Demo gegen Elbvertiefung am 9. Oktober in Cuxhaven

Rettet Elbe und Wattenmeer! Keine Schlickverklappungen vor unserer Haustür!

Nur 6 bis 10 km vor den Stränden des Nordseeheilbades Cuxhaven werden im Auftrag der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) jährlich bis zu 10 Millionen Kubikmeter Sedimente aus der Elbe verklappt.

Etwa 1 Million Kubikmeter davon sind toxisch wirksam mit langfristiger Schädigung des Naturhaushaltes

Aufruf zur Demo "Rettet Elbe und Wattenmmer" am 9.10.2020 in Cuxhaven.

Download Flyer A-4 als PDF.

Durch die Elbvertiefung werden sich die anfallenden Schlickmengen deutlich erhöhen. Das Land Niedersachsen hat für die Verklappungen bisher immer sein Einvernehmen erteilt – diese Praxis muss beendet werden!

Wir wollen keine Sondermülldeponie vor unseren Stränden!

Wir wollen keine toten Fische, Muscheln und Wattwürmer!

Wir wollen eine intakte Natur an Elbe, Nordsee und Wattenmeer!

Ein breites Aktionsbündnis ruft auf zur Demo am Freitag, 9.10.2020 um 16:00 Uhr neben der Alten Liebe (Radarturm) in Cuxhaven.

Mit Kundgebung und anschließender Menschenreihe auf dem Uferweg.

Diesen Aufruf unterstützen bisher:
Blaues Klassenzimmer // BUND Cuxhaven // BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Ortsverband, Stadtrats- und Kreistagsfraktion Cuxhaven) // Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) // Die Cuxhavener (Wählergemeinschaft) // DIE LINKE (Kreisverband Cuxhaven) // Fridays for Future & Parents for Future (Stadt & Landkreis Cuxhaven) // Hamburg für die Elbe (BI zum Schutz der Elbe) // NABU Cuxhaven // NABU Land Hadeln // SPD (Stadtratsfraktion und Ortsverein Cuxhaven) // Wattenmeer-Schutz Cuxhaven // Krabbenfischer André Claussen und Küstenfischer Claus Zeeck

Unterstützen Sie die Petition für den Stopp der 9. Elbvertiefung!

Stoppt die Vertiefung der Elbe und die Zerstörung des Weltnaturerbes Wattenmeer!

Stoppt den Fehmarnbelt-Tunnel

Eine finstere Allianz aus Schwarz, Rot, Grün in Bund und Land hat in trauter Einigkeit mit großen Wirtschaftsverbänden Nord- und Ostsee den Krieg erklärt. „Linker Hand“ wütet die Elbvertiefung. Saugbagger massakrieren Tausende Fische, Robben, Schweinswale, Seevögel. Verklappungen von mit Giftstoffen belastetem Baggerschlick in unmittelbarer Nähe des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer drohen ein weltweit einzigartiges Ökosystem zu zerstören. „Rechter Hand“ soll ein gigantischer Tunnel unter der Ostsee gebaut werden. Von Fehmarn bis zur dänischen Insel Lolland. Mit der das Projekt maßgeblich vorantreibenden dänischen Regierung tritt hier ein zusätzlicher apokalyptischer Obskurant ins Rampenlicht.

Hier wie dort sind es lokale Initiativen, Bürger, Städte und Gemeinden, die sich zur Wehr setzen. Denn sie fühlen sich von der „großen“ Politik allein gelassen, verraten und verkauft. Stemmen sich mit viel Elan und Fantasie gegen die Zerstörung ihrer Heimat und die Vernichtung unserer heimischen Meeresartenvielfalt. -> WEITERLESEN <-

Fischsterben durch Elbvertiefung

Wir unterstützen die Petition
Stoppt die Vertiefung der Elbe und die Zerstörung des Weltnaturerbes Wattenmeer!

Elbvertiefung verursacht massives Fischsterben.

Foto: Wattenmeer-Schutz

Viele hatten davor gewarnt. Doch der Hamburger Senat aus SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schlug alle Bedenken in den Wind. Ohne Rücksicht auf Umweltverluste peitschte man gemeinsam die neunte Elbvertiefung durch alle Instanzen. Schließlich begannen die Absaugbagger ihr Zerstörungswerk. Und Ende Juni war es dann soweit.

An der schleswig-holsteinischen Westküste kam es zu einem massiven Fischsterben. An mehreren Stellen vor Büsum, Eiderstedt, Nordstrand und auch vor dem niedersächsischen Cuxhaven lagen Hunderte tote oder sterbende Jungheringe im Spülsaum. Später folgten tote Aale, Stinte. Auch vom Aussterben bedrohte Finten starben. Alle in großer Zahl, ca. 50–200 tote Fische pro Quadratmeter.

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Abstand halten – auch bei Wildtieren!

Ich will doch nur hier liegen …

Social distancing – Abstand halten – könnte zu einem positiven Nebeneffekt der Coronapandemie geraten. Wenn, ja wenn, diese für viele Menschen ungewohnte Verhaltensweise in den Köpfen überdauert und sich fest in unserem Verhaltensrepertoire verankert. Denn wir schützen derzeit damit nicht nur uns selbst und unsere Mitmenschen. Abstand halten ist ein Gebot, mit dem wir auch viele Wildtiere vor dem Verderben bewahren können. Darauf hat jetzt auch die amerikanische Fischereibehörde NOAA in ihrem aktuellen Coronavirus (COVID-19)-Update hingewiesen. -> WEITERLESEN <-

Stop Finning! Stop the trade! 1 Million votes!

Wir unterstützen die Europäische Bürgerinitiative für ein Haiflossen-Handelsverbot in Europa

Nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) sterben jährlich zwischen 63 und 273 Millionen Haie. Getötet durch Menschenhand. Genaue Zahlen gibt es nicht. Es sind wohl sehr viel mehr, denn belastbare Daten fehlen. Anzunehmen ist, dass die Dunkelziffer, auch wegen der weltweit grassierenden illegalen Fischerei (IUU), extrem hoch ist. Meist müssen die eleganten Knorpelfische einzig und allein wegen ihrer Flossen ihr Leben lassen (Shark Finning). Haiflossen gelten in Asien als Delikatesse. So kann eine Portion Haiflossensuppe, die nur wenige Gramm Flossen enthält, bis zu 90 € kosten. Ein lukratives Geschäft mit gewaltigen Gewinnmargen!

JETZT ABSTIMMEN!

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Upcycling-Markt mit Meer-Wert

Ein voller Erfolg: Upcycling-Markt der Caritas OGS St. Markus in Bedburg-Hau

Produkte vom Upcycling-Markt der St. Markus-Grundschule in Bedburg-Hau in Trägerschaft des Caritasverbandes Kleve e.V.Eine tolle Idee hatten Kinder, Eltern und Mitarbeiter vom Offenen Ganztag der St. Markus-Grundschule in Bedburg-Hau (in Trägerschaft des Caritasverbandes Kleve e.V.). In vielen Stunden bastelten sie aus Wegwerf-Materialien schöne Sachen, um diese anschließend auf einem Upcycling-Markt zu verkaufen. Von A wie Aluminiumdose bis P wie Paletten fanden die unterschiedlichsten Wertstoffe so eine neue, kreative Verwendung. Am 23. November dann war es so weit. Der Upcycling-Markt begann und wurde ein großartiger Erfolg! Ein Erfolg auch für den Meeresschutz, denn die Hälfte des Erlöses ging als Spende an die DSM. -> WEITERLESEN <-

Erster Clothes SWAP in Grevenbroich

Eine super Idee, die hoffentlich Nachahmer findet!

Wir danken Tessa Scholl, die in Grevenbroich den ersten Clothes Swap für Mädchen organisierte.

Die Idee der 17-jährigen Schülerin: Nachhaltigkeit beim Thema Mode leben und gleichzeitig etwas für den Meeresschutz tun. Auf der Veranstaltung Mitte September konnte man zwei Stunden lang Kleidung tauschen, was übrig war, wurde verkauft. Der Erlös daraus sowie die aus dem Verkauf von Kaffee und Waffeln erzielten Spenden kamen dem Meeresschutz zugute.

Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, Tessa!

 

Rückblick von Tessa Scholl

Vorweg ist anzumerken, dass die Etablierung einer Veranstaltung dieser Art in einer Stadt wie Grevenbroich anfänglich immer eher ein Experiment ist, für das es einige Hürden zu überwinden gibt. Deshalb holte ich mir von vielen Seiten Unterstützung. Die hiesige Presse berichtete über die Veranstaltung, die Theatergruppe no.name, bei der ich selber Spielerin bin, stellte mir zur Bewerbung ihre Social-Media-Kanäle auf Instagram und Facebook zur Verfügung, und eine künstlerisch sowie grafisch sehr bewanderte Freundin erstellte für mich ein ansehnliches Plakat sowie Grafiken, die ich zudem auf einem eigens für den Clothes Swap erstellten Instagram-Account teilte. -> WEITERLESEN <-

Urlaub am Meer

Beim Urlaub am Meer, an Küste und Strand oder beim Whale Watching kann man durch richtiges Verhalten viel zum Schutz der Meeresumwelt und der Meerstiere beitragen

So erfreut sich das Schwimmen mit wild lebenden Delfinen immer größerer Beliebtheit. Doch Wissenschaftler beobachten zunehmend negative Auswirkungen bei touristisch intensiv genutzten Meeressäugerpopulationen. Sensible Küstengebiete wie Salzwiesen oder Dünenlebensgemeinschaften werden ge- und zerstört. Ganz abgesehen von der enormen Müllmenge, die gedankenlose Touristen beim Urlaub am Meer einfach liegenlassen. -> WEITERLESEN <-

Gesundheit und Ernährung

Industrielle Fischerei ist die mit Abstand gefährlichste Bedrohung für das Leben in den Meeren

Gnadenlos wird mit immer größerem Aufwand auch noch der “letzte Fisch” aus dem Wasser geholt. Selbst bis in die Tiefsee dringt man heute mit Grundschleppnetzen vor. Dabei zerstören die Netze unwiederbringlich einmalige Lebensräume und Lebensgemeinschaften. Die Beifangraten sind teilweise exorbitant. Meeresschildkröten, Haie, Wale und Delfine landen als unerwünschter Beifang im Netz. Nach Berechnungen der Internationalen Walfangkommission verenden jedes Jahr allein 300.000 Wale und Delfine in den Netzen der Fangflotten.

Schätzungsweise 3,2 Millionen Fangboote werden weltweit auf den Meeren und an den Küsten eingesetzt. Doch nur von einem Prozent geht der hauptsächliche Überfischungsdruck aus. Etwa 35.000 Industrieschiffe fangen über die Hälfte des weltweiten jährlichen Fischfangs und 80 Prozent des gehandelten Fischs. Nach Studien der Welternährungsorganisation (FAO) sind bereits über 70 % der Bestände kommerzieller Fischarten überfischt oder erschöpft. Mit seinem Konsumverhalten kann jeder etwas Gutes tun für die Meere und für seine Gesundheit. -> WEITERLESEN <-