Erfolgreicher Einsatz gegen Meeresmüll

Unsere Partner von BandaSEA arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Müllsituation in der indonesischen Bandasee. In dem mit mehr als 17.000 Inseln größten Inselstaat und der viertgrößten Bevölkerung der Welt wird weltweit am zweithäufigsten Müll im Meer entsorgt. Eine der wesentlichen Ursachen ist, dass es auf vielen Inseln kein kommunales Entsorgungssystem für Haus- und anderen Müll gibt. Seit ihren Anfängen im Jahr 2010 haben die Meeresschützer schon sehr viel bei ihrem Einsatz gegen Meeresmüll erreicht: Sie bauten auf mehreren Banda-Inseln lokale Müllabfuhren auf. 2021 brachten sie die erste schwimmende Müllabfuhr Indonesiens an den Start. In den letzten Monaten gab es weitere erfreuliche Entwicklungen. -> WEITERLESEN <-

Stop Finning! Erfolg der EU-Bürgerinitiative

Erfolgreiche EU-Bürgerinitiative für ein Ende des Handels mit Haiflossen! Über eine Million EU-Bürger setzen sich mit ihrer Stimme für Stop Finning  – Stop the Trade für die Haie ein. Die am 1. Februar 2020 gestartete EU-Kampagne wird unter Federführung von Stop Finning EU von mehr als 100 Umwelt- und Tierschutzorganisationen und vielen Prominenten getragen. Darunter Meeresbiologe und Tierfilmer Robert Marc Lehmann oder der bekannte Naturfilmer Hugo Clement aus Frankreich. Auch Sportler wie Tennisspieler Dominic Thiem und Nationalspieler Kai Havertz machen sich für die Haie stark. Am 18. Januar 2022 erreichte Stop Finning  – Stop the Trade vorzeitig die erforderliche Zahl von einer Million Unterstützungsbekundungen von EU-Bürgern.

Damit war die zweite Voraussetzung für den Erfolg einer EU-Bürgerinitiative erreicht. Die gleichfalls notwendige Mindestanzahl an Stimmen in mindestens einem Viertel der EU-Staaten wurde bereits vor einigen Tagen erreicht. Mit zuletzt Belgien kam der zehnte EU-Staat der noch bis zum 31.01.2022 laufenden Abstimmung hinzu. -> WEITERLESEN <-

Zeitschrift Natur und Landschaft

In ihrer aktuellen Ausgabe thematisiert die Zeitschrift „Natur und Landschaft“ (Herausgeber Bundesamt für Naturschutz) den kritischen Status deutscher Meeresschutzgebiete in der Nordsee. Zwei große Krisen belasten Meere und Ozeane im globalen und lokalen Maßstab: Zum einen die Klimakrise, die zur fortschreitenden Erwärmung und Versauerung der Wasserkörper führt. Zum anderen die anthropogen bedingten massiven Belastungen der marinen biologischen Vielfalt. Hier muss mit den richtigen Maßnahmen zur Erhaltung der einzigartigen marinen Arten und Lebensräume gegensteuert werden. Wie steht es darum in unseren Nordsee-Meeresschutzgebieten? -> WEITERLESEN <-

EU-Supertrawler plündern britische Gewässer

Am 10. Januar 2022 tauchten die beiden EU-Supertrawler „Afrika“ und „Zeeland“ etwa 15 Seemeilen vor der malerischen Nordküste von Cornwall auf. Die Anwesenheit der riesigen Fischereifahrzeuge löste Wut und Empörung aus. „Mit ihren gigantischen Netzen fangen sie alles, was schwimmt“, twittern britische Küstenfischer. Denn ihre Netze bleiben leer, wenn die Supertrawler weitergezogen sind.

EU-Supertrawler AFRIKA

EU-Supertrawler AFRIKA – Foto: Mike Pennington/Creative Commons Licence

Die 1999 gebaute „Afrika“ ist mit ihren 126 m Länge einer der größten EU-Supertrawler. Die zum niederländischen Fischereikonzern Cornelis Vrolijk BV aus IJmuiden gehörende, schon 33 Jahre alte „Zeeland“ (Foto oben) ist mit 105 m Länge kleiner, aber nicht weniger gefährlich. Denn mit ihren bis zu 600 m langen und 200 m breiten Schleppnetzen ziehen diese Supertrawler nicht nur jeden Tag zig Tonnen Fisch an Bord. Sie vernichten auch alles, was sonst noch so in die Netze gerät:

Robben. Haie und RochenDelfine und Schweinswale. Nicht-Zielfischarten. Doch all das ist legal. -> WEITERLESEN <-