Summer of Science

Seit 2019 fördern wir das meeresbiologische Artenschutzprogramm „Summer of Science“ des städtischen Thomas-Mann Gymnasiums aus München. Das Schülerprojekt findet in Kooperation mit den Gymnasien Adolf-Weber und Sophie-Scholl statt. 2019 werden zwei weitere deutsche sowie eine kroatische Schule daran teilnehmen. In Deutschland gibt es kein vergleichbares kooperatives Natur- und Artenschutzprojekt an Gymnasien, in dessen Mittelpunkt meeresbiologische Arbeitsweisen stehen. „Summer of Science“, ein Projekt mit Vorbild- und Modellcharakter für den Erhalt der biologischen Vielfalt in den Meeren.

Unterstützung aus Industrie, Handwerk und Wissenschaft für ein einzigartiges Natur- und Artenschutzprojekt

Gefördert wird der „Summer of Science“ auch von mehr als 40 Partnern aus Industrie und Handwerk. Wissenschaftliche Unterstützung erhält das Natur- und Artenschutzprojekt von den Lehrstühlen für Systematische Zoologie (Dr. Martin Heß), für Aquatische Ökologie (Dr. Sabine Schultes) und Biologiedidaktik (Dr. Monika Aufleger) der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). -> WEITERLESEN <-

Konferenz für Meeressäuger-Schutzgebiete

ICMMPA: 5. International Conference on Marine Mammal Protected Areas

Schutzgebiete für Meeressäuger sind oft nicht mehr als „Paper Parks“, sie stehen auf dem Papier, doch es mangelt an gutem Management und guter Umsetzung. Das soll sich ändern! Dazu trafen sich Wissenschaftler und Naturschützer Anfang April auf der 5. Internationalen Konferenz über Meeressäugerschutzgebiete.

Für die DSM vor Ort war die angehende Meereswissenschaftlerin Nadja Hohenadl. -> WEITERLESEN <-

Whalewatching-Beobachtungsstation La Gomera: Update

Projekt „Landgestützte Beobachtung von Walen und Delfinen vor La Gomera“

2017 förderte die Stiftung das Projekt Permanente Station zur landgestützten Beobachtung von Delfinen und Walen auf La Gomera des gemeinnützigen Vereins MEER e. V. aus Berlin. Es ist die erste derartige Station auf den Kanaren. Sie befindet sich ca. 150 m über dem Meeresspiegel im Süden der Insel, nahe dem Valle Gran Rey. Hier ist der Ausgangspunkt für die meisten Whalewatching-Touren vor La Gomera. Ziel ist es vor allem, den Walbeobachtungstourismus der Whalewatching-Anbieter vor La Gomera in naturverträglichere Bahnen zu lenken.

Was hat sich ein Jahr nach Einrichtung der Station getan? Ein Bericht von Fabian Ritter, Meeresbiologe und Vorsitzender von MEER e. V. -> WEITERLESEN <-

Verbraucherumfrage der „Make Stewardship Count“-Koalition

Die Zukunft unserer Ozeane steht auf dem Spiel!

Im April 2018 unterstützten wir eine Verbraucherumfrage zum MSC-Siegel der „Make Stewardship Count“-Koalition über Sharkproject e.V.  Die Umfrage wurde von YouGov Deutschland GmbH im Zeitraum vom 12. – 19. April 2018 durchgeführt. 5574 Teilnehmer in Frankreich, Deutschland, Schweiz und Großbritannien nahmen daran teil.

Die gewichteten Ergebnisse sind repräsentativ für die Bevölkerung über 18 Jahren in diesen Ländern. Die Umfrage ergab, dass die Glaubwürdigkeit des MSC-Fischsiegels deutlich in Frage gestellt wird. Die „Make Stewardship Count“-Koalition stellte die Ergebnisse erstmals während der Seafood Global/Seafood Processing Global Messe in Brüssel 2018 vor. -> WEITERLESEN <-

La Gomera: Whalewatching-Beobachtungsstation

Walbeobachtungstourismus lenken – Druck auf die Tiere verringern

2017 unterstützt die Stiftung das Projekt des gemeinnützigen Vereins MEER e.V. aus Berlin „Permanente Station zur landgestützten Beobachtung von Delfinen und Walen auf La Gomera“. Es ist die erste derartige Station auf den Kanaren. Sie befindet sich ca. 150 m über dem Meeresspiegel im Süden der Insel, nahe dem Valle Gran Rey. Hier ist der Ausgangspunkt für die meisten Whalewatching-Touren vor La Gomera. -> WEITERLESEN <-

Projekt „Care for Dolphins“

Aufklärungsprogramm zum Schutz freilebender Delfine rund um Hurghada im Roten Meer

2016 unterstützte die Stiftung den Druck eines neuen Info-Flyers für das Projekt Care for Dolphins der Dolphin Watch Alliance aus der Schweiz (DWA). Denn das Schwimmen mit Delfinen im Roten Meer bei Hurghada und in angrenzenden Regionen hat sich zu einer äußerst beliebten Touristenattraktion entwickelt.

Touristen in einem Schlauchboot bedrängen Delfine vor Hurgahda im Roten Meer.

Massentourismus vertreibt Delfine aus wichtigen Rückzugs- und Ruheräumen. Foto: DWA

Eine Vielzahl von Agenturen bieten Touren zu den Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus) an. In Folge dessen ist die Situation mittlerweile fast außer Kontrolle. Unregulierter Massentourismus beim Schwimmem mit Delfinen droht die Tiere aus ihren Lebensräumen zu vertreiben.

Dramatische Folgen

Die Delfine können sich nicht mehr um ihren Nachwuchs kümmern. Denn sie kommen kaum noch zur Ruhe. Zudem verschwenden sie wertvolle Energie, den Booten zu entkommen. Daher zeigen sie sich zunehmend erschöpft, sind ruhelos und stehen unter enormem Stress. Hinzu kommt, dass Propeller von dicht an sie heranfahrenden Zodiacs ihren Rückenbereich zerfetzen.

Das Projekt Care for Dolphins will sicherstellen, dass beide – Menschen und Delfine – eine angenehme Begegnung haben. Das Informationsangebot richtet sich an Touristen, Tourguides und Veranstalter. Zusätzlich werden Workshops für Tourenanbieter angeboten.

Das Programm fördert das Bewusstsein für Arterhaltung und Umweltbildung. Es informiert Einheimische und Touristen über die Bedürfnisse der Delfine beim Schwimmen mit Delfinen.

Dossier Ausbeutung der Meere

Dossier Ausbeutung der Meere – Wem gehört das Meer?

2014 unterstützte die Stiftung die Publikation des Dossiers „Ausbeutung der Meere – Kapital auf Kurs“ der Zeitschrift „iz3w“ (Ausgabe 346). Herausgeber ist das Informationszentrum 3. Welt. „iz3w“ ist eine der wichtigsten unabhängigen Zeitschriften zu Nord-Süd-Themen im deutschsprachigen Raum. Der Kampf um die Meere entfacht sich an der Frage: Wem gehört das Meer? Und die Ausgabe 346 der iz3w wirft einen Blick in die keineswegs unerschöpflichen Tiefen des Blauen Kontinents. -> WEITERLESEN <-

Strandungs-Rettungsfloß

Mobile Transportplattform für gestrandete Delfine und Wale

2013 half die Stiftung bei der Finanzierung eines Rettungsfloßes für gestrandete Wale und Delfine. Dieses wird an der Westküste von Spanien eingesetzt. Denn hier, an der Küste des im westlichen Mittelmeer gelegenen Alboránmeers bei Almeria stranden regelmäßig Delfine, Grindwale, Schnabelwale und auch Meeresschildkröten. PROMAR, eine Gruppe engagierter Freiwilliger betreibt in diesem Gebiet seit vielen Jahren ein Rettungsnetzwerk. Immer wieder nehmen sie sich der hilflosen Tiere an.

Rettungsfloß dringend gesucht

Besonders bei den großen und schweren Arten scheitern Rettungsversuche jedoch immer wieder an fehlender professioneller Ausrüstung. Denn so ohne weiteres lässt z.B. ein über 400kg schwerer Grindwal nicht wieder sicher in tieferes Wasser befördern. Händeringend suchten die engagierten Delfinretter daher nach Unterstützung.

Gesucht war ein spezielles Rettungsfloß. Das ist eine aufblasbare und mobile Transportplattform für Delfine und Walen. Doch eines dieser in Großbritannien angefertigten Rettungsgeräte kostet umgerechnet 4,500 €.

Die Deutsche Stiftung Meeresschutz stellte gemeinsam mit Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) die zur Finanzierung des Delfin-Rettungsfloßes noch fehlenden Mittel zur Verfügung.

Strandungsnetzwerk im westlichen Mittelmeer

Seit 2003 verzeichnete PROMAR 546 Strandungen von 9 verschiedenen Delfin- und Walarten in dem von ihnen betreuten Küstenabschnitt. Darunter waren 86 Strandungen größerer Arten (Großer Tümmler, Grindwal, Rundkopfdelfin, Cuvier-Schnabelwal) die selbst von vielen Helfern nicht mehr gehalten, geschweige denn transportiert werden können. Nach Berechnungen von PROMAR strandet im Durchschnitt alle 42,4 Tage eine der größeren Arten. Auf das neue Delfin-Rettungsfloß kommt also jede Menge Arbeit zu.

Meeresschildkröten-Projekt in Nicaragua

2011 unterstützten wir ein Meeresschildkröten-Projekt des Eine-Welt-Haus Jena und der Jenaplanschule im Naturreservat Chacocente in Nicaragua

Nur sieben Meeresschildkrötenarten gibt es weltweit. Sechs davon sind zum Teil vom Aussterben bedroht. Die Gefahren sind vielfältig:
Die Meeresreptilien sterben als Fleisch- und Schildplattlieferanten. Meeresschildkröten verenden kläglich in Fischernetzen als Beifang. Der Bau von Hotelanlagen zerstört ihre Niststrände. Und dann fallen die Nester Nesträubern zum Opfer. Denn ihre Eier gelten als Delikatesse. -> WEITERLESEN <-