Meeressäuger

Meeressäuger weltweit bedroht – Hohe Verluste durch industrielle Fischerei

Delfinschutzprojekte: Schutz für küstennah lebende Populationen

Die Delphinidae sind mit über 40 Arten die vielseitigste und vielfältigste Familie unter den Cetaceen (Waltiere). Mithin trifft man auf Delfine nicht nur in den Meeren, sondern auch an Küsten, in Flüssen oder gar im Brackwasser.

Meeressäuger sind weltweit bedroht. Besonders die Zahl der bedrohten Delfinarten wächst. Mindestens ein Viertel aller Delfinarten ist derzeit vom Aussterben bedroht. Der Chinesische Flussdelfin oder Baiji gilt seit 2007 als ausgestorben. Womöglich werden ihm bald die bei Neuseeland lebenden Maui-Delfine mit ihren vielleicht noch 50 Restexemplaren folgen. Auch für die Mekong-Delfine (Irawadidelfine) mit ihren knapp unter 100 Exemplaren sieht es nicht gut aus.

Bei den von uns bislang unterstützen Delfinschutzprojekten geht es darum, lokale, küstennah lebende Delfinpopulationen besser zu schützen. Dabei stehen ganz unterschiedliche Problemstellungen im Vordergrund: Beifangverluste, Meeresverschmutzung oder ausufernder Delfinbeobachtungstourismus, Überfischung.

Südafrika: Beifangtod in Hainetzen in Südafrika



Kroatien: Rettung der letzten Adria-Delfine


La Gomera: Whalewatching-Beobachtungsstation


IWC: Walfang


Spanien: Strandungs-Rettungsfloß


Hurghada: "Care for Dolphins"