Erste schwimmende Müllabfuhr in Indonesien

Seit Mitte des Jahres pendelt die erste schwimmende Müllabfuhr Indonesiens, die „Tirta Intan“ (Diamantwasser), zwischen den Banda-Inseln in der Bandasee. Ihre Mission: Plastikmüll zum Recycling bringen. Und davon so viel wie möglich. Dorfbewohner der Banda-Inseln sammeln die für die Meeresumwelt so gefährlichen Zivilisationsabfälle an Stränden, Flüssen und im Land. Dann sortieren sie die Kunststoffe, schreddern sie und verpacken sie in große Reissäcke.

Von Bord der schwimmenden Müllabfuhr wird die geballte Müllladung direkt auf ein Cargoschiff verfrachtet, welches sie zu einer Recyclinganlage in Surabaya (Java) bringt. Es transportiert Güter von Surabaya auf die Banda-Inseln und würde sonst leer zurückfahren.

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Im Einsatz gegen Müll im Meer

Indonesien versinkt seit Jahren in einer selbst gemachten Plastikhölle. Denn im mit mehr als 17.000 Inseln weltweit größten Inselstaat und der viertgrößten Bevölkerung der Welt wird weltweit am zweithäufigsten Müll im Meer „entsorgt“. Eine der wesentlichen Ursachen ist, dass es auf vielen der kleinen und kleinsten Insel keine Müllabfuhr, kein kommunales Entsorgungssystem für Haus- und anderen Müll gibt. Aus Mangel an Wissen über die damit einhergehenden Gefahren verbrennen die Menschen ihren Müll oder werfen ihn ins Meer.

Doch auf den zu den Molukken gehörenden Banda-Inseln bekommt man das nun so langsam in den Griff. Durch das von uns unterstütze BandaSEA-Projekt gegen Müll im Meer. Gegründet wurde BandaSEA e. V.  2010 von einem Team aus Meeresbiologen, Tauchlehrern und Projektmanagern mit langjähriger Asienerfahrung. Der Name bezieht sich auf die in der indonesischen Bandasee gelegenen Banda-Inseln (Bandas). -> WEITERLESEN <-