Vom 7. bis zum 11. September läuft zum achten Mal ICYMARE. In diesem Jahr findet diese internationale Konferenz für junge Meeresforschende im BIOM der Universität Bremen statt. Es handelt sich um eine Bottom-up-Initiative, die ausschließlich von leidenschaftlichen Freiwilligen vorangetrieben wird und an wechselnden Standorten stattfindet. ICYMARE fördert den Austausch zwischen Forschenden und Studierenden der Meereswissenschaften und setzt sich für nachhaltige Praktiken ein.
Was ist ICYMARE?

ICYMARE will Angehörige verschiedener Fachrichtungen der Meereswissenschaften und -technologie zusammenbringen, um durch Vorträge, Workshops und Diskussionen das wissenschaftliche Verständnis zu fördern.
Außerdem fungiert das Portal als Plattform für den Austausch von Forschenden und Studierenden im Bereich der Meereswissenschaften und ‑technologien. Zusätzlich werden nachhaltige Praktiken unterstützt und Innovationen für besseren Meeresschutz vorangetrieben.
„Wir legen Wert auf die Gleichberechtigung der Stimmen in unserer Forschungsgemeinschaft – jede Meinung zählt und ist uns wichtig. Wir legen großen Wert auf gegenseitigen Respekt und schaffen ein Umfeld, in dem jede*r gehört wird“, erklärt Chiara Sickert vom Organisationskomitee.
Das war ICYMARE 2025
- 2025 zog die Konferenz mit 230 Teilnehmer*innen aus 37 Ländern zahlreiche junge Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Fachrichtungen an. Einige der Teilnehmenden kamen sogar aus Costa Rica und den Falklandinseln.
- 2025 fand ICYMARE zum zweiten Mal in Bremerhaven statt. In den Vorjahren traf man sich auch in Oldenburg und Bremen.
- Die Konferenz bot ein vielfältiges Programm mit Vorträgen und Postersessions zu Themen wie Seeschlangen und Korallenriffschutz.
„Unsere Open Session war beliebter, denn je und vollgepackt mit großartigen Vorträgen – von Seeschlangen, und den Auswirkungen von Fast Fashion auf Korallenriffe bis zum Abbau von Makroalgen im industriellen Maßstab. Die Postersession mit 40 Beiträgen war ebenso vielfältig – vom tropischen Naturschutz bis zur Tiefseemodellierung – und es war definitiv nicht einfach, dieses Jahr einen Favoriten auszuwählen“, heißt es im Abschlussbericht.

Meeresbiologie studieren: Ein besonderes Studium!
Shari studiert Meeresbiologie in Bremen. In ihrer Bachelorarbeit untersucht sie die Auswirkungen des Tauchtourismus auf das Verhalten der gefährdeten Mantarochen.
Doch wie kommt sie zu ihren Daten? Reisen in ferne Länder und ausgiebige Forschungstauchgänge, um die Geheimnisse der Ozeane zu ergründen, oder doch eher Laborarbeit? Und wie bringt sie alles unter einen Hut? Denn sie leitet nebenbei auch noch Tauchexpeditionen auf den Azoren, um ihr Studium zu finanzieren.
Ein Beitrag aus dem BR-Format alpha Uni. alpha Uni begleitet Studierende und junge Berufseinsteiger aus ganz Deutschland bei ihren Herausforderungen im Studium und ihren ersten Schritten im Beruf.
Einige unserer Förderungen für junge Meeresforschende
- Jakob Bornhäuser, Uni Bremen, Internationaler Studiengang aquatische tropische Ökologie (International Studies in Aquatic Tropical Ecology/ISATEC)
- Mariana Mota Barroso, Uni Bremen, Internationaler Studiengang aquatische tropische Ökologie (International Studies in Aquatic Tropical Ecology/ISATEC)
- Louise Seemann und Moshiur Rahman, Universität Bremen und Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung
- Joshua Berg, Biologiestudent Ruhruniversität Bochum: Bachelorarbeit Korallenrestauration in der Bandasee, Indonesien
- Lisa Hübner, Universität Groningen: Projekt Haie in der Karibik – Curaçao
- Rifaldi Kadir und Farista Gani aus Indonesien, Korallenrestauration in der Bandasee








