Neuseeland: Oberster Gerichtshof untersagt Tiefseebergbauprojekt

Anfang Oktober verbot der Oberste Gerichtshof Neuseelands ein gigantisches Tiefseebergbauprojekt vor der Küste des Landes. In dem Urteil bestätigt der Gerichtshof, dass der geplante Abbau zu gefährlich, zu riskant und zu umweltschädlich ist. Das Offshore-Bergbauunternehmen Trans-Tasman Resources (TTR) wollte in der South-Taranaki-Bucht 35 Jahre lang jährlich bis zu 50 Millionen Tonnen Eisensand vom Meeresboden fördern. Dabei hoffte man, etwa 5 Millionen Tonnen Eisenerz zu gewinnen. Anschließend wollte man den Rest, also mindestens 45 Millionen Tonnen nicht ergiebigen Sandes, wieder im Meer verklappen. -> WEITERLESEN <-

Neues Meeresschutzgebiet im Nordostatlantik

Am 1. Oktober 2021 wiesen die 15 Vertragsstaaten der Oslo-Paris-Konvention (OSPAR) zusammen mit der EU ein neues Meeresschutzgebiet für Seevögel auf der Hochsee im Nordostatlantik aus. Das „North Atlantic Current and Evlanov Sea basin“ (NACES) hat mit 600.000 km² ungefähr die Größe von Deutschland und Großbritannien zusammengenommen. „Dies ist großer Erfolg“, freut sich die Deutsche Stiftung Meeresschutz. -> WEITERLESEN <-

EU-Supertrawler plündern britische Gewässer

Angesichts einer Armada von einer EU-Supertrawlern gerät der im September 2021 aufgeflammte Fischerei-Streit zwischen Frankreich und den Briten zum Possenspiel. Größer könnte die Hybris der EU-Fischer nicht sein. Denn auch nach dem Brexit ziehen Supertrawler aus der EU Schneisen der Meerestier-Vernichtung durch britische Gewässer. Auf der Strecke bleiben die marine Artenvielfalt und britische Küstenfischer.

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Tiefschlag für Tiefseefischer

Zahlreiche Seeberge und anderer Tiefsee-Ökosysteme auf hoher See im Nordwestatlantik sind ab jetzt vor Zerstörung geschützt. Denn seit Ende September sind sie für Tiefseefischer gesperrt. Dies beschloss die 43. Jahrestagung der Nordwestatlantischen Fischereiorganisation (Northwest Atlantic Fisheries Organization/NAFO). Auf Vorschlag der USA und Kanadas schützt die NAFO damit weitreichende Gebiete oberhalb von 4.000 Metern Tiefe vor Umweltfolgen der Grundschleppnetzfischerei. Die Verbotszonen umfassen rund 100.000 Quadratkilometer. -> WEITERLESEN <-