Deinen ersten Wal – vergisst du nie

Neues Buch von Tierfilmer Ralf Kiefner

„Wie ferngesteuert streckte ich meine Hand nach seinem Kopf aus, um eine Kollision zu verhindern und um ihn so auf Distanz zu halten.“ Ralf Kiefners erster Wal aus nächster Nähe, ein Glattwal: Freund oder Feind? Auf alle Fälle eine eindrucksvolle Begegnung … so viel sei verraten. -> WEITERLESEN <-

Petition „Kein Phosphatabbau vor Namibia“

Online-Petition von Naturschützern aus Namibia: “Say No to Marine Phosphate Mining!”

Bitte mitmachen und weitersagen! Die Petition “Say No to Marine Phosphate Mining!” fordert den Umweltminister von Namibia auf, keine Genehmigung zum Phosphatabbau im Meer zu erteilen. Schon seit Jahren kämpfen namibische Naturschützer gegen den geplanten Phosphatabbau vor ihrer Küste.

Großflächige und unwiederbringliche Zerstörung mariner Lebensräume

Der weltweit begehrte Rohstoff wird vorwiegend als Düngemittel in der Landwirtschaft verwendet. Nun befürchten Naturschützer eine großflächige und unwiederbringliche Zerstörung des marinen Lebensraumes mit verheerenden Folgen für Meerestiere. Darunter auch ohnehin schon gefährdete Arten. Unter eklatanter Missachtung namibischer Gesetze hatte das Umweltministerium noch vor Abschluss einer Umweltverträglichkeitsprüfung zunächst eine Genehmigung erteilt. Diese musste es unter Androhung einer Klage allerdings wieder zurückziehen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. -> WEITERLESEN <-

OZEANOPÄDIE – Unglaubliche Geschichten vom Meer

So kommt das Salz ins Meer und andere merkwürdige Geschichten

Die Meere bedecken drei Viertel der Oberfläche unseres Planeten. Strände sind schön, Tsunamis schrecklich, die Seefahrt gefährlich, die Tierwelt unter Wasser atemberaubend. So weit, so bekannt. Aber wer weiß schon, dass die weißen Klippen von Dover ein Werk von Mikroalgen sind? Geschweige denn, wie der Tiefseefisch das Licht anmacht? Oder dass Algen nicht Pflanzen sind? Vor allem sind sie sondern einfach Algen und ökologisch betrachtet eine der erfolgreichsten Organismen auf dem Planeten. In seiner OZEANOPÄDIE schildert Meeresbiologe Tom Hird 291 merkwürdige, amüsante und unglaubliche Geschichten vom Meer und seine manchmal recht sonderbaren Bewohner. Oder haben Sie schon einmal von Yeti-Krabben, Pazifischen Viperfischen, Schleimaalen oder Pompejiwürmern gehört? -> WEITERLESEN <-

Japan – Land des blutigen Meeres

Am 1. September beginnt die sechsmonatige Delfintreibjagd in Japan

Bald schon wird sich die Meeresbucht von Taiji wieder rot färben. Wieder werden Fischer ganze Delfinschulen in eine Bucht treiben, um die Tiere dann brutal zu töten. Ein einziger Ort in Japan und nur rund 25 Fischer sind an diesem Gemetzel beteiligt. Bis zu dreimal pro Woche jagen sie Große Tümmler und andere Arten wie Rundkopf- oder Weißstreifendelfine mit Motorbooten in eine Bucht, die sie dann absperren. Wild stechen sie mit Messern und Harpunen auf die wehrlosen Lebewesen ein, die weder fliehen noch sich wehren können. Panische Sprünge und das hohe Kreischen der Tiere vermitteln nur ansatzweise das unsägliche Leid, das ihnen angetan wird. -> WEITERLESEN <-

Island: Jagd auf Zwergwale eingestellt!

Land der Gegensätze: Walfang versus Walbeobachtung

Erst vor wenigen Tagen machte der isländische Finnwaljäger Kristjan Loftsson Schlagzeilen. Er hatte einen seltenen Hybriden aus Finn- und Blauwal – oder sogar einen Blauwal – erlegt. Jetzt erreichen uns zwei erfreuliche Meldungen aus dem kleinen Land im Nordatlantik. Die Jagd auf Zwergwale wurde eingestellt! Ein seltener Nordatlantischer Glattwal wurde gesichtet. -> WEITERLESEN <-

Isländische Walfänger schlachten seltenen Hybridwal

Experten bleiben dabei, dass es ein Blauwal war

Anfang Juli erlegten isländische Walfänger eine seltenen Hybridwal. Es soll eine Kreuzung aus Blau- und Finnwal gewesen sein. DNS-Analysen eines isländischen Labors bestätigen zwar die Hybridtheorie. Dennoch halten Walexperten aufgrund von Fotos daran fest, dass es sich mit großer Sicherheit um einen Blauwal handelt. In einem offenen Brief hatten 17 Wissenschaftler, darunter auch Prof. Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert, Leiterin des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, gefordert, dass Island den Walfang bis zur Klärung der Speziesbestimmung einstellt. -> WEITERLESEN <-

Die Geschichte von Beebop

„Beebop“ wurde 2001 geboren, er starb nur 3 Jahre später in einem Hainetz

„Beebop“ war ein junger, männlicher Bleifarbener Delfin (Sousa plumbea). Normalerweise lassen sich Jungtiere meist nicht identifizieren. Denn sie weisen noch keine markanten Narben oder Kerben auf. Daher sind sie nur erkennbar, wenn sie neben ihrer Mutter schwimmen. Und haben sie sich dann „abgenabelt“ und sind selbstständig geworden, können Delfinforscher ihren Lebensweg nicht mehr verfolgen.

Anders „Beebop“: Als Zweijähriger war er bereits gut an einer auffälligen Finnenform mit zwei Kerben zu erkennen. Und so konnten die Meeresbiologin Shanan Atkins und ihre Kollegin den Lebensweg des Kleinen von Geburt an verfolgen. Auch als er dann allein durch die Gewässer zog. Die Mutter war den Forschern schon seit Mai 1998 bekannt. Seitdem hatte das auf den Namen „Line L“ getaufte Weibchen schon dreimal Nachwuchs bekommen. Beebop kam 2001 zur Welt. -> WEITERLESEN <-

EU gegen Plastikflut in den Meeren

Die Europäische Union will Vorreiter beim Kampf gegen Plastikflut in den Meeren werden

Eigentlich kann man sich für seine Spezies nur schämen angesichts der Flut von Bildern vermüllter Gewässer und Strände – selbst in Landstrichen, die kaum je ein Mensch betreten hat. Im Mai stellte die Europäische Kommission Maßnahmen vor, mit denen man dem Plastikwahn in Europa Herr werden will. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf Einwegprodukte. Man möchte, wie Jyrki Katainen, Vizepräsident der Kommission, erklärt, eine Vorreiterrolle übernehmen. Wissenschaftler schätzen, dass derzeit mehr als 150 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer schwimmen. Und jedes Jahr sollen weitere 8 bis 13 Millionen Tonnen dazukommen: Bildlich gesprochen, kippt pro Minute ein Mülllaster seine Ladung ins Meer.

Wenn wir so weitermachen, wird es in gut 30 Jahren mehr Plastik als Fische in den Ozeanen geben (bezogen auf das Gewicht). Der Müll taucht nicht nur sichtbar an den Stränden der Welt auf. Sondern auch in abgeschiedenen Winkeln der Erde. Er liegt sogar auf dem Grund der Tiefsee. -> WEITERLESEN <-

Aussterben droht: Good Bye Vaquita

Chronik eines angekündigten Artentods

Seit Jahren warnen Naturschützer vor der Ausrottung des auch Kalifornischer Hafenschweinswal genannten Vaquita. Mit einer höchst umstrittenen Einfangaktion im Herbst 2017 wollten Wissenschaftler die Art retten. Doch schon beim zweiten Versuch starb ein Tier. Dann wurde die Operation abgebrochen. -> WEITERLESEN <-

Philippinen: Nachhaltiger Haitourismus

Forschungsprojekt zum Haitourismus auf den Philippinen als Alternative zu Haifang und Shark Finning

Im Rahmen seiner Masterarbeit setzt sich Julian Engel mit der Entwicklung nachhaltiger und alternativer Existenzmöglichkeiten in Entwicklungsländern auseinander. Sein Fokus ist der Öko- und Haitourismus in Korallenriffen am Beispiel des Pazifischen Fuchshais (Alopias pelagicus) auf der philippinischen Insel Malapascua. Dort sind Fuchshaie DAS Highlight für Tauchtouristen. Denn in den Korallenriffen gibt es eine „Putzerstation“. An dieser lassen sich die Haie von Putzerfischen (Labroides dimidiatus) die Parasiten auf ihrer Haut entfernen. -> WEITERLESEN <-

Walmart verkauft delfin-tödlichen Thunfisch

Walmart Stop Killing Dolphins.EXPOSED: Walmart Selling Dolphin-Deadly Tuna

Mitarbeitern des US-amerikanischen Earth Island Institute (EII) ist es gelungen, einen Lebensmittelskandal zu entlarven. Denn der US-Konzern Walmart verkauft unter dem Markenname „Suli“ in seinen Supermärkten in Costa Rica mit delfin-tödlichen Methoden gefangenen mexikanischen Thunfisch aus Mexiko – und preist diesen als delfinsicher gefangen an. -> WEITERLESEN <-

Namibia: Erfolg für den Meeresschutz

Proteste verhindern Ausverkauf der marinen Artenvielfalt Namibias!

Ein chinesische Unternehmen, das vor der Küste Namibias Delfine, Orcas, Haie, Südafrikanische Seebären und andere Meerestiere fangen und für asiatische Aquarien exportieren wollte, musste seine Pläne aufgeben. Als Gründe für den Rückzug werden öffentliche Proteste und mangelnde Unterstützung der Regierung genannt. -> WEITERLESEN <-

Proteste nach Umweltkatastrophe in Vietnam

Nach Umweltschäden von ca. 1 Billion US-Dollar: Mutige Proteste und Klagewelle gegen Umweltsünder Formosa Steel

Am 2. Oktober 2016 versammelten sich rund 20.000 Demonstranten vor dem Stahlwerk Formosa Steel und forderten den Abzug des weltweit für Umweltskandale berüchtigten taiwanesischen Konzerns aus Vietnam. Außerdem solle es eine angemessene Entschädigung für die Betroffenen nach der Umweltkatastrophe in Vietnam geben. Und die Umweltschäden müssten behoben werden. Im April war es zu einem Massensterben von Fischen gekommen. Dies geschah, nachdem aus dem Formosa Steel Stahlwerk – angeblich wegen eines Stromausfalls – giftige Abwässer ungeklärt ins Meer gelangten. Tausende Fischerfamilien verloren ihre Existenzgrundlage, das marine Ökosystem soll auf Jahrzehnte zerstört sein. -> WEITERLESEN <-

Fischsterben Vietnam: Küste verseucht

Keine Lösung für Säuberung in Sicht

Ein massives Fischsterben sorgte Anfang April in Vietnam für Entsetzen. Über 200 km der Küste wurden verseucht. Schätzungsweise 277 Tonnen Fische wurden angeschwemmt bzw. starben in den zahlreichen Fischfarmen. Die Umweltkatastrophe erstreckte über die vier Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Thua Thien-Hue und Quang Tri. Als Verursacher wurde ein Stahlwerk von Formosa Steel ausgemacht. Aufgrund eines mehrtägigen Stromausfalls habe die dortige Kläranlage nicht ordnungsgemäß funktioniert. Das gab man auf einer Pressekonferenz bekannt. Demzufolge liefen ungeklärte Abwässer ins Meer. Da sie mit den Umweltgiften Phenol, Cyanid sowie Eisenhydroxid verseucht waren, kam es in der Folge zu dem Fischsterben in Vietnam. -> WEITERLESEN <-

Umweltkatastrophe in Vietnam

Küstengewässer auf Jahrzehnte zerstört – Massives Fischsterben – Hunderttausende verlieren Lebensgrundlage

Ende Juni sollte die Roheisengewinnung im erst Ende 2015 in Betrieb genommenen Stahlwerk Formosa Steel Ha Tinh in Vietnam beginnen. Doch bereits in der Pilotphase kam es zu einer Umweltkatastrophe. In deren Folge wurde die Küste verseucht. Es kam zu einem massiven Fischsterben. Viele Fischer und Aquafarmer verloren ihre Lebensgrundlage. Auch die Tourismusbranche muss mit Beieinträchtigen rechnen.

Massives Fischsterben, Küste verseucht

Auf einem über 200 km langen Küstenabschnitt setzte Anfang April ein massives Fischsterben ein. Betroffen waren die Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Thua Thien-Hue und Quang Tri. Mehr als 277 Tonnen Fische aus Hoch- und Tiefsee landeten tot an den Stränden der Küstenabschnitte oder starben in zahlreichen Fischfarmen. Dies berichten vietnamesische Medien. -> WEITERLESEN <-

Forschungsarbeit über Bullenhaie in Fidschi

Bullenhaie sollen zur „flagship species“ für den Haischutz in Fidschi werden

Seit 2015 unterstützt die Stiftung die Dissertation der Schweizer Meeresbiologin Kerstin Glaus von der Universität Basel, die mit ihrer Forschungsarbeit den Haischutz in Fidschi fördern will. Kerstin Glaus widmet sich in ihrer Doktorarbeit dem Vorkommen des Bullenhais (Carcharhinus leucas) in den Gewässern des Inselstaates im Südpazifik. Die bis zu 2,1 m langen und 91 kg schweren Männchen und die bis zu 3,5 m großen und 318 kg schweren Weibchen leben bevorzugt in Küstennähe. Man findet sie vor Amerika im Atlantik und Pazifik, südlich der Sahara vor Afrika, vor Indien, Südostasien und Australien. Manche Vertreter bewohnen sogar das Süßwasser von Flüssen und Seen.

Haie spielten in Fidschi schon immer eine große Rolle

Früher wurden Haie in Fidschi als Götter verehrt, heute spült der lokale Hai-Tourismus Geld in die Kassen der Insel, und auch die Haifischerei ist nicht unbedeutend. „Haie haben aber auch eine ökologisch überaus relevante Bedeutung“, erläutert die Haiforscherin Kerstin Glaus. So wurde in Fidschi dokumentiert, wie die Dezimierung von Schwarzspitzen-Haien (Carcharhinus melanopterus) mit Biodiversitätsverlusten von Korallenriffen einherging.

„Flagship Species“ Bullenhai

Die Regierung in Fidschi ist willens, mehr für den Schutz ihrer Haie zu tun. Doch dafür werden dringend wissenschaftlich fundierte Daten benötigt, die die Haiforscherin liefern will: „Mein Forschungsprojekt beinhaltet das Potenzial, den Bullenhai zur „flagship species“ für den nationalen Haischutz in Fidschi zu etablieren.“
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Großer Erfolg: 25 Jahre SAFE

Das Logo SAFE des internationalen Kontrollprogramms für delfinsicher gefangenen Thunfisch.SAFE fegte „delfintödlichen“ Dosenthunfisch weltweit weitestgehend vom Markt

Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch. Ins Leben gerufen hat es das Earth Island Institute (EII) aus Kalifornien. -> WEITERLESEN <-

Kampagne gegen Öl- und Gasförderung

Rettet die Adria!

Von 2014 bis 2016 unterstützten wir die erfolgreiche internationale Kampagne „Rettet die Adria“ gegen den großflächigen Bau von Offshore Öl- und Gasförderanlagen in der kroatischen Adria. Denn eine Katastrophe, wie bei der Ölförderplattform „Deep Water Horizon“ im Golf von Mexiko, würde das gesamte Ökosystem des relativ kleinen, umschlossenen Meeresgebiets der Adria irreparabel zerstören

Tourismus – ein Großteil des kroatischen Bruttoinlandsprodukts stammt von dort – und Fischerei wären ruiniert. Meeresflora und -fauna, darunter die letzten Delfine der Adria, hätten keine Überlebenschance.

Im Juni 2016 schließlich erklärte der damalige kroatische Wirtschaftsminister Tomislav Panenić, dass die Pläne vom Tisch seien. Es wird keine Offshore-Förderung von Öl und Gas in der Adria geben. Ein großer Erfolg für die Kampagne „Rettet die Adria“.

Feldforschungsstation Molat

Feierliche Eröffnung der Feldforschungsstation

Anfang Juli 2013 feierten wir zusammen mit unseren Partnern von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), der Universität Zagreb und der kroatischen Naturschutzorganisation VAL die Einweihung ihrer Feldforschungsstation auf der norddalmatinischen Insel Molat in Kroatien. Neben Pressevertretern gehörten zu den etwa 40 Gästen auch Repräsentanten von Behörden und Instituten aus Zagreb, Zadar und von Molat.

Mit dem feierlichen Durchschneiden des Bands am Haupteingang wurde das Zentrum offiziell eröffnet. Nach einem Rundgang und einer kurzen Präsentation des Projektmitarbeiters Tom Gomerčić über das deutsch-kroatische Gemeinschaftsprojekt zur „Rettung der letzten Adria-Delfine“ von seinen Anfängen im Jahr 1999 bis zum heutigen Tage rundete ein kleines Büfett die Einweihung ab.

Delfin Rettungsaktion bei Zadar

Ohne Hilfe ist der Delfin dem Tod geweiht!

Das hat es in der Adria noch nie gegeben. Eine Rettungsaktion für einen schwer verletzten Großen Tümmler. Seit September 2013 schwimmt der Meeressäuger unweit von Zadar in der Nähe einer Fischfarm. Nun wollen Tierärzte aus Zagren ihn von einer tödlichen Gefahr befreien.

Verhedderung im Fischernetz wird zum Verhängnis

Schon vor geraumer Zeit muss der Tier in ein Fischernetz geraten sein. Zwar konnte er sich befreien. Doch ein Teil des Netzes blieb an ihm hängen. In der Folge schnitten die Nylonfäden tief ins Gewebe. An Maul, Rücken und Brust sind Netzreste festgewachsen. Sie haben sich entzündet. Und an den entzündeten Stellen sieht man deutlich Gewebewucherungen.

Ebenfalls beschädigt ist die Schwanzfluke des Delfins. Doch schränkt dies ihn anscheinend nicht zu sehr ein. Denn schwimmt – wenn auch nur langsam. Auch mit der Futtersuche klappt es. Denn er hat (noch) keine Anzeichen von Unterernährung. Gerne hält er sich in der Nähe von Fischfarmen auf.

Die Delfin Rettungsaktion im Detail:

Auf Meeressäuger spezialisierte Tierärzte von der Universität Zagreb, wollen den verletzten Delfin jetzt in einer nicht einfachen Rettungsaktion von den tödlichen Einschnürungen befreien und die Verletzungen behandeln. Experten aus der ganzen Welt sind sich einig, dass das gelingen kann. Doch dazu muss man den Delfin einfangen. Dann muss er zur Behandlung kurzzeitig aus dem Wasser. Nur so können die Tierärzte seinen Mund überprüfen. Denn im rechten Mundwinkel sind ebenfalls Gewebeveränderungen sichtbar. Wenn der Delfin stabil bleibt, sollen die Nylonschnüre ohne die Gabe von Sedativen entfernt werden. Anschließend wird er noch spezielle Antibiotika erhalten.

Diese Rettungsaktion ist eine große Herausforderung!

Für ein Gelingen der Aktion ist eine logistisch aufwändige Operation geplant. Denn es gilt, möglichst stressfrei für das Tier zu arbeiten. Dazu werden mehrere Boote eingesetzt. Darunter eines mit einer Plattform. Auf diese soll der Delfin dann zur Behandlung gelegt werden

Die Gesamtkosten der Rettungsaktion werden zwischen 3.500 € und 4.200 € betragen. Allein das spezielle Antibiotikum kostet bei einem Delfin dieser Größe 300 €.

Meeresschildkröten-Projekt in Nicaragua

2011 unterstützten wir ein Meeresschildkröten-Projekt des Eine-Welt-Haus Jena und der Jenaplanschule im Naturreservat Chacocente in Nicaragua

Nur sieben Meeresschildkrötenarten gibt es weltweit. Sechs davon sind zum Teil vom Aussterben bedroht. Die Gefahren sind vielfältig:
Die Meeresreptilien sterben als Fleisch- und Schildplattlieferanten. Meeresschildkröten verenden kläglich in Fischernetzen als Beifang. Der Bau von Hotelanlagen zerstört ihre Niststrände. Und dann fallen die Nester Nesträubern zum Opfer. Denn ihre Eier gelten als Delikatesse. -> WEITERLESEN <-