Korallen in der mexikanischen Karibik in Not

Forscher schlagen Alarm: Dramatische Veränderungen des Korallen- und Makroalgenbewuchses in der mexikanischen Karibik

Etwa 80 % der Korallenriffe der mexikanischen Karibik sind nicht mehr intakt. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer umfassenden Analyse der ökologischen Veränderungen in mexikanischen Karibik-Korallenriffen in den vergangenen vier Jahrzehnten. Durchgeführt wurde die Studie von einem Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bremen und der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko. Das Fazit: Die Korallenbedeckung in der Region ging drastisch zurück. Obwohl sich einige Riffe teilweise wieder erholt haben, sind inzwischen 80 % der über 100 untersuchten Riffe durch Algen dominiert. -> WEITERLESEN <-

Tiefseebergbau: Wissenschaftler schlagen Alarm

Droht der Tiefsee ein ähnliches Schicksal wie den brasilianischen Regenwäldern?

Geht es nach Plänen der Internationalen Meeresbodenbehörde (International Seabed Authority/ISA), dann wird es in weiten Teilen der Tiefsee bald aussehen wie im Braunkohlentagebau Garzweiler II. Denn die ISA hat bereits 30 Tiefseebergbau-Explorationslizenzen für Millionen Quadratkilometer erteilt. Sie liegen im Indischen, Atlantischen und Pazifischen Ozean. Nun drängen Investoren, wie das kanadische Unternehmen DeepGreen Metals, darauf, die Verhandlungen rasch zum Abschluss zu bringen.

Auswirkungen sind weitreichend, schwerwiegend und für Generationen anhaltend

Pottwal mit Freediver.

Foto: Willyam

Auf Initiative der Deep Sea Mining Campaign, MiningWatch Canada und Ozeanien-Dialog überprüften Experten über 250 wissenschaftliche Publikationen zu Umweltauswirkungen des Tiefseebergbaus.

Ihr Fazit ist eindeutig: Die Folgen sind irreversible Artenverluste und irreversible Schädigungen der Ökosysteme.

Dies bestätigt die Ergebnisse einer Studie des Senckenberg-Forschungsinstituts in Frankfurt aus dem Jahr 2018. Demnach führt der Tiefseebergbau für den Abbau von Manganknollen zu massiven, über mehrere Jahrzehnte anhaltenden Artenverlusten.

Die Organisationen befürchten, dass unter dem Deckmantel der Coronakrise Explorationslizenzen jetzt ohne größere öffentliche Diskussion klammheimlich durchgesetzt werden. -> WEITERLESEN <-

Platzverweis für Stellnetzfischer

Wissenschaftler fordern besseren Schutz für Gemeine Delfine in der Biskaya und Ostsee-Schweinswale

Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) fordert von der EU-Kommission die Schließung von Fischereien zum Schutz bedrohter Meeressäuger. Die vorgeschlagenen Notfallmaßnahmen könnten den Beifang von Gemeinen Delfinen in der Biskaya und von Ostsee-Schweinswalen eindämmen. -> WEITERLESEN <-

Robbenzentrum Föhr

Hilfe für Robben in Not

Janine Bahr van Gemmert und André van Gemmert mit einem geretteten Heuler im Arm, Robbenzentrum Föhr.

Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert und Wildtierexperte André van Gemmert gründeten das Robbenzentrum im Jahr 2010 –  Foto: © Robbenzentrum Föhr

Sie sind da, wenn eine kleine Robbe die Mutter verloren hat oder kranke Robben Hilfe benötigen – die Helfer vom Robbenzentrum Föhr. Doch in Coronazeiten hatte es auch das Zentrum schwer, wenn Einnahmen ausbleiben, weil beispielsweise Besucher nicht mehr kommen durften.

Doch die Arbeit muss weitergehen! Daher freuen wir uns, die wichtige Arbeit des Robbenzentrums seit Mai 2020 unterstützen zu können.

Erstversorgung und Rehabilitation von Meerestieren

Das Robbenzentrum Föhr – Initiative zum Schutz der Meeressäuger – in Wyk auf Föhr existiert seit Mai 2010. Neben umfangreicher Informations- und Aufklärungsarbeit leistet die gemeinnützige Organisation vor allem in Not geratenen Meeressäugern Erste Hilfe und versorgt sie veterinärmedizinisch. Nach erfolgreicher Rehabilitation unterstützt das Zentrum außerdem die Auswilderung der Tiere. -> WEITERLESEN <-

End of Fish Day 2020

Coronapandemie sorgt für kurzfristige Entlastung auf den Weltmeeren

Der „End of Fish Day“ markiert das Ende unserer eigenen „Fischreserven“. 2020 fiel er wie im Vorjahr auf den 5. April. Von diesem Tag an ist Deutschland rein rechnerisch auf den Import von Fischereiprodukten angewiesen. Denn mit fast 14 kg pro Kopf essen wir jährlich weitaus mehr Fisch, als deutsche Fischer fangen oder einheimische Aquakulturen bereitstellen. In diesem Jahr ist jedoch alles anders. Niemand weiß, wie viel und welcher Fisch noch auf unseren Tellern landet. Denn in vielen Ländern wird nicht mehr gefischt. Abnehmer aus Gastronomie und Handel fehlen, Handelsströme sind unterbrochen. Fischfang und Aquakultur gehören zu den am stärksten von der globalen Krise getroffenen Wirtschaftszweigen. -> WEITERLESEN <-

EU führt Fischereikrieg gegen England

Supertrawler aus der EU fischen britische Gewässer leer

Fischer und Meeresschützer sind gleichermaßen entsetzt. Und das kommt nun nicht wirklich häufig vor. Doch der jüngste Überfall von EU-Monsterfangschiffen auf britische Gewässer eint sogar normalerweise fast unversöhnliche Gruppen. Wie express.co.uk berichtet, begannen fünf riesige Fischerei-Fabrikschiffe am 12. April eine Art Fischereikrieg vor der schottischen Küste. Skrupellos nutzen zwei französische und drei niederländische Fischplünderer den von Großbritannien verhängten Corona-Lockdown für einheimische Fangboote. Jeden Tag ziehen sie zig Tonnen Fisch an Bord, vernichten alles, was sonst noch so in die gewaltigen Netze gerät: Robben, Haie, Rochen, Delfine, Schweinswale, Nichtzielfischarten. -> WEITERLESEN <-

Kleiderspenden für den Meeresschutz

Platz schaffen mit Herz – Spenden Sie Ihre Kleidung und geben Sie uns Ihre Stimme

Das 1. Voting 2020 aus Kleiderspenden für „Platz schaffen mit Herz“ startet am 01.04.20 und läuft bis zum 04.08.20 um 12:00 Uhr.

So funktioniert‘s:

  1. Kleiderschrank aussortieren: Gut erhaltene Frauen-, Männer-, Kinderkleidung und Schuhe in einen großen Karton verpacken
  2. Kostenlos verschicken: Bei Platz schaffen mit Herz einen Paketschein erstellen und die Kleiderspende beim nächsten Hermes-PaketShop abgeben
  3. Gutes tun: Wählen Sie Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) mit der Stimme, die Sie für die Kleiderspende erhalten

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Indonesien: Haischutz in der Bandasee

Haie und Rochen langfristig schützen – Schutzzonennetzwerk aufbauen

Der Banda-Archipel ist ein Hotspot der Biodiversität. Hier gibt es sie noch: die ebenso faszinierenden wie hochgradig bedrohten Bogenstirn-Hammerhaie. Aber auch viele andere Hai- und Rochenarten leben hier. Damit das so bleibt und sie eine Überlebenschance bekommen, unterstützen wir BandaSEA e. V. aus Bonn beim Haischutz in Indonesien.

Einrichtung von Haischutzgebieten

2010 gründete ein engagiertes Team aus Meeresbiologen, Tauchlehrern und Projektmanagern mit langjähriger Asienerfahrung BandaSEA. Der Name stammt von den in der indonesischen Bandasee gelegenen Banda-Inseln (Bandas). Hier liegt der Fokus der Meeresschutzarbeit. So gehört auch der Schutz von Haien und Rochen sowie die Einrichtung von Haischutzgebieten zu den Kernaktivitäten.

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Im Einsatz gegen Müll im Meer

Damit Müll erst gar nicht ins Meer gerät

Ein Team aus Meeresbiologen, Tauchlehrern und Projektmanagern mit langjähriger Asienerfahrung gründete im Jahr 2010 BandaSEA e. V. Der Name bezieht sich auf die in der indonesischen Bandasee gelegenen Banda-Inseln (Bandas). Wir unterstützen die vorbildliche Arbeit des BandaSEA-Projekts gegen Müll im Meer.

Den Eintrag stoppen

Lokale Müllsammelaktion von BandaSEA.

Die indonesische Regierung lässt die Bevölkerung mit ihrem Müll allein – Foto: BandaSEA e.V.

BandaSEA will den Gesundheitszustand von Meeres- und Küstenlebensräumen wiederherstellen bzw. nachhaltig schützen. Dadurch sollen konkrete Verbesserungen für Erhalt bedrohter Arten und der Biodiversität in der Bandasee entstehen.

Zusätzlich wird die Inselbevölkerung der Bandas in nachhaltiger Ressourcennutzung und umweltschonender Entsorgung von Abfällen geschult. Auf diese Weise wird direkt verhindert, dass Müll überhaupt erst ins Meer gerät.

Die Banda-Müllproblematik: typisch für tropische Inseln

Die 11 Inseln der Bandas gehören zu den Molukken. Wie in so vielen anderen tropischen Inselnationen auch, gibt es hier keine nennenswerte öffentliche Infrastruktur zur Abfallentsorgung.

Müll wird verbrannt oder ins Meer geworfen

Aus Mangel an Wissen über die damit einhergehenden Gefahren verbrennen die Menschen ihren Müll oder werfen ihn ins Meer. Es überrascht daher nicht, dass Indonesien das Land ist, welches weltweit am zweithäufigsten Müll im Meer entsorgt. -> WEITERLESEN <-

Rettungsplan für die Meere bis 2030

10 Jahre für den Schutz der Meere?

Mehr als 100 Umweltschutzorganisationen präsentieren Rettungsplan für gesunde Meere bis 2030

Heute präsentieren 102 Umweltschutzorganisationen, darunter die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Seas At Risk und die Surfrider Foundation Europe das „Blaue Manifest – Blue Manifesto – The Roadmap to a Healthy Ocean in 2030“. Mit diesem Rettungsplan für die Meere werden konkrete Maßnahmen beschrieben, die innerhalb von 10 Jahren umgesetzt werden müssen, um das Ruder herumzureißen. Nur so werde die zunehmende Zerstörung und Verschmutzung der Meere und Küsten umzukehren sein.

Die Organisationen fordern daher unter anderem:

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Schülertagung „Die Zukunft der Weltmeere“

Förderung einer Tagung für Schülerinnen und Schüler der SEK II

Die Evangelische Akademie Loccum richtet eine dreitägige Tagung für bis zu 90 Jugendliche ab 16 Jahren aus, die die gymnasiale Oberstufe besuchen. Sie soll dazu anregen, sich eingehend mit der Zukunft der Weltmeere auseinanderzusetzen. Mit dieser von uns geförderten Bildungsveranstaltung für junge, interessierte und engagierte Menschen will die Evangelische Akademie Loccum das Bewusstsein für den Schutz der Meere stärken. Zugleich wirbt die Tagung für ein „Umsteuern“ im Umgang mit den Meeren. Wegen der Coronapandemie findet die für 2020 geplante Tagung nun vom 7. bis 9. Juli 2021 statt. -> WEITERLESEN <-

Stop Finning! Stop the trade! 1 Million votes!

Wir unterstützen die Europäische Bürgerinitiative für ein Haiflossen-Handelsverbot in Europa

Nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) sterben jährlich zwischen 63 und 273 Millionen Haie. Getötet durch Menschenhand. Genaue Zahlen gibt es nicht. Es sind wohl sehr viel mehr, denn belastbare Daten fehlen. Anzunehmen ist, dass die Dunkelziffer, auch wegen der weltweit grassierenden illegalen Fischerei (IUU), extrem hoch ist. Meist müssen die eleganten Knorpelfische einzig und allein wegen ihrer Flossen ihr Leben lassen (Shark Finning). Haiflossen gelten in Asien als Delikatesse. So kann eine Portion Haiflossensuppe, die nur wenige Gramm Flossen enthält, bis zu 90 € kosten. Ein lukratives Geschäft mit gewaltigen Gewinnmargen!

JETZT ABSTIMMEN!

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Palau: Riffschutz mit Drohnen

Wichtiges Forschungsprojekt auf Palau zur Bewertung der Riffgesundheit

Forschungsgebiet von Pia Lewin in Palau Übersicht.

Forschungsstation PICRIC (rote Nadel) auf der Hauptinsel Babeldaob in Palau. Für eine vergrößerte Ansicht der Lage der Untersuchungsgebiete auf’s Bild klicken.

Der Archipel von Palau besteht aus einzigartigen, unersetzlichen Riffstrukturen. Seine Flachwasserkorallenriffe sind Heimat für insgesamt 1.278 bekannte Fischarten und unzählige andere Meeresorganismen. Damit weisen sie einen der höchsten Biodiversitätsgrade in ganz Mikronesien auf. 2007 richtete jeder der sechzehn palauischen Staaten mindestens ein Meeresschutzgebiet ein. Seitdem gehört Palau mit seinen 356 Inseln zu einem der Staaten mit der größten Anzahl an ausgewiesenen Meeresschutzgebieten. Ganz aktuell sind damit 80% der Gewässer innerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone als Schutzzonem ausgewiesen. Innerhalb dieser Zone ist das Fischen verboten (No-Take-Zone).

Palau will den Zusammenbruch seiner Flachwasserkorallenriffe unbedingt verhindern. Denn schon einmal, 1997/98, kam es zu einer massiven Korallenbleiche. Daraufhin ging der Tourismus stark zurück und der Südsee-Staat erlitt einen Verlust von etwa 3,3 % seines Bruttoinlandsprodukts (BIP). Palau bezieht etwa die Hälfte seines BIP aus der Tourismusindustrie. -> WEITERLESEN <-

Upcycling-Markt mit Meer-Wert

Ein voller Erfolg: Upcycling-Markt der Caritas OGS St. Markus in Bedburg-Hau

Produkte vom Upcycling-Markt der St. Markus-Grundschule in Bedburg-Hau in Trägerschaft des Caritasverbandes Kleve e.V.Eine tolle Idee hatten Kinder, Eltern und Mitarbeiter vom Offenen Ganztag der St. Markus-Grundschule in Bedburg-Hau (in Trägerschaft des Caritasverbandes Kleve e.V.). In vielen Stunden bastelten sie aus Wegwerf-Materialien schöne Sachen, um diese anschließend auf einem Upcycling-Markt zu verkaufen. Von A wie Aluminiumdose bis P wie Paletten fanden die unterschiedlichsten Wertstoffe so eine neue, kreative Verwendung. Am 23. November dann war es so weit. Der Upcycling-Markt begann und wurde ein großartiger Erfolg! Ein Erfolg auch für den Meeresschutz, denn die Hälfte des Erlöses ging als Spende an die DSM. -> WEITERLESEN <-

Das Meeresabenteuer

Aquarell aus "Das Meeresabenteuer" gebundenes Premium - Kinderbuch.

Eine personalisierte aufregende Reise in die Tiefen des Ozeans! Lerne die Tiere des Meeres kennen und helfe ihnen bei der Bewältigung einer großen Aufgabe! Geeignet für Kinder von 2 bis 8 Jahren.

Ihr Kind wird zur Heldin oder zum Helden dieser Abenteuergeschichte und findet einen Weg, um die Meere vom Unrat zu befreien!

Eine außergewöhnliche Idee hatten die Autorin Johanna Lehmann und die Illustratorin Christina Snuggs: Ein personalisiertes Kinderbuch führt kleine Leser auf eine aufregende Reise in die Tiefen des Ozeans! Bei ihrem Meeresabenteuer lernen Kinder nicht nur die Tiere des Meeres kennen, sondern auch die Gefahren, die den Meeresbewohnern durch Plastikmüll drohen, den wir Menschen rücksichtslos ins Meer kippen. Was kann man tun? Wie kann man den Lebensraum Meer besser schützen?

Ein wunderschön illustriertes Buch. Es bringt auch den Kleinsten die Probleme der Ozeane auf leicht verständliche und optimistische Weise näher. -> WEITERLESEN <-

Nachhaltige Fischerei in Mangrovenwäldern

Forschungsprojekt auf Fidschi: „Räumliche Verteilung der makrobenthischen* Mangrovenfauna von wirtschaftlicher Bedeutung für die handwerkliche Fischerei“

Quari Mangrovenkrabben zum Verkauf, Fidschi.

„Quari“-Mangrovenkrabben (Scylla serrata) vom Markt in Suva. Die Krabben sind in typischen Bündeln (lebend) ausgelegt. Je nach Krabbenart können das 5 bis ca. 40 Individuen pro Bündel sein – Foto: Karl Schrader

Insgesamt säumen ca. 385 km2 die Küste der Fidschi Inseln. Eines der größten zusammenhängenden Mangrovengebiete auf Fidschi liegt im Südosten Viti Levus bei Suva im Rewa-Delta. Circa 20 % der Existenz- und Kleinfischerei der Bevölkerung finden in Küstennähe in den Mangroven statt und eine der dabei mit am intensivsten genutzten Arten ist die bis zu 15 cm große Mangrovenkrabbe (Scylla serrata). Es handelt sich um eine fischereilich und ökologisch bedeutende Krabbenart. In vielen ihrer Lebensräume steht die Art unter starkem Überfischungsdruck . Doch nicht nur deshalb ist es wichtig, Möglichkeiten zur nachhaltigen Fischerei in Mangrovenwäldern zu erforschen.
* im und am Gewässerboden lebende Tiere
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Forschungsprojekt “Schnecken und Mangroven” – Südafrika

Zur ökologischen Funktion von Schnecken in Mangrovenwäldern

Im Kleinen ist oft Großes verborgen. So wird der ökologischen Funktion sogenannten Kleingetiers wie Krebsen oder Schnecken viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dies gilt in besonderem Maße für Mangrovenwälder. Daher will Niklas Reinhardt, Biologiestudent der Uni Bremen (Studiengang International Studies in Aquatic Tropical Ecology des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT)), mit seiner Masterarbeit zur ökologischen Funktion von Schnecken in Mangrovenwäldern dazu beitragen, die Prozesse in diesem Ökosystem besser zu verstehen.

Wir unterstützen dieses wichtige Projekt, das im Oktober 2019 an der Küste von KwaZulu-Natal in Südafrika begann. Denn im Ergebnis sollen Umwelt- und Ressourcenschutz sowie eine nachhaltige Entwicklung weiter vorangetrieben werden. -> WEITERLESEN <-

Kids for the Ocean – Lesetipp für Pädagogen und Familien

Strategien & Initiativen aus dem Alltag gegen die Vermüllung der Ozeane

Die genaue Menge an Plastikmüll in den Weltmeeren ist in Zahlen nur schätzbar, mehrere Millionen Tonnen geraten jedes Jahr neu hinzu. Wie kommt es dazu? Wer sind die Verursacher? Der Müll hat enorme Auswirkungen auf die Unterwasserwelt, ihre Ökosysteme und Bewohner, aber auch auf unsere Gesundheit und unser Überleben. Können wir daran etwas ändern? Das Buch “Kids for the Ocean” von Anne Mäusbacher stellt nicht nur Fragen. Es gibt auch Antworten. -> WEITERLESEN <-

Supertrawler plündert britische Gewässer

In Australien verbannter Supertrawler darf in der EU fischen

Entsetzen herrscht unter britischen Fischern und europäischen Meeresschützern. Denn die „Margiris“, der mit 143 m Länge zweitgrößte Fabriktrawler der Welt, fischt seit Anfang Oktober im Ärmelkanal. Ihr 600 m langes und fast 200 m breites Schleppnetz hinterlässt eine Spur der Verwüstung. „Die vielfach von der EU beteuerte Umkehr zu nachhaltiger Fischerei ist nur ein Lippenbekenntnis. Sonst dürften weder die Margiris noch andere derartige Fischereimonster in europäischen Gewässern operieren“, erklärt die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM). Und doch hat alles seine Richtigkeit. Der Supertrawler ist völlig legal und in Einklang mit europäischen Fischereirichtlinien auf ihrem Kurs der Vernichtung marinen Lebens. Aus australischen Gewässern dagegen wurde die “Margiris” bereits 2013 verbannt. -> WEITERLESEN <-

Erster Clothes SWAP in Grevenbroich

Eine super Idee, die hoffentlich Nachahmer findet!

Wir danken Tessa Scholl, die in Grevenbroich den ersten Clothes Swap für Mädchen organisierte.

Die Idee der 17-jährigen Schülerin: Nachhaltigkeit beim Thema Mode leben und gleichzeitig etwas für den Meeresschutz tun. Auf der Veranstaltung Mitte September konnte man zwei Stunden lang Kleidung tauschen, was übrig war, wurde verkauft. Der Erlös daraus sowie die aus dem Verkauf von Kaffee und Waffeln erzielten Spenden kamen dem Meeresschutz zugute.

Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, Tessa!

 

Rückblick von Tessa Scholl

Vorweg ist anzumerken, dass die Etablierung einer Veranstaltung dieser Art in einer Stadt wie Grevenbroich anfänglich immer eher ein Experiment ist, für das es einige Hürden zu überwinden gibt. Deshalb holte ich mir von vielen Seiten Unterstützung. Die hiesige Presse berichtete über die Veranstaltung, die Theatergruppe no.name, bei der ich selber Spielerin bin, stellte mir zur Bewerbung ihre Social-Media-Kanäle auf Instagram und Facebook zur Verfügung, und eine künstlerisch sowie grafisch sehr bewanderte Freundin erstellte für mich ein ansehnliches Plakat sowie Grafiken, die ich zudem auf einem eigens für den Clothes Swap erstellten Instagram-Account teilte. -> WEITERLESEN <-

Schutz von Haien und Delfinen in Südafrika

Wichtige Erfolge – Projektbericht 2019

Der Abbau von zwei Hainetzen vor Richards Bay im April 2019 war ein großer Erfolg für den Schutz von Haien und Delfinen in Südafrika. Insbesondere für die vom Aussterben bedrohten Bleifarbenen Delfine. Aber auch unzählige kleinere Haie, Rochen oder Meeresschildkröten profitieren davon. Für große Haiarten, wie Bullenhaie, ist die Gefahr damit jedoch nicht gebannt. Denn das KwaZulu-Natal Sharks Board (KZNSB) ersetzte die Netze durch neun Köderhaken (drumlines). Aber das gefährlichste Hainetz von Südafrika ist jetzt Geschichte! Das „net 99“ genannte Hainetz stand am Newark Beach vor Richards Bay. Es kostete besonders vielen Bleifarbenen Delfine das Leben. -> WEITERLESEN <-

Wale und Delfine: Kinderbuch von Ralf Kiefner

Spannende Expedition ins Reich der sanften Riesen

Wale und Delfine: Neues Kinderbuch von Ralf Kiefner.Im Reich der Meeressäuger – dort kennt sich der Buchautor, Unterwasserfotograf und Kameramann gut aus. Taucht er doch schon seit Jahrzehnten mit ihnen auf der ganzen Welt.

Ralf Kiefner stellt kleine und große Arten vor, gibt allgemeine Informationen über Anatomie und Physiologie und gewährt spannende Einblicke in die Lebensweise von Walen und Delfinen. Aufgezeigt werden aber auch die Gefahren, die das Leben und Überleben der Meeressäugetiere bedrohen.

Und schließlich plaudert er noch aus dem Nähkästchen seiner Arbeit als Filmautor, die ihm neben viel Warterei auch eine sehr berührende Begegnung mit einem verspielten Walbaby bescherte. -> WEITERLESEN <-

Azoren: Protest gegen illegale Fischerei und Überfischung

Nachhaltiger Tourismus und Raubbau an der Meeresumwelt passen nicht zusammen

Die Lokalregierung der Azoren soll endlich effektive Schutzmaßnahmen für Haie, Thun- und Schwertfische, insbesondere in Meeresschutzgebieten, durchsetzen. Das fordern 41 internationale Meeresschutzorganisationen und portugiesische Tauchbasen in einem gemeinsamen Brief an Vasco Alves Cordeiro, den Präsidenten der Lokalregierung. Die von SHARKPROJECT gestartete Initiative gegen illegale Fischerei und die Vernichtung der Artenvielfalt im Atlantik unterstützen neben der Deutschen Stiftung Meeresschutz (DSM) unter anderem auch Greenpeace, Sea Shepherd und Stop Finning e. V. -> WEITERLESEN <-

Nachhaltiger Kleidertausch

Meeresschutz-Aktion am 14. September im Jugendtreff G.O.T. in Grevenbroich von 11 bis 15 Uhr

Der 17-jährigen Schülerin Tessa Scholl liegt das Thema Umweltschutz, insbesondere Meeresschutz, sehr am Herzen. Sie will die Erhaltung der Meere und ihrer Bewohner unterstützen. Dafür hat Tessa ihr eigenes Verhalten bereits in vielen Aspekten ihres Alltags umweltfreundlicher verändert. Auch in ihrer Familie konnte sie schon einiges dazu bewegen. Jetzt geht sie mit ihrer ersten Aktion zum nachhaltigen Kleidertausch noch einen Schritt weiter. -> WEITERLESEN <-

Rettungsplan für die Weltmeere

Internationale Expertengruppe fordert Hochseeabkommen mit großflächigen Schutzgebieten

Experten des Teams Ocean Governance vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) aus Potsdam sehen die Ozeane in akuter Gefahr. Sie haben daher einen Rettungsplan für die Weltmeere aufgestellt. Zentrale Forderung darin ist ein Hochseeabkommen mit großflächigen Schutzgebieten. „Es besteht schneller Handlungsbedarf. Denn es mehren sich die Anzeichen von Veränderungen der Ozeane, die rascher auftreten als dies selbst jüngere Modelle prognostiziert haben“, sagt Mitautor Torsten Thiele vom IASS. Thiele zählt zu den Experten des Internationalen Programms zum Zustand der Ozeane (IPSO). Das multidisziplinäre IPSO-Team, bestehend aus Meeresforschern und Experten aus den Bereichen Recht, Politik und Finanzen, überprüfte die Ergebnisse von 131 wissenschaftliche Arbeiten. Dadurch konnten sie sowohl zu erwartende Veränderungen als auch Folgen von Untätigkeit bewerten. -> WEITERLESEN <-

Mittelmeer-Mönchsrobbe: Stark bedroht

Bericht vom Mönchsrobben-Workshop der 5. Konferenz Schutzgebiete für Meeressäuger

Vom einstigen Verbreitungsgebiet der Mittelmeer-Mönchsrobbe (Monachus monachus) ist nicht mehr viel übrig. Einst lebten sie im Schwarzen Meer, verteilt über das gesamte Mittelmeer, im Atlantik vor Portugal bis zu den Azoren, Madeira und den Kanaren bis hinunter nach Senegal. Heute sind ihre Bestände auf verschwindend kleine und voneinander isolierte Reste geschrumpft. Bereits 1985 zählte die Weltnaturschutzorganisation (IUCN) die Mittelmeer-Mönchsrobbe zu einer der zwölf weltweit am stärksten vom Aussterben bedrohten Tierarten. -> WEITERLESEN <-

Stoppt doch mal die Plastikflut!

Lesetipp für die Kleinsten – Kinder- und Vorlesebuch von Ina Krüger

Umweltbildung kann nicht früh genug beginnen! In Ihrem neuen Buch bringt Ina Krüger die Kleinsten spielerisch mit pfiffigen Reimen und schönen Illustrationen an das Thema Meeresverschmutzung heran. Die Autorin, Illustratorin und Musikerin begegnet beim Wassersport immer wieder Meerestieren, die durch unseren Plastikmüll in Schwierigkeiten geraten sind. Aus dieser Besorgnis heraus hat sie das Buch „Stoppt doch mal die Plastikflut! Das ist für die Meere gut!“ gestaltet, mit dem sie bereits Kinder auf einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt aufmerksam machen will.

Dieses Buch will Kinder und alle, die mit Kindern leben und arbeiten, für das Thema Meeresschutz und Plastikvermeidung sensibilisieren. -> WEITERLESEN <-

CO2-Ausstoß im Urlaub nebensächlich

CO2-Ausstoß spielt für den Urlaub 2019 kaum eine Rolle – Ergebnis einer repräsentativen Umfrage

Die Vorbereitungen für Sommerferien 2019 sind in vollem Gange. Doch allen hitzigen Diskussionen ums Weltklima oder den Demos der “Fridays for Future”-Bewegung zum Trotz, heben 40 Prozent der Deutschen im Sommerurlaub ab. Ab in den Flieger. Und der CO2-Ausstoß im Urlaub spielt für sie keine Rollle. Denn nur eine Minderheit will ihn kompensieren. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick.

Nur 17 Prozent der Flugreisenden wollen den CO2-Ausstoß im Urlaub kompensieren

Wenn es um das bevorzugte Transportmittel für den Weg in die langersehnten Ferien geht, haben die Deutschen eine klare Tendenz: 55 Prozent fahren mit dem Auto, 40 Prozent fliegen. Lediglich 16 Prozent nutzen die Bahn, 7 Prozent einen Fernbus, 2 Prozent ein Kreuzfahrschiff. -> WEITERLESEN <-

Summer of Science

Seit 2019 fördern wir das meeresbiologische Artenschutzprogramm „Summer of Science“ des städtischen Thomas-Mann Gymnasiums aus München. Das Schülerprojekt findet in Kooperation mit den Gymnasien Adolf-Weber und Sophie-Scholl statt. 2019 werden zwei weitere deutsche sowie eine kroatische Schule daran teilnehmen. In Deutschland gibt es kein vergleichbares kooperatives Natur- und Artenschutzprojekt an Gymnasien, in dessen Mittelpunkt meeresbiologische Arbeitsweisen stehen. „Summer of Science“, ein Projekt mit Vorbild- und Modellcharakter für den Erhalt der biologischen Vielfalt in den Meeren.

Unterstützung aus Industrie, Handwerk und Wissenschaft für ein einzigartiges Natur- und Artenschutzprojekt

Gefördert wird der „Summer of Science“ auch von mehr als 40 Partnern aus Industrie und Handwerk. Wissenschaftliche Unterstützung erhält das Natur- und Artenschutzprojekt von den Lehrstühlen für Systematische Zoologie (Dr. Martin Heß), für Aquatische Ökologie (Dr. Sabine Schultes) und Biologiedidaktik (Dr. Monika Aufleger) der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). -> WEITERLESEN <-

Konferenz für Meeressäuger-Schutzgebiete

ICMMPA: 5. International Conference on Marine Mammal Protected Areas

Schutzgebiete für Meeressäuger sind oft nicht mehr als „Paper Parks“, sie stehen auf dem Papier, doch es mangelt an gutem Management und guter Umsetzung. Das soll sich ändern! Dazu trafen sich Wissenschaftler und Naturschützer Anfang April auf der 5. Internationalen Konferenz über Meeressäugerschutzgebiete.

Für die DSM vor Ort war die angehende Meereswissenschaftlerin Nadja Hohenadl.

Nadja Hohenadl auf der 5. int Conference on Marine Mammal Protected Areas.

Artikel im Ocean Explorer Magazine

My first conference: A student’s story - Artikel im Ocean Explorer Magazine.

 

A DOLPHINS JOURNEY – Facebookseite von Nadja Hohenadl

 

Zwischenbericht – Forschungsprojekt Mangroven auf Riffdächern

Ohne Flexibilität geht nichts…

Seit Herbst 2018 unterstützen wir das wichtige und zukunftsweisende Forschungsprojekt „Mangroven auf Riffdächern in Fidschi“ der beiden Biologinnen Theresa-Marie Fett und Hannah von Hammerstein im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang „International Studies of Aquatic Tropical Ecology“ der Universität Bremen, Fachbereich 2 (Biologie). Wissenschaftliche Partner sind die Arbeitsgruppe Mangrovenökologie und die Arbeitsgruppe Riffsysteme des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung in Bremen (ZMT) sowie Dr. Stuart Kininmonth von der University of the South Pacific (USP) auf Fidschi. Im letzten Oktober ging es für die beiden los. Hier ist ihr gekürzter Zwischenbericht.

Ankunft in Fidschi

Nach Monaten der Vorbereitung sind wir am 20.10.2018 endlich in Suva angekommen. In den ersten Tagen stand vor allem die Suche nach Unterkunft und das Zurechtfinden in der Kultur, der Stadt und auf dem Universitätsgelände im Vordergrund.

“Fiji time” – alles kann, nichts muss

Wie es so ist, wenn man an einen neuen Ort kommt, lernten wir in den ersten Tagen so viele Menschen kennen, dass es fast unmöglich war sich alle Namen und Gesichter zu merken. Was sich allerdings während all dieser Begegnungen bei uns einprägte, war die große Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Fidschianer. Jeder und jede gab uns direkt ein paar Tipps mit auf den Weg, bot Hilfe für die kommende Forschung an oder führte uns im jeweiligen Arbeitsbereich der Universität herum.

Was uns auch sofort nahegelegt wurde: “Fiji time” – alles kann, nichts muss. Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird sich irgendwie schon alles ergeben! Dies durften wir bei unserem Aufenthalt mehrere Male für uns selbst erfahren. -> WEITERLESEN <-

Spielend Plastikmüll im Meer beseitigen

Neue kostenlose Handy-App für mehr Umweltbewusstsein

Logo von TRIBOOT.Das Mülheimer IT-Unternehmen TRIBOOT Technologies möchte in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Meeresschutz (DSM) und OceanCare spielerisch das ernste Thema Vermüllung der Meere, insbesondere durch Plastikmüll, erfahrbar machen. Die neue kostenlose Handy-App Rettet unseren Ozean will junge Menschen für den Meeresschutz begeistern. Es geht darum, innerhalb einer Minute möglichst viel Plastikmüll aus dem Meer zu entfernen. Dabei sollte man aber möglichst keinen Fisch treffen. Im Anschluss kann man seinen High-Score durch die Beantwortung von drei Fragen zum Thema Müll in den Meeren noch weiter heraufschrauben. -> WEITERLESEN <-

Zum traurigen Zustand unserer (Um)Welt

Denkschrift zum neuen Jahr von Michael Schleicher, Pro Umwelt Redaktionsservice, PUR – Medienzentrum Umwelt: Trauerspiel Naturschutz (nicht nur) in Deutschland!

Hinterfragungswürdige Schwerpunktsetzungen in der Umweltpolitik haben den Umwelt- resp. Naturschutz mittlerweile zu einem – über weite Strecken ideologisierten – “Klimaschutz”(-Projekt) mutierten lassen, machen so dem “klassischen” Naturschutz das Leben schwer. Folge: unnötige wie kontraproduktive Konfrontation(en) anstelle bitter nötiger Kooperation(en).

Was kann es schon Wichtigeres geben, als die Welt zu retten?

Offshore Windkraft Gefahr für die Artenvielfalt.

Offshore Windkraft: Gefahr für die Artenvielfalt

Profilierungsgeneigte Politiker, zweifelhafte „Umweltschützer“ sowie interessengeleitete Lobbyisten konnten sich vor diesem Hintergrund die ideale Plattform schaffen, um sich eindrucksvoll in Szene zu setzen – was kann es schon Wichtigeres geben, als die Welt zu retten?

Wer möchte sich da noch mit unspektakulärem Naturschutz abgeben – dieser ist kaum noch Thema, Privilegierungs- und EEG-Gesetz haben dem Volk längst klargemacht, dass Natur- und Landschaftsschutz den Interessen der “Bio”-Energie-Branche unterzuordnen sind, allen voran denen der Windkraft-Lobby.

Windkraft: Wolf im Schafspelz

Horst Stern, Altmeister des Tier- und Naturfilms, bezeichnete die Windkraft schon vor über 20 Jahren weitsichtig als “Wolf im Schafspelz” (s. Vorwort zu “Windkraft: Eine Alternative, die keine ist”, vgl. Zweitausendeins, 1997, Hrsg. Prof. Dr. Otfried Wolfrum, Initiativgruppe Darmstädter Manifest). -> WEITERLESEN <-

Der deutschen Nord- und Ostsee geht es schlecht

Probleme vor allem durch Fischerei, Landwirtschaft und Meeresmüll

Fisch-, Vogel- und Säugetierarten in Nord- und Ostsee haben es schwer. Denn die Belastung der Meeresökosysteme ist zu hoch. Darauf weist das Umweltbundesamt (UBA) anlässlich der aktuellen Berichte zum Zustand der deutschen Ostsee- und Nordseegewässer hin. Erstellt wurde diese Bestandsaufnahme von der Bundesregierung und den Küstenbundesländern für die europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL). Viel verbessert hat sich nicht. Allerdings sind die Probleme altbekannt: Eutrophierung (Überversorgung mit Nährstoffen), Fischerei und Vermüllung, vor allem mit Kunststoffen. Weiterhin besorgniserregend ist das Eindringen nicht-einheimischer Arten (Bioinvasoren). -> WEITERLESEN <-

Fisch des Jahres 2019: Der Atlantische Lachs

In Deutschland ist der Lachs vom Aussterben bedroht – Zu wenige passierbare Flüsse und geeignete Laichhabitate

Fisch des Jahres 2019 wird der Atlantische Lachs (Salmo salar). Ausgewählt haben ihn der Deutsche Angelfischerverband (DAFV), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST). Mit der Wahl soll auf die kritische Bestandssituation dieser Fischart in Deutschland aufmerksam gemacht werden. Denn für Schutz, Erhaltung und erfolgreiche Wiederansiedlung von Lachsen fehlt es an passierbaren Flüssen und geeigneten Laichhabitaten. Doch diese müssten dringend wiederhergestellt werden.

Bereits 1992 und 2000 war der Atlantische Lachs schon einmal zum Fisch des Jahres gewählt worden. Mit der seit 1984 vergebenen Auszeichnung wird auf schädigende Einflüsse des Menschen auf die Lebensräume der jeweiligen Fischart hingewiesen. -> WEITERLESEN <-

Stark gefährdet: Haie und Rochen in Nord- und Ostsee

Regulierung der Fischerei in deutschen Natura-2000-Gebieten unverzichtbar

Haie, Rochen und Chimären in der deutschen Nord- und Ostsee haben es schwer. Zu diesem Schluss kommt ein Hamburger Forscherteam. Im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) analysierte es Vorkommen und Gefährdung dieser Knorpelfische in deutschen Meeren. Im Ergebnis gilt nur eine einzige der zehn heimischen Arten als ungefährdet. Dies ist der Kleingefleckte Katzenhai (Scyliorhinus canicula). -> WEITERLESEN <-

Artenschutz größtes Problem unseres Jahrhunderts

Der Verlust von Biodiversität könnte auf lange Sicht bedeuten, dass wir nichts mehr zu essen haben

Dirk Steffens.

“Artenschutz ist das größte Problem unseres Jahrhunderts”, sagt Tierfilmer und “Terra X”-Moderator Dirk Steffens im Titelinterview mit DB MOBIL. Quelle: obs/TERRITORY

Dirk Steffens traut sich was: “Das Artensterben ist möglicherweise das größte Menschheitsproblem unseres Jahrhunderts. Wir haben das Gefühl entwickelt, dass alles wieder gut wird, wenn wir die Klimakatastrophe in den Griff bekommen. Aber das stimmt nicht.” Darf man das sagen? Man darf! Man muss!

Seit 25 Jahren ist der Journalist Dirk Steffens als Tierfilmer unterwegs, füllt mit seinen Vorträgen Arenen. Im Interview mit der November-Ausgabe der DB MOBIL räumt Steffens im Magazin der Deutschen Bahn mit Missverständnissen im Artenschutz auf: “Es geht eben nicht nur um Eisbären und Pandas. Wenn die Eisbären morgen aussterben, hat das keine Folgen für unseren Alltag. Die spielen für uns gar keine Rolle.”

Der 50-jährige Moderator (u. a. “Terra X”, “Steffens entdeckt”, “Terra Xpress”) scheucht heilige Kühe übers Eis. So etwa wenn er mit der provokanten These, Palmöl-Produkte nicht pauschal zu boykottieren, auch wenn für diese in großem Maße Tropenwälder gerodet werden, für einige Irritationen sorgen und wenig Beifall einheimsen dürfte.

Denn laut Steffens müsste das Pflanzenfett bei einem Palmöl-Boykott hierzulande produziert werden, was “ökologisch möglicherweise die noch größere Katastrophe” bedeute: „Wir benehmen uns wie ein Affe am Schaltpult im Atomkraftwerk. Er ist intelligent genug, die Knöpfe zu bedienen, aber er ahnt nicht, was passiert, wenn er einen bestimmten Knopf drückt. Wenn es gut läuft, geht im Klo nur das Licht aus. Aber wenn es schlecht läuft, gibt es eine Kernschmelze.“

Das Ganze ist übergroß

Steffens brennt für die Artenvielfalt: „Das Ganze ist so übergroß, und es hat Besitz von meinem Leben ergriffen. Fast alles, was ich mache, hat mit Biodiversität zu tun. Das finde ich manchmal Furcht einflößend.“

Lesen Sie nachfolgend das vollständige Interview mit Dirk Steffens aus DB MOBIL
(mit freundlicher Genehmigung von TERRITORY).
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Das „Rote Augen”-Projekt

Fidschi: Warum haben junge Bullenhaie im Fluss Rewa rote Augen?

Für ihre von uns geförderte Dissertation zum Haischutz in Fidschi fing Meeresbiologin Kerstin Glaus im Fluss Rewa auf Fidschis Hauptinsel Viti Levu junge Bullenhaie und untersuchte sie. Zu ihrer großen Überraschung hatten 80 % der 83 untersuchten Babyhaie beidseitig rote Augen. Damit hatte sie nicht gerechnet. Derartiges war noch nie berichtet worden. Wodurch werden die roten Augen bei den Babyhaien verursacht? Wie lässt sich das Phänomen wieder beheben? Über den Beginn einer schwierigen Spurensuche.

Bullenhaie (Carcharhinus leucas) gehören zu den ganz wenigen Haiarten, die auch im Süßwasser leben. Man kennt die über 3 m langen, Requiemhaie auch als Stierhai oder Sambesihai. Diese imposanten Knorpelfische fühlen sich in Flüssen, Flussmündungen und Seen so wohl, dass sie dort auch ihre Jungen zur Welt bringen. Hier, in geschützten Küstengewässern, entlassen die Weibchen nach 10 bis 11 Monaten Tragzeit ein bis dreizehn lebendgeborene Jungtiere. Doch ihre Vorliebe für Süß- oder Brackwasserlebensräume macht es Bullenhaien heute schwer. Zwar sind die jungen Bullenhaie hier vor Fressfeinden gut geschützt. Anthropogenen Einflüssen dagegen, wie Fischfang, Wasserverschmutzung oder Eutrophierung können sie nicht entkommen.

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Whalewatching-Beobachtungsstation La Gomera: Update

Projekt “Landgestützte Beobachtung von Walen und Delfinen vor La Gomera”

2017 förderte die Stiftung das Projekt Permanente Station zur landgestützten Beobachtung von Delfinen und Walen auf La Gomera des gemeinnützigen Vereins MEER e. V. aus Berlin. Es ist die erste derartige Station auf den Kanaren. Sie befindet sich ca. 150 m über dem Meeresspiegel im Süden der Insel, nahe dem Valle Gran Rey. Hier ist der Ausgangspunkt für die meisten Whalewatching-Touren vor La Gomera. Ziel ist es vor allem, den Walbeobachtungstourismus der Whalewatching-Anbieter vor La Gomera in naturverträglichere Bahnen zu lenken.

Was hat sich ein Jahr nach Einrichtung der Station getan? Ein Bericht von Fabian Ritter, Meeresbiologe und Vorsitzender von MEER e. V. -> WEITERLESEN <-

Massiver Artenverlust durch Tiefseebergbau

Tiefe Narben: Massiver Artenverlust noch 26 Jahre nach dem Abbau

Gemeinsam mit einem internationalen Team haben Senckenberg-Wissenschaftlerinnen die Auswirkungen von Tiefseebergbau – wie den Abbau von Manganknollen – auf die Artenvielfalt am Meeresboden untersucht. Sie zeigen, dass auch 26 Jahre nach einem Tiefseebergbau ein erheblicher Artenverlust vorhanden ist. Betroffen sind insbesondere filtrierende Tiere und andere bodenlebende Organismen. Noch über zwei Jahrzehnte nach dem Abbau bleiben knapp 80 Prozent dieser Arten verschwunden. Die Studie erschien im Fachjournal “Biogeosciences”. -> WEITERLESEN <-

Gestrandete Pottwale stammten aus zwei Gruppen

Schadstoffe und genetische Analysen verraten Herkunft und Gruppenzugehörigkeit

Im Januar und Februar 2016 strandeten 30 junge männliche Pottwale an den Küsten Deutschlands, der Niederlanden, Großbritanniens, Dänemarks und Frankreichs. Anschließend untersuchten Wissenschaftler 24 der gestrandeten Tiere auf Schadstoffe. Daran beteiligt waren das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) sowie Kollegen aus den betroffenen Nachbarländern. Sie stellten fest, dass die Tiere aus der Nordsee zu zwei Gruppen unterschiedlicher Herkunft gehörten. Die Ergebnisse der Studie veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachmagazin „Scientific Reports“. -> WEITERLESEN <-

Mikroplastik – überall und in großen Mengen

Mikroplastik kann man zwischen Sand und Muscheln entdecken

Gerade in den Sommerferien geht es für Millionen von Urlaubern wieder an die schönsten Strände. Dorthin, wo trotz aller Idylle leider auch die Vermüllung durch Plastikabfälle besonders präsent ist. Bei genauerem Hinschauen lässt sich Mikroplastik zwischen Sand und Muscheln am Strand entdecken. Doch woher stammen die kleinen Kunststoffpartikel? Wie hoch liegen die jährlichen Emissionen in Deutschland? Diese Fragen standen u. a. im Fokus der »Konsortialstudie Mikroplastik«. Im Auftrag von Partnern aus der Kunststoffindustrie, Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Forschung hat Fraunhofer UMSICHT die letzten zwei Jahre den Wissensstand zu Mikro- und Makroplastik zusammengetragen. Eine Kurzfassung der Studie mit Fazits und Empfehlungen ist ab sofort kostenfrei erhältlich. -> WEITERLESEN <-

Deutsche wollen mehr Meeresschutz

Plastikmüll im Meer wird als Bedrohung gesehen – Große Unterstützung für Meeresschutzgebiete

Eine große Mehrheit der Deutschen sieht die Plastik-Vermüllung der Meere als Gefahr für den Naturschutz. Zudem unterstützt sie die Einrichtung von Meeresschutzgebieten. Dies untermauert die aktuelle Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, am 06. Juli 2018 in Berlin vorstellten. So wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen mehr Meeresschutz sowie strengere Gesetze. Besonders die Fischerei soll mehr für den Schutz der Meeresumwelt tun. Zudem wollen Verbraucherinnen und Verbraucher sich darauf verlassen können, dass der Handel keine Produkte von bedrohten Fischarten anbietet. -> WEITERLESEN <-

Mehr Schutz für Haie und Korallenriffe!

Wege zum schonenden Umgang mit dem Lebensraum Meer

Um der Zerstörung der Meere und ihrer Flora und Fauna durch das sogenannte Shark Finning und die Haifischerei generell, aber auch durch Dynamitfischerei und rücksichtslosem Tourismus entgegenzuwirken, befasst sich Julian Engel im Rahmen seiner Masterarbeit mit dem Ausbau von nachhaltigem Tourismus als alternative Existenzmöglichkeit in Entwicklungsländern. Speziell ging es dem jungen Tropenökologen um die Korallenriffe und den Haitourismus beim Pazifischen Fuchshai (Alopias pelagicus) vor der philippinischen Insel Malapascua.

Julians Arbeit, der sich als 2. Vorsitzender auch in der deutschen NGO Stop Finning engagiert, hatte etliche positive „Nebenwirkungen“. Sie stieß bei Einheimischen und Experten auf großes Interesse. Deshalb wird er seine Forschungsergebnisse demnächst auf einem Korallenriffsymposium vorstellen. So werden dank seiner Arbeit außerdem erste, wenngleich zaghafte Schritte für ein marines Schutzgebiet eingeleitet.

Hier Julian Engels Erfahrungsbericht seines knapp halbjährigen Einsatzes auf den Philippinen:

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Auf der Kippe: Vertrauen der Verbraucher in das MSC-Siegel

Ergebnisse einer neuen Verbraucherumfrage zu Ökosiegel für nachhaltigen  Fischfang veröffentlicht

Pressemitteilung, 26. April 2018 – Neueste Umfrageergebnisse einer im Auftrag der “Make Stewardship Count”-Koalition durchgeführten Verbraucherumfrage zeigen, dass der Marine Stewardship Council (MSC-Siegel) Gefahr läuft, das Vertrauen der Verbraucher komplett zu verlieren. Vor allen Dingen wegen seiner Haltung wesentlichen Themengebieten wie der Reduzierung des Beifangs von gefährdeten und geschützten Tierarten. Oder der gezielten Verfolgung und Einkesselung von Delfinen. Ferner der Zerstörung mariner Lebensräume oder der wirksamen Unterbindung des “Finning” von Haien. Dabei werden den meist noch lebenden Tieren die Flossen abgeschnitten werden. Anschließend werden die Haikörper ins Meer zurückgeworfen werden. Dort ersticken sie bewegungsunfähig oder werden von anderen Tieren gefressen.

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Greenwashing-Skandal: MSC-Fischlabel

Umweltschutzorganisationen und Wissenschaftler fordern: Zertifizierung verbessern!

Sechsundsechzig Meeres- und Umweltschutzorganisationen – darunter die Deutsche Stiftung Meeresschutz – sowie führende Meereswissenschaftler haben einen offenen Brief an den Vorsitzenden des Marine Stewardship Council (MSC), Dr. Werner Keine, geschrieben. Darin kritisieren sie den MSC im Hinblick auf „Principle 2“ des Standards (Einfluss auf das Ökosystem). Denn zunehmend werden mit dem MSC-Siegel Fischereien ausgezeichnet, obwohl diese Tausende von gefährdeten Meerestiere töten. Zusätzlich wird den marinen Lebensräumen irreversibler Schaden zugefügt. Diese Zertifizierungen, so der Brief, stellt die Glaubwürdigkeit des MSC infrage. Außerdem führt sie Verbraucher in die Irre. Denn diese vertrauen beim Kauf von Fisch und Meeresfrüchten auf das MSC als Nachhaltigkeitssiegel. -> WEITERLESEN <-

Hai-Forschungsprojekt Philippinen – Zwischenbericht

Nachhaltiger Haitourismus als Alternative zu Haifang und Shark Finning

DSM unterstützt Hai-Forschungsprojekt auf den Philippinen: Im Rahmen seiner Masterarbeit setzt sich der Tropenökologe Julian Engel mit der Entwicklung alternativer Existenzmöglichkeiten in Entwicklungsländern auseinander. Sein Fokus ist der Ökotourismus in Korallenriffen am Beispiel des Pazifischen Fuchshais (Alopias pelagicus) auf der philippinischen Insel Malapascua. Die Hälfte seiner Zeit ist vorbei. Hier zieht er eine Zwischenbilanz. -> WEITERLESEN <-

Niederlande: Einzigartiges Fischschutzprojekt

Großartig: Niederländer hauen Loch in Deich und bauen Fischmigrationsfluss – damit Fische wieder wandern können!

Während in der ganzen Welt als Antwort auf den durch den Klimawandel steigenden Meeresspiegel Deiche verstärkt und erhöht werden, durchbrechen die Niederländer kurzerhand gewohnte Muster. Sie hauen ein Loch in den Deich! Klingt verrückt, ist es aber nicht. Denn bislang ist das schnurgerade, 32 Kilometer lange Bollwerk (Afsluitdijk) inmitten des Meeres, welches das Ijsselmeer eingrenzt, ein einziges Hindernis für viele Zugfische. Sie können nicht mehr zwischen ihren Lebens- und Laichgebieten vom Süß- ins Salzwasser und umgekehrt wechseln. Das soll sich nun ab 2022 mit dem Fischschutzprojekt „Fischmigrationsfluss Abschlussdeich“ ändern. -> WEITERLESEN <-

Gegen das 6. Massenaussterben: Biodiversitot

Damit aus Biodiversität nicht Biodiversitot wird!

Die Zeit läuft ab, endlich die globale Artenvielfalt konsequent und rasch zu erfassen. Dazu jedenfalls rufen die Artenforscher Prof. Dr. Michael Schrödl (SNSB – Zoologische Staatssammlung München) und Dr. Vreni Häussermann (Biologische Forschungsstation Huinay, Chile) in ihrem Buch Biodiversitot auf. Denn das 6. Massenaussterben ist in vollem Gang. Insektensterben! Korallenbleiche! Überfischung! Das sind nur die Spitzen des Eisbergs. Dabei gilt es noch Millionen von unbekannten Tierarten zu entdecken und zu beschreiben! Doch dafür gibt es weder genügend Stellen noch Forschungsmittel. -> WEITERLESEN <-

Meilenstein: Ballastwasser-Übereinkommen in Kraft

Ballastwasser-Übereinkommen: Meilenstein für den marinen Umweltschutz

Mit gut einem Jahr Verspätung ist das Internationale Übereinkommen zur Kontrolle und Behandlung von Ballastwasser und Sedimenten von Schiffen am 8. September 2017 in Kraft getreten. Dabei hatten die Mitgliedsstaaten der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) schon 20014 eine Konvention zum Ballastwassermanagement unterzeichnet. Künftig sind Seeschiffe also verpflichtet, an Bord Anlagen zur Behandlung von Ballastwasser zu installieren. Damit soll die weltweite Verschleppung invasiver Tier- und Pflanzenarten verhindert werden. Für Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), ist das Inkrafttreten “ein Meilenstein für den marinen Umweltschutz”. -> WEITERLESEN <-

La Gomera: Whalewatching-Beobachtungsstation

Walbeobachtungstourismus lenken – Druck auf die Tiere verringern

2017 unterstützt die Stiftung das Projekt des gemeinnützigen Vereins MEER e.V. aus Berlin “Permanente Station zur landgestützten Beobachtung von Delfinen und Walen auf La Gomera”. Es ist die erste derartige Station auf den Kanaren. Sie befindet sich ca. 150 m über dem Meeresspiegel im Süden der Insel, nahe dem Valle Gran Rey. Hier ist der Ausgangspunkt für die meisten Whalewatching-Touren vor La Gomera. -> WEITERLESEN <-

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SocialBay: Mit Sachspenden helfen

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Das Tolle daran:
Der Versand der Sachspenden kostet nichts (nur innerhalb Deutschlands)! Auf Wunsch erhalten Sie auch eine Spendenbestätigung über die erzielten Geldspenden.

Kontakt:
Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld – Projekt SocialBay
Meisenstraße 65 • 33607 Bielefeld
Tel.: 05 2 1 / 29 96 32 1 – Fax: 05 2 1 / 29 96 320
E-Mail: sachenspenden[AT]sozial-ag.de

 

Schwimmfarne: Wunderwaffe gegen Ölpest

Mit Nanopelzen Ölkatastrophen umweltfreundlich bekämpfen

Ausgerechnet eine unscheinbare tropische Schwimmpflanze könnte der Schlüssel für die umweltfreundliche Beseitigung von Ölkatastrophen auf dem Meer sein. Denn die Blätter des Salvinia-Schwimmfarns sind in der Lage, in sehr kurzer Zeit sehr große Mengen Öl aufzunehmen. Sie sind stark wasserabstoßend und zugleich in hohem Maße ölabsorbierend. Dies fand eine KIT-Forschergruppe gemeinsam mit Kollegen der Universität Bonn heraus. Außerdem konnten sie die ölbindende Eigenschaft auf die haarähnliche Mikrostruktur der Blattoberfläche (Nanopelz) zurückführen. Dies dient jetzt als Vorbild, um das Material Nanofur weiterzuentwickeln. Damit könnten Ölverschmutzungen nach einer Ölpest umweltfreundlich beseitigt werden. -> WEITERLESEN <-

WissensWerte: Meere und Ozeane

Animierter Erklärfilm “Meere und Ozeane”. Er zeigt, wie faszinierend der Lebensraum Meer ist, aber auch die Probleme wie Überfischung, Übersäuerung und Vermüllung.

Der Film hat eine “Creative Commons”-Lizenz und kann somit gerne kostenfrei weiterverwendet, kopiert und in jeglichem Kontext genutzt und vorgeführt werden.

Der Film ist Teil der WissensWerte-Reihe des Vereins /e-politik.de/ e.V. und wurde in Kooperation mit der Agentur edeos-digital education produziert.

 

MSC-Siegel für überfischten Fisch

Interdisziplinäre Studie zeigt Grenzen MSC-zertifizierter Fischbestände im Nordostatlantik auf

Viele europäische Fischbestände gelten als überfischt oder sind von Überfischung bedroht. Das blaue MSC-Siegel auf Fischprodukten soll garantieren, dass Fisch mit MSC-Zertifizierung aus geprüfter umwelt- und bestandsschonender Fischerei stammt. Damit will man Verbrauchern Sicherheit beim Einkauf vermitteln. In einer interdisziplinären Studie prüften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Kieler Exzellenzcluster “Ozean der Zukunft”, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit internationalen Kollegen die Verlässlichkeit des MSC-Fischlabels an nordeuropäischen Fischbeständen. Ihr Ergebnis: Mehr als zehn Bestände erwiesen sich als stärker befischt als ökonomisch sinnvoll und ökologisch vertretbar wäre. Die Studie erschien online in der internationalen Fachzeitschrift Marine Policy. -> WEITERLESEN <-

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