Erfolgreicher Einsatz gegen Meeresmüll

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Unsere Partner von BandaSEA arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Müllsituation in der indonesischen Bandasee. In dem mit mehr als 17.000 Inseln größten Inselstaat und der viertgrößten Bevölkerung der Welt wird weltweit am zweithäufigsten Müll im Meer entsorgt. Eine der wesentlichen Ursachen ist, dass es auf vielen Inseln kein kommunales Entsorgungssystem für Haus- und anderen Müll gibt. Seit ihren Anfängen im Jahr 2010 haben die Meeresschützer schon sehr viel bei ihrem Einsatz gegen Meeresmüll erreicht: Sie bauten auf mehreren Banda-Inseln lokale Müllabfuhren auf. 2021 brachten sie die erste schwimmende Müllabfuhr Indonesiens an den Start. In den letzten Monaten gab es weitere erfreuliche Entwicklungen.

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Erste schwimmende Müllabfuhr in Indonesien

Seit Mitte des Jahres pendelt die erste schwimmende Müllabfuhr Indonesiens, die „Tirta Intan“ (Diamantwasser), zwischen den Banda-Inseln in der Bandasee. Ihre Mission: Plastikmüll zum Recycling bringen. Und davon so viel wie möglich. Dorfbewohner der Banda-Inseln sammeln die für die Meeresumwelt so gefährlichen Zivilisationsabfälle an Stränden, Flüssen und im Land. Dann sortieren sie die Kunststoffe, schreddern sie und verpacken sie in große Reissäcke. Von Bord der schwimmenden Müllabfuhr wird die geballte Müllladung direkt auf ein Cargoschiff verfrachtet, welches sie zu einer Recyclinganlage in Surabaya (Java) bringt. Es transportiert Güter von Surabaya auf die Banda-Inseln und würde sonst leer zurückfahren.

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Social cleanups mit sana mare – Zwischenbericht

Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten

Seit November 2020 unterstützen wir den Verein sana mare, der weltweit gegen die Vermüllung der Meere kämpft. Sana mare sammelt Müll an Küsten, Ufern und Flüssen weltweit, damit er erst gar nicht ins Meer gelangt. Das Konzept von sana mare lautet social cleanups. Was heißt das und was wurde bisher erreicht?

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