Neue Methoden für die Korallenriffrestauration

Forschungsarbeit „Korallenriffrestauration – neue und alternative Lösungsansätze für das globale industrielle und ökologische Problem des Biofoulings“. Doktorarbeit von Lisa Röpke am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung ZMT, Bremen – WG Ecophysiology, Coral Reproduction & Restoration, Anti-Biofouling in Zusammenarbeit mit dem Australian Institute of Marine Science (AIMS). -> WEITERLESEN <-

Mikroplastik in Kosmetikprodukten: Jugend forscht

Juliane Singer vom Gymnasium St. Stephan bei Augsburg liegen die Meere und ihre Bewohner sehr am Herzen. Daher untersuchte die Elfjährige im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht“ 122 Kosmetikprodukte auf Mikroplastikrückstände aus Microbeads. Denn diese gelangen über das Abwasser oder durch direkten Kontakt auch in die Meere, verschmutzen so marine Lebensräume und werden zur Gefahr für Meerestiere. -> WEITERLESEN <-

Letzte Chance für Makohaie

Kurzflossen-Makohaie (Isurus oxyrinchus) sind spektakulär. Nicht nur, dass mit 70 km/h und mehr unterwegs sind, was sie zu den schnellsten Haien der Welt macht. Außerdem können sie ihre bis zu 4 m langen Körper auf bis zu 9 m katapultieren. Gäbe es mehrstöckige Häuser auf dem Meer, könnte so ein bis zu 600 kg wiegender Mako mit seinen großen Augen mal eben kurz durchs Fenster im dritten Stock hereinschauen.

Im Nordatlantik jedoch droht den wendigen Meeresjägern das Aus. Grund ist – wie so oft – die Gier einiger EU-Fischfangnationen, allen voran Spanien und Portugal. Denn Makohaie gehören zu den wirtschaftlich einträglichsten Haiarten. Man schätzt sie in der Gastronomie, wegen ihrer Flossen und in der Sportfischerei. Folglich steht die Population der Kurzflossen-Makos im Nordatlantik jetzt kurz vor dem Zusammenbruch. Um dies zu verhindern, hat sich eine internationale Allianz aus über 30 Umwelt- und Meeresschutzorganisationen zusammengefunden (#Rally4Makos), der auch wir angehören. -> WEITERLESEN <-

Lederschildkrötenweibchen kehren zurück

Wir alle waren sehr gespannt. Würden die Lederschildkrötenweibchen zur Eiablage zurück nach Sipora kehren? Denn in der Nistsaison 2019/20 ließ sich leider kein Einziges auf der vor Westsumatra liegenden Insel blicken. Doch im Artenschutz braucht man einen langen Atem, besonders bei dieser Meeresschildkrötenart. Denn die riesigen Reptilien fallen nicht nur mit ihrer Größe, sondern auch bei der Standorttreue aus dem Rahmen. Lederschildkrötenweibchen wechseln immer mal wieder ihre Niststrände.

Dann, im Januar 2021, kehrten sie tatsächlich zurück. Es ist immer wieder ein fantastischer Anblick, wenn so ein um die 700 kg schweres Meeresreptil schwerfällig aus der Brandung heraus an den Strand robbt, um einen geeigneten Platz für ein Nest zu finden. -> WEITERLESEN <-