Konferenz Schutzgebiete für Meeressäuger

5. Konferenz Schutzgebiete für Meeressäuger (ICMMPA – Int. Conference on Marine Mammal Protected Areas)

Auf einer Fachkonferenz kommen Naturschützer und Politiker, Journalisten und Industrielle, Forscher, Studenten und viele weitere zusammen, um zu beraten, zu diskutieren und Fragen zu beantworten. Anfang April dieses Jahres waren es ca. 200 Menschen aus der ganzen Welt, die sich in Griechenland trafen. Die 5. Konferenz Schutzgebiete für Meeressäuger (ICMMPA – International Conference on Marine Mammal Protected Areas) war tatsächlich eine kleine Konferenz. Zur World Marine Mammal Conference im Dezember 2019 in Barcelona werden mehrere tausende Wal- und Delfinfreunde erwartet …

Grafik von Ilaria Stollberg & Nadja Hohenadl.

Design by Ilaria Stollberg & Nadja Hohenadl, Oban, März 2019

… umso besser für mich, Studentin im zweiten Semester des Meereswissenschaften-Studiums, erst einmal die Atmosphäre einer kleinen Zusammenkunft kennenzulernen. Vom 7. bis 12. April fand die Konferenz statt, in einem Ferienresort in Messinia an der Westküste der Peloponnes-Halbinsel, eine vierstündige Busfahrt von Athen entfernt.

Diese Strapazen wurden bewältigt, um an einen bedeutungsvollen Ort zu gelangen: Vor der Küste der griechischen Halbinsel befindet sich der Hellenische Graben, der tiefste Punkt des gesamten Mittelmeeres und Heimat der „griechischen“ Pottwale. Anlass der Konferenz waren „Marine Protected Areas“, Schutzgebiete für Meeressäuger.

Zum fünften Mal kam man zusammen, um zu beraten, wie man die Ergebnisse aus wissenschaftlichen Arbeiten nutzen kann, um Meeressäuger zu schützen. Vor wem oder was schützen? Vor Lärm, vor aufdringlichen Touristen, vor Fischern und ihren Netzen und vor Schiffsverkehr im großen Stil. -> WEITERLESEN <-