Nachhaltige Fischerei in Mangrovenwäldern

Forschungsprojekt auf Fidschi: „Räumliche Verteilung der makrobenthischen* Mangrovenfauna von wirtschaftlicher Bedeutung für die handwerkliche Fischerei“

Quari Mangrovenkrabben zum Verkauf, Fidschi.

„Quari“-Mangrovenkrabben (Scylla serrata) vom Markt in Suva. Die Krabben sind in typischen Bündeln (lebend) ausgelegt. Je nach Krabbenart können das 5 bis ca. 40 Individuen pro Bündel sein – Foto: Karl Schrader

Insgesamt säumen ca. 385 km2 die Küste der Fidschi Inseln. Eines der größten zusammenhängenden Mangrovengebiete auf Fidschi liegt im Südosten Viti Levus bei Suva im Rewa-Delta. Circa 20 % der Existenz- und Kleinfischerei der Bevölkerung finden in Küstennähe in den Mangroven statt und eine der dabei mit am intensivsten genutzten Arten ist die bis zu 15 cm große Mangrovenkrabbe (Scylla serrata). Es handelt sich um eine fischereilich und ökologisch bedeutende Krabbenart. In vielen ihrer Lebensräume steht die Art unter starkem Überfischungsdruck . Doch nicht nur deshalb ist es wichtig, Möglichkeiten zur nachhaltigen Fischerei in Mangrovenwäldern zu erforschen.
* im und am Gewässerboden lebende Tiere
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Forschungsprojekt “Schnecken und Mangroven” – Südafrika

Zur ökologischen Funktion von Schnecken in Mangrovenwäldern

Im Kleinen ist oft Großes verborgen. So wird der ökologischen Funktion sogenannten Kleingetiers wie Krebsen oder Schnecken viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dies gilt in besonderem Maße für Mangrovenwälder. Daher will Niklas Reinhardt, Biologiestudent der Uni Bremen (Studiengang International Studies in Aquatic Tropical Ecology des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung (ZMT)), mit seiner Masterarbeit zur ökologischen Funktion von Schnecken in Mangrovenwäldern dazu beitragen, die Prozesse in diesem Ökosystem besser zu verstehen.

Wir unterstützen dieses wichtige Projekt, das im Oktober 2019 an der Küste von KwaZulu-Natal in Südafrika begann. Denn im Ergebnis sollen Umwelt- und Ressourcenschutz sowie eine nachhaltige Entwicklung weiter vorangetrieben werden. -> WEITERLESEN <-

Forschungsprojekt Mangroven auf Riffdächern in Fidschi

Was machen Mangroven auf dem Riff?

Manchmal wachsen Mangroven auch dort, wo man sie am wenigsten erwartet. In Fidschi sogar auf Riffdächern!

Unterstützung für zukunftsweisendes Mangroven-Forschungsprojekt

Übersicht des Forschungsgebietes und die Entwicklung der Mangrovenbaum-Abundanz über einen Zeitraum von 9 Jahren.

Theresa-Marie Fett und Hannah von Hammerstein, Studentinnen der Universität Bremen, Fachbereich 2 (Biologie), sind diesem Phänomen im Rahmen ihrer Masterarbeit auf der Spur. Denn man weiß so gut wie nichts darüber. Wissenschaftliche Partner sind die Arbeitsgruppe Mangrovenökologie und die Arbeitsgruppe Riffsysteme des Leibniz-Zentrums für Marine Tropenforschung in Bremen (ZMT) sowie Dr. Stuart Kininmonth von der University of the South Pacific (USP) auf Fidschi.

Auf einem Riffdach in der Nähe von Suva, Fidschi, hat man relativ junge Mangrovenbäume entdeckt. Und sie scheinen sich dort auszubreiten. Doch ein derartiges Vorkommen an dieser Stelle einer Riffstruktur ist nicht nur sehr ungewöhnlich, sondern wurde in der Literatur noch nie erwähnt.

Im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang „International Studies of Aquatic Tropical Ecology“ erforschen die jungen Biologinnen die ungewöhnliche Lebensgemeinschaft. Dabei hoffen sie auch, neue, bislang nicht bekannte Möglichkeiten für Aufforstungsprogramme für Mangrovenwälder zu finden.

Wir unterstützen dieses zukunftsweisende Forschungsprojekt. Los geht es im Oktober 2018 südöstlich vor der Küste der Insel Viti Levu. Bereits Ende Juli 2019 sollen die Ergebnisse vorliegen. -> WEITERLESEN <-