Geigenrochen in Fidschi: Spurensuche

Voraussichtliche Lesedauer: 4 minutes

Seit Jahresbeginn ist Kerstin Glaus, Schweizer Meeresbiologin und Haiforscherin, für uns auf den Spuren der letzten Geigenrochen, die in den Gewässern vor Fidschi leben. Was hat sich bisher getan?

Detektivarbeit in den Küstengewässern der Fidschi-Inseln

Jedes Lebewesen hinterlässt Spuren in seiner Umwelt in Form der DNA: auch Meerestiere. Und so sucht Kerstin Glaus genetische Spuren von Geigenrochen in den Gewässern von Fidschi. Die Analyse von Umwelt-DNA (eDNA) ist eine relativ neue, nicht invasive Forschungsmethode. Sie basiert auf der Gewinnung von genetischem Material, das Organismen auf natürliche Weise ins Meerwasser abgeben. Damit kann man, ohne Tiere einfangen zu müssen, selbst seltenste und nur schwer auffindbare Arten entdecken.

-> WEITERLESEN <-

Projektbericht – Korallenrestauration in der Bandasee

Voraussichtliche Lesedauer: 6 minutes

Wir alle waren so gespannt auf das große Ereignis des Massenablaichens der Korallen (coral spawning), das im März oder April stattfinden sollte. Doch dann herrschten nicht nur widrige Wetterbedingungen, auch das Massenablaichen blieb aus …

Dennoch gelang es Rifaldi Kadir, Farista Gani und dem BandaSEA/Luminocean-Restaurationsteam einige Gametenfallen über laichenden Korallen anzubringen und Gameten zu sammeln.

-> WEITERLESEN <-

Viel Zucker im Meeresboden

Voraussichtliche Lesedauer: 7 minutes

Seegraswiesen speichern nicht nur gewaltige Mengen des Klimagases CO2, sondern auch zusätzliches CO2 in Form großer Mengen von Zucker im Meeresboden. Diesen überraschenden Fund machte ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPIMM) in Bremen. Demnach lagern im Wurzelbereich der Meereswiesen weltweit ca. 600.000 bis 1,3 Millionen Tonnen Zucker – so viel wie in 32 Milliarden Dosen Cola. Denn die ungewöhnlichen Meerespflanzen verbrauchen längst nicht allen Zucker, den sie produzieren. Überschüsse lagern sie im Meeresboden ein. Dort sind die Zuckervorräte sogar relativ sicher. Auch das ist erstaunlich.

Normalerweise verbrauchen Mikroorganismen blitzartig jeden frei verfügbaren Zucker in ihrer Umgebung. Doch wie gelingt es den marinen Pflanzen, ihre Zuckervorräte zu schützen? Das Bremer Forscherteam fand heraus, dass sie dazu Phenole einsetzen. Das mögen die meisten Mikroorganismen nicht. Deshalb können sie die verlockenden „süßen Oasen“ im Meeresboden nicht nutzen und die Kohlenhydrate somit auch nicht in CO2 umwandeln. Daher bleibt das Klimagas als Zucker gespeichert, gelangt nicht wieder in die Ozeane und in der Folge in die Atmosphäre. Jedenfalls so lange, wie die grünen Unterwasserlandschaften intakt bleiben.

-> WEITERLESEN <-

Kolumbien: Küstenökosysteme für den Klimaschutz

Voraussichtliche Lesedauer: 9 minutes

Ende April 2022 startete ein von uns gefördertes Masterprojekt der Meeresbiologin Soyla Kraus (Universität Bremen, Studiengang „International Studies of Aquatic Tropical Ecology“ – ISATEC). Sie wird bis Ende Juli 2022 auf Isla Barú in Kolumbien Feldstudien zu ihrer Masterarbeit „Identifizierung des Einflusses von Eigentumsrechten und Management auf vegetationsreiche Küstenökosysteme“ durchführen.

-> WEITERLESEN <-