clevere Meeresschutz-Aktionen

Mit Fantasie und Kreativität kann man sich mit cleveren Aktionen auf ganz verschiedene Weise für den Meeresschutz einsetzen. Sei es mit dem Verkauf selbst hergestellter Artikel, einem Meeresschutz-Flohmarktstand, einem nachhaltiger Clothes SWAP oder mit Upcycling-Aktionen mit Meer-Wert.

Design-Projekt

Design-Projekt Coral Bleaching in einer Streichholzschachtel „IT’S GETTIN‘ TOO HOT“

Die angehende Produktdesignerin Amelie Traub unterstützt uns seit einigen Jahren mit ihren kreativen Spendenaktionen für den Meeresschutz. Da lag es nahe, dass sie im Rahmen eines Designprojekts an der HTW Berlin die Umgestaltung des Inneren einer Streichholzschachtel einem brandaktuellen Meeresschutzthema widmete: coral bleaching, der Korallenbleiche.

So erschuf sie auf einer winzigen Fläche eine Unterwasserwelt, die ein großes Problem hat: die Klimakatastrophe. Zusätzlich platzierte sie noch einen QR-Code am Boden der Streichholzschachtel. Und dieser führt zu ihrer Spendenaktion „It’s gettin‘ too hot“.

Wir sind begeistert über so viel Kreativität und Engagement für den Meeresschutz!




Spendenbändchen „Ocean Breeze“

Jeden Monat unterstützt Carolin Caprano aus Büttelborn unter dem Motto „Trage am Handgelenk, was dir am Herzen liegt!“ ein anderes gemeinnütziges Projekt, das ihr besonders am Herzen liegt. Hierfür entwirft sie ein ganz individuelles Spendenbändchen in limitierter Auflage, das mindestens 50 Mal in Handarbeit von ihr gefertigt wird.

Spendenbändchen „Ocean Breeze“ für die Deutsche Stiftung Meeresschutz

Spendenbändchen „Ocean Breeze“ für die Deutsche Stiftung Meeresschutz

Für den Juli hat sie das Spendenbändchen „Ocean Breeze“ kreiert und die Spenden aus dem Verkauf fließen in den Meeresschutz. „Jedes Spendenbändchen kostet 10,- Euro. Von diesem Betrag gehen ganze 6,- Euro an die jeweilige Organisation! Der Rest begleicht lediglich das Wichtigste, das es braucht, um ‚Spendenbändchen‘ am Laufen zu halten (Materialkosten, Website usw.)“, erklärt Carolin. Sie selbst verdient daran nichts.

Spendenbändchen „Ocean Breeze“

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Spendenaktionen




Engagierter Meeresschutz-Nachwuchs

Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler aus dem Seminarkurs Nachhaltigkeit der Carl-Theodor-Schule in Schwetzingen beschäftigte sich intensiv mit dem Thema Meeresschutz und dem SDG 14. Das SDG (Sustainable Development Goals) 14 ist eines von 17 UN-Nachhaltigkeitszielen und bezieht sich auf das Leben unter Wasser, den Schutz und nachhaltige Nutzungen unserer Ozeane, Meere und mariner Ressourcen.

Infostand in der Carl-Theodor-Schule
Stand der Spendenaktion „Wir wollen Meer!“ von Schülerinnen und Schülern der Carl-Theodor-Schule in Schwetzingen im März 2022

Die Meeresretter*innen haben das Thema an ihrer Schule an die Schülerinnen und Schüler herangetragen, um sich mit ihnen auszutauschen, sie zu informieren und um Spenden zu sammeln. Darüber hinaus starteten sie eine Online-Spendenaktion unter dem Motto: „Wir wollen Meer! Eine Spendenaktion für den Schutz unserer Meere“

Anne S., eine der Meeresretter*innen berichtet: „Es war ein erfolgreicher Tag. Unsere Spendenaktion ist heute an den Start gegangen und hat super geklappt. Wir gingen in unserem Schulhaus von Klasse zu Klasse und konnten einige Direktspenden einsammeln. Wir haben auch auf unsere Online-Spendenaktion hingewiesen, welche einige genutzt haben oder noch nutzen werden.“

Bei der persönlichen Sammlung kam die stolze Summe von rund 250 Euro zusammen! Ein tolles Ergebnis! Die Online-Spendenaktion läuft noch bis zum 23. Mai.

Ein ganz großes Dankeschön an die Meeresretter*innen aus Schwetzingen!


OGS St. Markus: Upcycling für den Meeresschutz 2021

Kinder, Eltern und Team der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) St. Markus in Bedburg-Hau (in Trägerschaft des Caritasverbandes Kleve e. V.) beschäftigen sich seit drei Jahren sehr intensiv mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Daher basteln sie aus Wegwerf-Materialien schöne Sachen, um diese anschließend zu verkaufen. So finden die unterschiedlichsten Wertstoffe beim Upcycling eine neue, kreative Verwendung.

Upcycling-Produkte vom Offenen Ganztag St. Markus, Caritas-Kleve
Die Holz-Tannenbäume waren einmal ein Kleiderschrank. Foto Manuela Witzke

Seit Anfang des Jahres 2021 bereitete das OGS-Team gemeinsam mit Kindern und Eltern Sachen auf, die in Kellern oder auf Dachböden schlummerten oder weggeworfen worden wären. So wurden aus Schraubgläsern Dekoratives aus Makramee, aus Jeans und Stoffresten Kuscheltiere und Leseknochen, aus Paletten Leuchten. Alte Keilrahmen wurden neu gestaltet. Ein alter Kleiderschrank „verwandelte“ sich in gleich mehrere Holz-Tannenbäume.

Da pandemiebedingt der Upcycling-Markt an der Offenen Ganztagsgrundschule  nicht möglich war, stellte die Gemeinde Bedburg-Hau unentgeltlich eine Hütte auf dem Kunst- und Handwerker-Weihnachtsmarkt im Schlosspark in Moyland zur Verfügung. Vom 08.12 bis zum 12.12.2021 stießen die beliebten Upcycling-Produkte der OGS St. Markus auf rege Nachfrage und fanden viel Anklang.

Upcycling: aus Alt wird Neu

„Wir bekamen durchweg positives Feedback von den Besuchern des Weihnachtsmarktes. Aus Alt wird Neu und das immer mit dem Gedanken, der Umwelt etwas Gutes zu tun. An den Verkaufstagen und beim Verkauf von selbst gestalteten Adventskränzen nahmen wir insgesamt 5.500 € ein“, so Manuela Witzke, Leiterin des Offenen Ganztags. „Großes Kino, was das Team, die Eltern und die Kinder dort zusammengeschustert haben“, sagt auch Elke Kotthoff, Leiterin des Fachdienstes Schule.

Mit einem abschließenden Verkauf auf dem Schulhof OGS St. Markus konnte die Gesamtsumme aus dem Verkauf von nachhaltigen Upcycling-Produkten auf dann 6.360,10 Euro hochgeschraubt werden. Ein Drittel davon – 2.120,04 Euro – ist für den Schutz der Meere!

Herzlichen Dank an alle Upcycler*innen!

Weihnachtsmarkt mit Upcycling-Produkten des Offenen Ganztags St. Markus, Caritas Kleve
Wir danken Manuela Witzke vom Offenen Ganztag GGS St. Markus und allen Kindern, Eltern und Mitbastlern für ihren fleißigen, kreativen und so erfolgreichen Einsatz für Müllvermeidung und Meeres

Roman Azurblaue Liebe

Die Autorin Marie K. spendete 50 % ihrer Einnahmen aus dem Verkauf Ihres größtenteils auf den Malediven spielenden Romans „Azurblaue Liebe“ (E-Book, Print) für den Meeresschutz!

Die Aktion endete im November 2021 und erbrachte einen Spendenerlös von 200 Euro für den Meeresschutz.

Autorin Marie K. mit ihrem Roman Azurblaue Liebe und Urkunde der Deutschen Stiftung Meeresschutz

„Obwohl das Buch eine Liebesgeschichte ist, so versuche ich doch auch den Lesern die Unterwasserwelt näher zu bringen und besonders natürlich, wie wichtig es ist, die Riffe zu schützen. Als ich 2019 selbst auf den Malediven war, war ich natürlich vom Fischreichtum fasziniert. Aber auf der anderen Seite hat es mich auch geschockt, wie kaputt teilweise die Riffe waren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Touristen unwissend sind und rücksichtslos über das Riff laufen oder sogar Korallen abbrechen. Und das, obwohl überall Schilder aufgestellt sind und die Resortmitarbeiter ihr Möglichstes tun, um alle Urlauber aufzuklären“, erklärt die Autorin ihr Engagement für die Meere.

Das Buch ist überall erhältlich als Print und eBook
ISBN Nummer: 9783753491387

Autorin Marie K. in den sozialen Medien:
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Walhai-Mäppchen für den Meeresschutz

Spendenaktion Walhaimäppchen
Spendenaktion Walhai-Mäppchen: 1000 Euro! Foto: M. R., AmbaZamba

Eine Schulaufgabe ihres Sohnes gab den Ausschlag: Er und ein Schulkamerad bereiteten eine Präsentation über Walhaie vor. Das inspirierte Melanie R. zu einem genialen Vorhaben: Sie ergänzte die Theorie mit praktischen Walhai-Mäppchen, die sie nach einem Schnittmuster von AmbaZamba anfertigte und im Juni 2021 verkaufte.

Die Stoffwalhaie fanden reißenden Absatz und brachten insgesamt sage und schreibe 1.000 Euro ein! Den GESAMTEN Erlös spendete Melanie für den Meeresschutz! „So wurde sowohl die Arbeit Ihrer Stiftung als auch Infos über den Walhai weitergetragen“, erklärt sie. Wir bedanken uns bei Melanie, Ihrem Sohn und allen Beteiligten und Unterstützern GANZ HERZLICH für diese tolle Aktion zum Schutz von Haien und ihren Lebensräumen!


OGS St. Markus: Upcycling für den Meeresschutz 2019

Upcycling-Markt, Offener Ganztag der St. Markus-Grundschule in Bedburg-Hau in Trägerschaft des Caritasverbandes Kleve e.V.

Eine tolle Idee hatten Kinder, Eltern und Mitarbeiter vom Offenen Ganztag der St. Markus-Grundschule in Bedburg-Hau (in Trägerschaft des Caritasverbandes Kleve e.V.). In vielen Stunden bastelten sie aus Wegwerf-Materialien schöne Sachen, um diese anschließend auf einem Upcycling-Markt zu verkaufen.

Upcycling-Markt, Offener Ganztag der St. Markus-Grundschule in Bedburg-Hau in Trägerschaft des Caritasverbandes Kleve e.V.
Detmar Pommering (Caritasverband Kleve e. V.) und Manuela Witzke (Standortleitung OGS St. Markus) freuen sich mit den Kindern und einigen Teammitgliedern über den Gesamterlös. Foto: CV Kleve

Von A wie Aluminiumdose bis P wie Paletten fanden die unterschiedlichsten Wertstoffe so eine neue, kreative Verwendung. Am 23. November 2019 dann war es so weit. Der Upcycling-Markt begann und wurde ein großartiger Erfolg! Ein Erfolg auch für den Meeresschutz, denn die Hälfte des Erlöses ging als Spende an uns.

Was kann man tun gegen den ganzen Müll?

Bereits seit März beschäftigte sich der Offene Ganztag der St. Markus-Grundschule intensiv mit dem Thema „Müllvermeidung“. In dieser Zeit lernten die Kinder der „Forscher- und Umwelt-AG“ viel darüber, wie Plastikmüll ins Meer gelangt, wie Hausmüll richtig getrennt wird und wo überall Mikroplastik drin ist. Außerdem waren sie als Kinderreporter unterwegs und informierten sich über das Entsorgungskonzept des örtlichen Supermarkts.

Upcycling – Fantasie kennt keine Grenzen

Für jeden Geldbeutel war etwas dabei: Ob adventliche Dekoration oder Geschenke aller Art – alles gestaltet aus Wegwerfmaterialien und innerhalb kürzester Zeit verkauft. Nachhaltiges aus dem eigenen Schulgarten wurde eingekocht und zubereitet von der Genussbotschafter-AG. Aber auch von den Kindern der „Forscher- und Umwelt-AG“ selbstgemachtes Spülmittel, Lippenbalsam oder Haarseifen fanden viele Abnehmer.

Am Ende war ein Erlös von 4.432,40 € in der Kasse. Damit hatte keiner gerechnet. Die anderen 50 % fließen zurück in die zukünftigen „Forscher-Projekte“ des Offenen Ganztags an der St. Markus Grundschule. Wir danken Manuela Witzke vom Offenen Ganztag GGS St. Markus und allen Kinder, Eltern und Mitarbeitern für ihren fleißigen, kreativen und so erfolgreichen Einsatz für Müllvermeidung und Meeresschutz ganz herzlich.

Herzlichen Dank an alle Upcycler*innen


Erster Clothes SWAP in Grevenbroich

Clothes SWAP Kleidertausch für Mädchen am 14. September 2019 im Jungendtreff G.O.T. in Grevenbroich.

Tessa Scholl organisierte im September 2019 den ersten Clothes Swap für Mädchen in Grevenbroich. Die Idee der 17-jährigen Schülerin: Nachhaltigkeit beim Thema Mode leben und gleichzeitig etwas für den Meeresschutz tun. Auf der Veranstaltung konnte man zwei Stunden lang Kleidung tauschen, was übrig war, wurde verkauft. Der Erlös daraus sowie die aus dem Verkauf von Kaffee und Waffeln erzielten Spenden kamen dem Meeresschutz zugute. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, Tessa!

Rückblick von Tessa Scholl

Vorweg ist anzumerken, dass die Etablierung einer Veranstaltung dieser Art in einer Stadt wie Grevenbroich anfänglich immer eher ein Experiment ist, für das es einige Hürden zu überwinden gibt. Deshalb holte ich mir von vielen Seiten Unterstützung. Die hiesige Presse berichtete über die Veranstaltung, die Theatergruppe no.name, bei der ich selber Spielerin bin, stellte mir zur Bewerbung ihre Social-Media-Kanäle auf Instagram und Facebook zur Verfügung, und eine künstlerisch sowie grafisch sehr bewanderte Freundin erstellte für mich ein ansehnliches Plakat sowie Grafiken, die ich zudem auf einem eigens für den Clothes Swap erstellten Instagram-Account teilte.

Erster Clothes SWAP in Grevenbroich

Eine Idee wird Wirklichkeit

Auf den ersten Blick kann man ob des betriebenen Aufwands tatsächlich von Ernüchterung sprechen, als ich am Tag des Events feststellte, dass über jenen Tag verteilt insgesamt zehn Personen kamen, die ihre Kleidung mitbrachten. Diese Teilnehmer konnten allesamt Kleidung tauschen und fanden etwas Neues für ihren heimischen Kleiderschrank. Ernüchterung deshalb, weil zehn Teilnehmerinnen wenig erscheinen.

Nichtsdestotrotz bin ich überzeugt, dass ich mit der Planung und Umsetzung des ersten Clothes Swap in Grevenbroich etwas Neues etabliert habe, an das die Menschen der Stadt oder vielleicht sogar ihrer Umgebung sich erst gewöhnen müssen. Die übrig gebliebenen Kleidungsstücke waren eine herzlich willkommene Spende für die Caritas. Zudem konnten wir Spendengelder in Höhe von 100 € einsammeln. Und dies sehe ich, trotz der geringen Teilnehmerzahl, als ersten Erfolg des Projekts.

Der erste Schritt ist getan

Ich bin mir nämlich der Tatsache bewusst, dass die Etablierung von etwas Neuem ihre Zeit benötigt. Ich gehe schwer davon aus, dass trotz der in breitem Feld geschalteten Werbung in Presse und sozialen Medien bei Weitem noch nicht alle Grevenbroicher*innen erreicht wurden, und schöpfe in diesem Gedanken die Zuversicht, dass dieses Projekt wiederholt werden wird, sodass es eine gewisse Kontinuität erhält, die sich dann, so hoffe ich, in steigenden Besucherzahlen ausdrückt.

Weg von der Wegwerfmentalität

Schließlich bin ich nach wie vor von der Wichtigkeit eines nachhaltigen Denkens überzeugt und will mit dem Clothes Swap meinen Beitrag leisten für eine umweltfreundliche Zukunft, die sich dringend von der noch immer akuten Wegwerfmentalität unserer Gegenwart abwenden muss.


Bücherstand auf einem Flohmarkt

Aktion Bücherflohmarkt für den Meeresschutz von Marie K.

Wir danken der Schülerin Marie K., die sich auf einem Flohmarkt der Stadt Münstermaifeld mit einem Bücherstand beteiligt hat.

Aktion Bücherflohmarkt für den Meeresschutz von Marie K.

Angeregt durch die junge Umweltaktivistin Greta Thunberg und dem so entstandenen Wunsch, selbst etwas für den Schutz der Natur zu bewirken, spendete sie die Hälfte ihrer Einnahmen für den Meeresschutz: „Mir hat das Sammeln viel Spaß gemacht, und ich freue mich, wenn mein Erlös dem Meer und seinen Bewohnern hilft“.

Ein tolles und vorbildliches Engagement!
Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, Marie!