> WEITERLESEN <-