Projekt Haie in der Karibik – Curaçao

Voraussichtliche Lesedauer: 7 minutes

Die Meeresbiologin Lisa Hübner von der Universität Groningen (Niederlande) wird den Haibestand und Artenreichtum um die Gewässer der zu den Niederlanden gehörenden Insel Curaçao in der Karibik erforschen. Dafür muss man wissen, wie der Bestand in der Vergangenheit aussah und wie er heute aussieht (Baseline). Des Weiteren müssen die Hintergründe des vermeintlichen Verschwindens der Haie vor Curaçao in der Karibik erforscht werden. Zudem will Lisa Hübner den ökologischen Wissensstand von Fischern sowie deren ökonomische Abhängigkeit vom Fischfang untersuchen.

Da Meeresschutz nur funktionieren kann, wenn lokale Bevölkerungsgruppen in die Maßnahmen eingebunden werden, fördern wir die Arbeit von Lisa Hübner auf Curaçao.

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EU-Bürgerinitiative Stop Finning!

Die EU-Bürgerinitiative für ein Ende des Handels mit Haiflossen ist seit dem 31.Januar 2022, nach 2 Jahren Dauer, beendet! Bis zur buchstäblich allerletzten Minute riefen Stop Finning  – Stop the Trade und ihre Unterstützer, zu denen wir gehören, dazu auf, für besseren Haischutz in der EU abzustimmen. Denn es könnte doch noch knapp werden. Auch wenn mit 1.202.122 Stimmen die notwendige Zielmarke von 1 Millionen Stimmen übertroffen wurde. Denn erfahrungsgemäß fallen während der Gültigkeitsprüfung der EU 15 bis 20 % der abgegebenen Stimmen als ungültig aus der Wertung. Diese Prüfung kann bis zu drei Monate dauern.

Die gleichfalls notwendige Mindestanzahl an Stimmen aus mindestens einem Viertel der EU-Staaten wurde dagegen mit 17 Ländern deutlich übertroffen. Die am 1. Februar 2020 gestartete EU-Kampagne wurde unter Federführung von Stop Finning EU von mehr als 100 Umwelt- und Meeresschutzorganisationen und vielen Prominenten getragen. Darunter Meeresbiologe und Tierfilmer Robert Marc Lehmann oder der bekannte Naturfilmer Hugo Clement aus Frankreich. Auch Sportler wie Tennisspieler Dominic Thiem und Nationalspieler Kai Havertz machten sich für die Haie stark.

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Ein Herz für Bullenhaie

Voraussichtliche Lesedauer: 7 minutes

Mit unserem Projekt „Ein Herz für Bullenhaie“ wollen wir gemeinsam mit der Schweizer Meeresbiologin und Haiforscherin Dr. Kerstin Glaus junge Bullenhaie in Fidschi schützen. Denn im Rewa, dem größten Fluss auf Fidschi, gibt es für das Überleben dieser spektakulären Haiart bedeutende Kinderstuben. Zunächst geht es darum, die kleinen Haie und ihre Lebensräume aufzuspüren. Dies geschieht mit einer cleveren, nicht invasiven Untersuchungsmethode: der Analyse von Umwelt-DNA (eDNA). Parallel dazu arbeitet Kerstin Glaus auch für unser neues Projekt „Ein Herz für Geigenrochen“.

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Schutz von Haien und Rochen in Indonesien

Voraussichtliche Lesedauer: 5 minutes

Der Banda-Archipel ist ein Hotspot der Biodiversität. Hier gibt es sie noch: die ebenso faszinierenden wie hochgradig bedrohten Bogenstirn-Hammerhaie. Aber auch viele andere Hai- und Rochenarten leben hier. Damit das so bleibt und sie eine Überlebenschance bekommen, unterstützen wir BandaSEA e. V. aus Bonn beim Haischutz im Meeresschutzgebiet Banda Islands Marine Protected MPA Network in Indonesien. Denn Haie haben in Indonesien einen schweren Stand. Hier werden weltweit die meisten gefangen.

Haie und Rochen in Indonesien langfristig schützen

2010 gründete ein engagiertes Team aus Meeresbiologen, Tauchlehrern und Projektmanagern mit langjähriger Asienerfahrung BandaSEA. Der Name stammt von den in der indonesischen Bandasee gelegenen Banda-Inseln (Bandas). Hier liegt der Fokus der Meeresschutzarbeit. So gehört auch der Schutz von Haien und Rochen sowie die Einrichtung von Meeresschutzgebieten zu den Kernaktivitäten.

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