In Kooperation mit engagierten Meeresschützern, Organisationen, Instituten und Initiativen unterstützen und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren.
Lediglich 13,2 Prozent der Ozeane gelten noch als ökologisch intakte marine Wildnis. Der Großteil davon befindet sich auf der Hohen See – weit entfernt von den vom Menschen übernutzten küstennahen Lebensräumen.
Recycling und Müllmanagement – Plastik im Meer
Gemeinsam mit unseren Partnern zeigen wir nachhaltige, ressourcenschonende und integrative Lösungen für Wege aus der Plastikfalle auf. Die von uns unterstützten Projekte gegen Meeresmüll und Plastik im Meer arbeiten nachhaltig. Sie verursachen einen kleinen CO₂-Fußabdruck und kleine Rohstoff-Rucksäcke.
Wir wollen Menschen in armen Ländern mit schlechter oder nicht vorhandener Entsorgungsinfrastruktur Lösungen für einen nachhaltigen Umgang mit Plastikmüll aufzeigen und Wege aus der Armutsfalle öffnen.
Haie
Haie sind als Gesundheitspolizei der Meere unerlässlich für stabile, vielfältige und produktive Ökosysteme. Sie sind unverzichtbar für stabile, gesunde und leistungsfähige Meere. Ihre Überfischung hat verheerende Auswirkungen auf marine Ökosysteme wie Korallenriffe. Ohne Haie sterben die Meere. Haischutz ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der Ozeane.
Wir fördern Projekte, internationale Kampagnen und Forschungsprojekte für besseren Haischutz. Zusätzlich setzen wir uns als akkreditierte Beobachter für nachhaltige Befischung und Einführung von wirksamen Managementvorschriften bei mehreren großen Fischereimanagement-Organisationen (RFMOs) und bei der EU ein.
Rochen
Es gibt nur wenige Schutzprojekte für Rochen. Rochen gehören wie die Haie zu den Knorpelfischen. Viele Rochenarten könnten in den kommenden Jahren mehr oder weniger unbemerkt aussterben. Einige Arten sind vielleicht bereits unbemerkt verschwunden.
Wir unterstützen die Erforschung seltener und vom Aussterben bedrohter Rochenarten (dark diversity) und die Einrichtung von der lokalen Bevölkerung selbstverwalteter Schutzgebiete (LMMAs/locally managed marine areas).
Meeresschildkröten
Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) sind fünf von sieben Meeresschildkrötenarten entweder als gefährdet, stark gefährdet oder als vom Aussterben bedroht gelistet.
Die von uns unterstützten Projekte auf Boa Vista (Kapverdische Inseln) und der Insel Sipora (Mentawai-Inseln vor Sumatra, Indonesien) verbessern erfolgreich die Vermehrung von fünf der sieben Arten. Darunter auch die der Lederschildkröte (Projekt Sipora), der größten Schildkrötenart.
Meeressäugetiere
Mindestens ein Viertel aller Delfinarten, mehrere Walarten, die Mittelmeer-Mönchsrobbe sowie alle Seekühe sind derzeit vom Aussterben bedroht – soweit man das weiß. Besonders schwer haben es dabei küstennah lebende Arten. Denn die Nähe zu Menschen hat für die Tiere oftmals fatale Folgen.
Wir unterstützen eine Rettungsstation für Seehunde und Kegelrobben auf der Insel Föhr und Initiativen zur Einrichtung von Schutzgebieten (Marine Protected Areas/MPAs) oder IMMA-Schutzzonen für Wale und Delfine (Important Marine Mammal Areas). Zusätzlich fördern wir Renaturierungsmaßnahmen für Höhlen für Mittelmeer-Mönchsrobben an der israelischen Mittelmeerküste. Wir setzen uns für verantwortungsvollen, sanften Wildtiertourismus ein.
Seegras
Ist Seegras die „Wunderwaffe aus dem Meer“ gegen die Klimakatastrophe? Bislang vielfach unterschätzt, häufen sich Erkenntnisse über das Potenzial von Seegraswiesen als bedeutende CO₂-Senke. Als Biodiversität-Hotspots sind sie wie eine „Serengeti der Meere“. Die Ökosystemleistungen von Seegraswiesen sind überwältigend.
Wir unterstützen Projekte zur Renaturierung von Seegraswiesen, Initiativen zum Schutz bestehender Wiesen sowie die Etablierung selbst verwalteter Schutzzonen (nachhaltiges Ökosystem-Management).
Mangroven
Mit ihrer atemberaubenden Artenvielfalt gehören Mangrovenwälder zu den produktivsten Lebensgemeinschaften. Sie sind Schlüsselökosysteme. Sie sind unvergleichlich.
Wir unterstützen Projekte zum Ökosystem-Management von Mangrovenwäldern, zur Erforschung ihrer Resilienz gegenüber den Auswirkungen der Klimakrise und zur Wiederherstellung und Ausweitung von Mangrovenwäldern.
Korallen
Korallenriffe gehören neben Seegraswiesen, Mangroven- und Regenwäldern zu den wichtigsten, produktivsten und am stärksten bedrohten Ökosystemen der Erde.
Wir unterstützen Projekte zum Ökosystem-Management von Riffen, zum Schutz und zur Wiederherstellung (Restauration) geschädigter Riffe, sowie Forschungsvorhaben, die einen besseren Korallenschutz zum Ziel haben.
Nachhaltige Fischerei
Nachhaltiger Fischfang ist der einzige Ausweg aus der globalen Fischereikrise. Theoretisch könnten wir uns unendlich lange von Fisch ernähren … wenn die Fischerei nachhaltig geschähe.
Wir setzen uns in vielfältiger Weise für nachhaltige Fischerei ein. Projekt für lokale Kleinfischer, Informationsarbeit und Verbraucheraufklärung. Mitwirkung in mehreren internationalen Fischereikommissionen und bei der EU. Mitwirkung in internationalen Zusammenschlüssen wie dem NGO-Tuna Forum.
Schutzgebiete
Effektive marine Schutzgebiete sind entscheidend für die Bewahrung der ökologischen Vielfalt der Meere. Entscheidend für die Regeneration erschöpfter Fischbestände. Entscheidend für die Eingrenzung der Folgen der Klimakrise.
Wir unterstützen die Einrichtung von wirksamen Meeresschutzgebieten (MPAs) und IMMA-Schutzzonen für Wale und Delfine (Important Marine Mammal Areas). Vorrangig setzen wir dabei auf Bottom-up-Initiativen wie LMMAs (locally managed marine areas) oder selbstverwaltete Schutz- und Nutzungszonen für ISRAs (Important shark and rays areas).
Junge Meereswissenschaftler
Um das dramatische Ausmaß der Zerstörung von Meeresökosystemen und den damit einhergehenden Verlust der Artenvielfalt aufzuhalten, bedarf es qualifizierter und für den Meeresschutz engagierter Nachwuchswissenschaftler.
Wir unterstützen sie bei Forschungsvorhaben, fördern Tagungen und Konferenzen wie ICYMARE, die bedeutendste Konferenz für junge Meeresforschende in Deutschland.
Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit
Mit unserer Mission unterstützen wir gemeinsam mit unseren Partnern 6 UN-Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDGs) – Für eine bessere und nachhaltigere Zukunft. Ermöglicht werden unsere Förderungen durch Spenden, Zuweisungen von Geldauflagen sowie zu einem geringen Teil aus Unternehmenskooperationen.






Netzwerkpartner der UN-Ozeandekade
Wir sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung für nachhaltige Entwicklung (2021 – 2030) in Deutschland.

Digitaler CO₂-Fußabdruck
Zertifizierung durch Cleaner Web als klimabewusste Webseite.
Jahresrückblicke
Anträge auf Förderung sind zu richten an: info@stiftung-meeresschutz.org
Die anerkannte Gemeinnützigkeit der beantragenden Trägerschaft ist zwingende Voraussetzung (ausgenommen Körperschaften des öffentlichen Rechts) für die Beurteilung von Förderanträgen. Bevorzugte Sprache: Deutsch.
Titelfoto: Project Manaia















