OGS St. Markus: Upcycling für den Meeresschutz

Kinder, Eltern und Team der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) St. Markus in Bedburg-Hau (in Trägerschaft des Caritasverbandes Kleve e. V.) beschäftigen sich seit drei Jahren sehr intensiv mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Daher basteln sie aus Wegwerf-Materialien schöne Sachen, um diese anschließend zu verkaufen. So finden die unterschiedlichsten Wertstoffe beim Upcycling eine neue, kreative Verwendung.

2.120,04 Euro für den Meeresschutz mit Upcycling-Produkten

Seit Anfang des Jahres bereitete das OGS-Team gemeinsam mit Kindern und Eltern Sachen auf, die in Kellern oder auf Dachböden schlummerten oder weggeworfen worden wären. So wurden aus Schraubgläsern Dekoratives aus Makramee, aus Jeans und Stoffresten Kuscheltiere und Leseknochen, aus Paletten Leuchten. Alte Keilrahmen wurden neu gestaltet. Ein alter Kleiderschrank „verwandelte“ sich in gleich mehrere Holz-Tannenbäume. -> WEITERLESEN <-

Urlaub am Meer – Aktionstipps

Beim Urlaub am Meer, an Küste und Strand oder beim Whalewatching kann man durch richtiges Verhalten viel zum Schutz der Meeresumwelt und der Meerstiere beitragen. So erfreut sich das Schwimmen mit wild lebenden Delfinen immer größerer Beliebtheit. Doch Wissenschaftler beobachten zunehmend negative Auswirkungen bei touristisch intensiv genutzten Meeressäugerpopulationen. Sensible Küstengebiete wie Salzwiesen oder Dünenlebensgemeinschaften werden ge- und zerstört. Ganz abgesehen von der enormen Müllmenge, die gedankenlose Touristen beim Urlaub am Meer einfach liegen lassen. -> WEITERLESEN <-

Gesundheit und Ernährung

Aktions-Tipp: Weniger Fisch ist mehr

Gnadenlos wird mit immer größerem Aufwand auch noch der „letzte Fisch“ aus dem Wasser geholt. Selbst bis in die Tiefsee dringt man heute mit Grundschleppnetzen vor. Dabei zerstören die Netze unwiederbringlich einmalige Lebensräume und Lebensgemeinschaften. Meeresschildkröten, Haie, Wale und Delfine landen als unerwünschter Beifang im Netz.

Mit seinem Konsumverhalten kann jeder etwas Gutes tun für die Meere und für seine Gesundheit. Denn nach Studien der Welternährungsorganisation (FAO) sind bereits über 70 % der Bestände kommerzieller Fischarten überfischt oder erschöpft.

Zum Schutz der Meere ist es daher sinnvoll, nur Meeresfisch aus nachhaltiger Fischerei zu essen. Auf jeden Fall sollte man auf Fischarten verzichten, deren Fang unselektiv und mit einer hohen Beifangrate verbunden ist.

Aktions-Tipp: Bio-Produkte essen

Nährstoffe aus übermäßiger Düngung in der industriellen Landwirtschaft gelangen über Flüsse, direkte Einleitung oder über die Luft in die Meere. Ein Überangebot von Stickstoff und Phosphor führt zur Überdüngung (Eutrophierung). Zusammen mit dem vom Klimawandel verursachten Temperaturanstieg der Meere kommt es zu explosionsartigem Wachstum von Algen oder Cyanobakterien (Algenblüte). Als Folge einer Algenpest enstehen Todeszonen ohne Sauerstoff. Oder es kommt zur gefürchteten Red Tide.

2014 stellten dänische Forscher fest, dass sich die sogenannten Todeszonen in der Ostsee auf eine Fläche von 60.000 Quadratkilometern ausgebreitet hatten. Es handelte sich um die weltweit größte Sauerstoffmangelzone menschlichen Ursprungs.

Deshalb hilft der Umstieg auf Bio-Produkte nicht nur der eigenen Gesundheit. Sondern auch dem Schutz der Meere und der Meerestiere.