1.400 Delfine auf den Färöer-Inseln bei Grindadráp getötet

Auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln endete am Sonntag das Leben von mehr als 1.400 Weißseitendelfinen in einem Blutbad. Einheimische trieben die Meeressäuger in den Skálafjord auf der zweitgrößten Insel der Färöer, Eysturoy. Dann begann das große Schlachten. Fotos zeigen die eng beieinanderliegenden Körper der Tiere nach dem „Grindadráp“. Der Massentötung. Ihr Rückenmark ist hinter dem Kopf durchtrennt. Blutrot ist das Meer. Es ist das größte Delfinmassaker, das jemals auf der im Nordatlantik liegenden Inselgruppe verzeichnet wurde. Experten gehen davon aus, dass allein mit diesem einen Grindadráp etwa zwei Prozent der Weißseitendelfin-Population im Nordostatlantik vernichtet wurden.

Deutsche Stiftung Meeresschutz ruft zum Boykott auf!
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Schweinswal-Massensterben in Holland

Ende August wurden vor niederländischen Wattenmeerinseln in kurzer Zeit ungewöhnlich viele tote Schweinswale angespült. Auf Schiermonnikoog spülten die Wellen etwa 20, teils schon stark verweste Tiere, an. Auf Ameland waren es mehr als 50. Ein tagelang herrschender Nordwind trieb die toten Meeressäuger anscheinend vermehrt an Land. Es soll sich Medienberichten zufolge vor allem um erwachsene Tiere handeln. Anfang September lag die Todeszahl bei 120 Tieren. Die Ursachen für das Schweinswal-Massensterben bleiben rätselhaft. Experten halten es jedoch für wahrscheinlich, dass die Meeressäuger durch die Sprengung von Munitionsaltlasten zu Tode kamen. Entweder im Zusammenhang mit dem Bau eines Offshore-Windparks oder aber einer Marineübung zur Minenräumung nördlich der Wattinseln. -> WEITERLESEN <-

Auftakt zur alljährlichen Delfintreibjagd

Der 1. September eines jeden Jahres markiert den Auftakt eines grausamen Geschehens: die sechs Monate dauernde Delfintreibjagd in Taiji. Dann treiben die dortigen Fischer vorbeiziehende Delfinschulen in die Meeresbucht von Taiji, um sie brutal abzuschlachten. Bereits gestern, am ersten Jagdtag, geriet eine Gruppe Großer Tümmler in ihre Fänge. Die Delfine kamen mit dem Leben davon, doch sieben wurden für den Verkauf an Delfinarien eingefangen. Dies berichtet die Organisation Dolphin Project des Delfinschützers Ric O’Barry.
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Erste schwimmende Müllabfuhr in Indonesien

Seit Mitte des Jahres pendelt die erste schwimmende Müllabfuhr Indonesiens, die „Tirta Intan“ (Diamantwasser), zwischen den Banda-Inseln in der Bandasee. Ihre Mission: Plastikmüll zum Recycling bringen. Und davon so viel wie möglich. Dorfbewohner der Banda-Inseln sammeln die für die Meeresumwelt so gefährlichen Zivilisationsabfälle an Stränden, Flüssen und im Land. Dann sortieren sie die Kunststoffe, schreddern sie und verpacken sie in große Reissäcke.

Von Bord der schwimmenden Müllabfuhr wird die geballte Müllladung direkt auf ein Cargoschiff verfrachtet, welches sie zu einer Recyclinganlage in Surabaya (Java) bringt. Es transportiert Güter von Surabaya auf die Banda-Inseln und würde sonst leer zurückfahren.

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