Das „Rote Augen“-Projekt

Für ihre von uns geförderte Dissertation zum Haischutz in Fidschi fing Meeresbiologin Kerstin Glaus im Fluss Rewa auf Fidschis Hauptinsel Viti Levu junge Bullenhaie und untersuchte sie. Zu ihrer großen Überraschung hatten 80 % der 83 untersuchten Babyhaie beidseitig rote Augen. Damit hatte sie nicht gerechnet. Derartiges war noch nie berichtet worden. Wodurch werden die roten Augen bei den Babyhaien verursacht? Wie lässt sich das Phänomen wieder beheben? Über den Beginn einer schwierigen Spurensuche. -> WEITERLESEN <-

Philippinen: Nachhaltiger Haitourismus

Im Rahmen seiner von uns geförderten Masterarbeit setzt sich Julian Engel mit der Entwicklung nachhaltiger und alternativer Existenzmöglichkeiten in Entwicklungsländern auseinander. Sein Fokus ist der Öko- und Haitourismus in Korallenriffen am Beispiel des Pazifischen Fuchshais (Alopias pelagicus) auf der philippinischen Insel Malapascua. Dort sind Fuchshaie DAS Highlight für Tauchtouristen. Denn in den Korallenriffen gibt es eine „Putzerstation“. An dieser lassen sich Haie von Putzerfischen (Labroides dimidiatus) Hautparasiten entfernen. -> WEITERLESEN <-

Hainetze in Südafrika

Hainetze sind in Südafrika immer noch im Einsatz. Besonders in der Provinz KwaZulu-Natal. Mit diesem etwa 400 m vor der Küste installierten 200m langen und 6 m hohen Stellnetzen will man beliebte Bade- und Surfstrände vor Haiangriffen schützen. Doch die Netze töten unterschiedslos viele Meerestiere. Darunter auch bedrohte Delfin- und Haiarten sowie Meeresschildkröten und Rochen. Der Abbau der Hainetze in Südafrika ist eine Überlebensfrage für die noch etwa 500 Bleifarbenen Delfine (Sousa plumbea), die an der Küste des Landes leben.
-> WEITERLESEN <-