La Gomera: Whalewatching-Beobachtungsstation

Walbeobachtungstourismus lenken – Druck auf die Tiere verringern

2017 unterstützt die Stiftung das Projekt des gemeinnützigen Vereins MEER e.V. aus Berlin „Permanente Station zur landgestützten Beobachtung von Delfinen und Walen auf La Gomera“. Es ist die erste derartige Station auf den Kanaren. Sie befindet sich ca. 150 m über dem Meeresspiegel im Süden der Insel, nahe dem Valle Gran Rey, welches Ausgangspunkt für die meisten Whalewatching-Touren vor La Gomera ist. mehr ->

Projekt „Care for Dolphins“

Aufklärungsprogramm zum Schutz freilebender Delfine rund um Hurghada im Roten Meer

2016 unterstützte die Stiftung den Druck eines neuen Info-Flyers für das Projekt Care for Dolphins der Dolphin Watch Alliance aus der Schweiz (DWA). Das Schwimmen mit Delfinen im Roten Meer bei Hurghada und in angrenzenden Regionen hat sich zu einer äußerst beliebten Touristenattraktion entwickelt. Eine Vielzahl von Agenturen bieten Touren zu den Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus) an. Mittlerweile ist die Situation fast außer Kontrolle, unregulierter Massentourismus beim Schwimmem mit Delfinen droht die Tiere aus ihren Lebensräumen zu vertreiben.

Das Projekt Care for Dolphins will sicherstellen, dass beide – Menschen und Delfine – eine angenehme Begegnung haben. Das Informationsangebot richtet sich an Touristen, Tourguides und Veranstalter, zusätzlich werden Workshops für Tourenanbieter angeboten. Das Programm fördert das Bewusstsein für Arterhaltung und Umweltbildung. Es informiert Einheimische und Touristen über die Bedürfnisse der Indopazifischen Grossen Tümmler beim Schwimmem mit Delfinen im Roten Meer vor Hurghada.

Dossier Ausbeutung der Meere

Dossier Ausbeutung der Meere – Wem gehört das Meer?

2014 unterstützte die Stiftung die Publikation des Dossiers „Ausbeutung der Meere – Kapital auf Kurs“ der Zeitschrift „iz3w“ (Ausgabe 346) des Informationszentrums 3. Welt. Die „iz3w“ ist eine der wichtigsten unabhängigen Zeitschriften zu Nord-Süd-Themen im deutschsprachigen Raum.

Der Kampf um die Meere entfacht sich an der Frage: Wem gehört das Meer? Die Ausgabe 346 der iz3w wirft einen Blick in die keineswegs unerschöpflichen Tiefen des Blauen Kontinents. mehr ->

Strandungs-Rettungsfloß

Mobile Transportplattform für gestrandete Delfine und Wale

2013 half die Stiftung bei der Finanzierung eines Rettungsfloßes für gestrandete Wale und Delfine, das an der Westküste von Spanien eingesetzt wird. An der Küste des im westlichen Mittelmeer gelegenen Alboránmeers bei Almeria stranden regelmäßig Delfine, Grindwale, Schnabelwale und auch Meeresschildkröten. PROMAR, eine Gruppe engagierter Freiwilliger betreibt in diesem Gebiet seit vielen Jahren ein Rettungsnetzwerk und nimmt sich der hilflosen Tiere an. mehr ->

Meeresschildkröten – Projekt in Nicaragua

2011 unterstützte die Stiftung ein Projekt des Eine-Welt-Haus Jena und der Jenaplanschule für bedrohte Meeresschildkröten im Naturreservat Chacocente in Nicaragua

Nur sieben Meeresschildkrötenarten gibt es weltweit. Sechs davon sind zum Teil vom Aussterben bedroht. Die Gefahren sind vielfältig:
Die Meeresreptilien sterben als Fleisch- und Schildplattlieferanten, sie verenden kläglich in Fischernetzen als Beifang, ihre Strände werden durch den Bau von Hotelanlagen zerstört, die Nester werden wegen der als Delikatesse geltenden Eier geplündert… mehr ->