1.400 Delfine auf den Färöer-Inseln bei Grindadráp getötet

Auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln endete am Sonntag das Leben von mehr als 1.400 Weißseitendelfinen in einem Blutbad. Einheimische trieben die Meeressäuger in den Skálafjord auf der zweitgrößten Insel der Färöer, Eysturoy. Dann begann das große Schlachten. Fotos zeigen die eng beieinanderliegenden Körper der Tiere nach dem „Grindadráp“. Der Massentötung. Ihr Rückenmark ist hinter dem Kopf durchtrennt. Blutrot ist das Meer. Es ist das größte Delfinmassaker, das jemals auf der im Nordatlantik liegenden Inselgruppe verzeichnet wurde. Experten gehen davon aus, dass allein mit diesem einen Grindadráp etwa zwei Prozent der Weißseitendelfin-Population im Nordostatlantik vernichtet wurden.

Deutsche Stiftung Meeresschutz ruft zum Boykott auf!
-> WEITERLESEN <-

Anti-Biofouling-Beschichtungen für die Korallenriffrestauration

Im Rahmen meiner Doktorarbeit am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung in Bremen forschte ich in den letzten zwei Jahren an drei verschiedenen Anti-Fouling-Beschichtungen für den potenziellen Einsatz in der Korallenriffrestauration. Dabei betrachtete ich zunächst die Wirksamkeit der Anti-Fouling-Beschichtungen gegen Algenwachstum. Im weiteren Verlauf untersuchte ich dann, ob die Beschichtungen Auswirkungen auf das Ansiedlungsverhalten („settlement“), Schwimmverhalten und das Überleben („survival“) der Korallenlarven zwei verschiedener Spezies, Acropora millepora und Acropora tenuis, zeigen. -> WEITERLESEN <-

Corona-Einwegplastik – Todesfallen für Tiere

Wissenschaftler starten Mitmachaktion zu Corona-Einwegplastik

Bitte mitmachen und melden: Tiere – egal ob an Land, am Strand, im Wasser–, die mit Corona-Einwegplastik (Masken, Handschuhe) in Berührung gekommen sind.

Auf der Plattform www.covidlitter.com sammeln Forscher der Universität Leiden, Niederlande, Informationen zu Auswirkungen von Corona-Einwegplastik auf Tiere.

-> WEITERLESEN <-

Schweinswal-Massensterben in Holland

Ende August wurden vor niederländischen Wattenmeerinseln in kurzer Zeit ungewöhnlich viele tote Schweinswale angespült. Auf Schiermonnikoog spülten die Wellen etwa 20, teils schon stark verweste Tiere, an. Auf Ameland waren es mehr als 50. Ein tagelang herrschender Nordwind trieb die toten Meeressäuger anscheinend vermehrt an Land. Es soll sich Medienberichten zufolge vor allem um erwachsene Tiere handeln. Anfang September lag die Todeszahl bei 120 Tieren. Die Ursachen für das Schweinswal-Massensterben bleiben rätselhaft. Experten halten es jedoch für wahrscheinlich, dass die Meeressäuger durch die Sprengung von Munitionsaltlasten zu Tode kamen. Entweder im Zusammenhang mit dem Bau eines Offshore-Windparks oder aber einer Marineübung zur Minenräumung nördlich der Wattinseln. -> WEITERLESEN <-