Hört auf, unseren Ozean zu zerstören

Das Fischen mit Grundschleppnetzen steht der Dynamitfischerei und ihren verheerenden Auswirkungen in nichts nach. Beide gehen mit hohen Beifangverlusten einher, zerstören Meeresböden, setzen große Mengen des in den Sedimenten gespeicherten CO2 frei. Alles was bleibt, ist eine leblose Wasserwüste. Während Dynamitfischerei jedoch international geächtet und illegal ist, bewegen sich Grundschleppnetzfischer im Rahmen geltender Fischereibestimmungen. Auch in den meisten EU-Meeresschutzgebieten. Doch das soll sich ändern. Mit der Bürgerpetition „Hört auf, unseren Ozean zu zerstören/Stop destroying our ocean“. -> WEITERLESEN <-

Welttag der Meere 2021

Der 8. Juni steht ganz im Zeichen der Meere. Denn heute ist der „UN World Oceans Day“. Es gibt ihn seit 2008. Ziel ist es, auf die Bedrohung der Weltmeere und ihre Bedeutung aufmerksam zu machen. Das Konzept geht noch auf den Erdgipfel von Rio 1992 zurück. In diesem Jahr steht der „Welttag der Meere“ unter dem Motto „Life and livelihoods“.

Ozeane bedecken über 70 % des Planeten. Sie sind unsere unverzichtbare Lebensquelle, denn sie produzieren über 50 % des Sauerstoffs in unserer Atmosphäre und speichern gleichzeitig 30 % unserer CO2-Emissionen. Ihre biologische Vielfalt ist unvergleichlich und noch weitgehend unerforscht. Für weit mehr als eine Milliarde Menschen sind sie die Hauptproteinquelle. Ganz zu schweigen davon, dass sie für Abermillionen Menschen Rückzugs- und Erholungsräume von unschätzbarem Wert bieten.

Doch immer noch wird die Bedeutung der Meere für das Leben auf der Erde viel zu sehr unterschätzt. So hat es nur wenige Jahrzehnte gedauert, die größten und ältesten Lebensräume unseres Planeten bis an die Belastungsgrenze und darüber hinaus auszubeuten.

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Veröffentlicht unter Presse

Online-Schülertagung „Der Klimawandel und die Ozeane“

Wir fördern die dreitägige Onlinetagung der Evangelischen Akademie Loccum „Der Klimawandel und die Ozeane“ (7. bis 9. Juli 2021). Die Tagung richtet sich an interessierte Jugendliche, die sich im Klimaschutz engagieren, und an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe. Die Teilnahme ist kostenlos und findet über die Software Zoom unter strikter Einhaltung des Datenschutzes statt. -> WEITERLESEN <-

Mikroplastik im Meer und seine Klimafolgen

Neue Studie Mikroplastik im Meer und seinen Klimafolgen. Wie können die Auswirkungen bewältigt werden?

Eine neue Studie [1] zeigt, dass Mikroplastik im Meer aus zahlreichen Quellen und Wirtschaftsbereichen stammt. Neben weitreichenden negativen Folgen für die Umwelt belastet Mikroplastik aber auch das Klima. In Auftrag gegeben wurde die Studie vom europäischen Meeresschutz-Dachverband „Seas At Risk“, dem auch wir angehören. Erstellt hat sie das Galway-Mayo Institute of Technology (GMIT). Zusätzlich zeigt die Studie wirksame Lösungen auf, wie die Freisetzung von Mikroplastik verhindert werden kann.
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