Nur noch drei Länder betreiben kommerziellen Walfang: Island, Norwegen und Japan. Wohlhabende Länder, die auf Walfleisch nicht angewiesen sind und im Namen einer „Tradition“ weitermachen.
Wir freuen uns, bei unserem Einsatz gegen den Walfang einen neuen Partner zu haben: den Verein Hard To Port. Er setzt sich für ein Ende des Walfangs in Island ein. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Dokumentation der Jagd auf die friedlichen Riesen in isländischen Gewässern.
Projektinhalte
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Kampagne „Whaling Transparency“, Dokumentation und Untersuchungen zum kommerziellen Walfang in Island.
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Teilnahme an Tagungen der Internationalen Walfangkommission (IWC).
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Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
Kampagne gegen den isländischen Walfang
Unter dem Motto Whaling Transparency führt Hard To Port seit 2015 eine Kampagne gegen den kommerziellen Walfang in Island durch. Ziel ist es dabei, den Walfang für alle sichtbar zu machen.

Denn was bei der Jagd auf Finnwale geschah, blieb zu lange im Verborgenen. Islands Walfänger agierten unter dem Tarnmantel einer „unsichtbaren Industrie“. So konnten sie sich jahrzehntelang jeglicher ernsthaften Kontrolle entziehen. Dann kam Hard To Port.
Die Walschützer aus Flensburg begannen, den Walfang in den Gewässern der Nordmeerinsel akribisch zu dokumentieren und für alle sichtbar zu machen.
Seitdem bildhaft deutlich wurde, welche Grausamkeiten mit der Jagd auf Wale verbunden sind, begann sich die Debatte über den Walfang in Island spürbar zu verändern. Im Ergebnis will die jetzige Regierung Anfang 2027 ein Walfanggesetz von 1949 überarbeiten. Dabei soll ein komplettes Verbot des Walfangs in Island eine von mehreren Optionen sein.
70. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC)
Mit unserer Unterstützung ist es Hard To Port möglich, an einer besonderen IWC-Tagung teilzunehmen. Denn im Jahr 2026 feiert die IWC gleich zwei bedeutende Jubiläen: Ihre Gründung fand vor 80 Jahren statt und seit nun 40 Jahren gilt das Verbot des kommerziellen Walfangs.
Die 70. IWC-Tagung findet vom 27. September bis 3. Oktober in Hobart, der Hauptstadt des australischen Bundesstaates und der Insel Tasmanien statt.
Erneut wird es einigen darum gehen, die Tür zur Rückkehr zum kommerziellen Walfang zu öffnen. Aber auch Themen Beifang in der Fischerei, Strandungsmanagement, Schiffskollisionen sowie zum wiederholten Male die Einrichtung eines Walschutzgebiets im Südatlantik stehen auf der Tagesordnung.
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Fotos, © Hard To Port

