Geigenrochen in Fidschi: Spurensuche

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Seit Jahresbeginn ist Kerstin Glaus, Schweizer Meeresbiologin und Haiforscherin, für uns auf den Spuren der letzten Geigenrochen, die in den Gewässern vor Fidschi leben. Was hat sich bisher getan?

Detektivarbeit in den Küstengewässern der Fidschi-Inseln

Jedes Lebewesen hinterlässt Spuren in seiner Umwelt in Form der DNA: auch Meerestiere. Und so sucht Kerstin Glaus genetische Spuren von Geigenrochen in den Gewässern von Fidschi. Die Analyse von Umwelt-DNA (eDNA) ist eine relativ neue, nicht invasive Forschungsmethode. Sie basiert auf der Gewinnung von genetischem Material, das Organismen auf natürliche Weise ins Meerwasser abgeben. Damit kann man, ohne Tiere einfangen zu müssen, selbst seltenste und nur schwer auffindbare Arten entdecken.

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Projekt Haie in der Karibik – Curaçao

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Die Meeresbiologin Lisa Hübner von der Universität Groningen (Niederlande) wird den Haibestand und Artenreichtum um die Gewässer der zu den Niederlanden gehörenden Insel Curaçao in der Karibik erforschen. Dafür muss man wissen, wie der Bestand in der Vergangenheit aussah und wie er heute aussieht (Baseline). Des Weiteren müssen die Hintergründe des vermeintlichen Verschwindens der Haie vor Curaçao in der Karibik erforscht werden. Zudem will Lisa Hübner den ökologischen Wissensstand von Fischern sowie deren ökonomische Abhängigkeit vom Fischfang untersuchen.

Da Meeresschutz nur funktionieren kann, wenn lokale Bevölkerungsgruppen in die Maßnahmen eingebunden werden, fördern wir die Arbeit von Lisa Hübner auf Curaçao.

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Probleme der Korallenrestauration

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Seit Jahren wird weltweit versucht, geschädigte Riffe wiederherzustellen. Einige Ansätze waren wissenschaftlich begleitet und sorgfältig geplant. Die meisten allerdings nicht. Spenderriffe wurden beschädigt. Positive Folgen für die Empfängerriffe blieben aus. Neuester Marketing-Versuch sind Bestattungen als Riffbaustein, die ein US-Unternehmen anbietet. Dabei wird die Asche in aus Beton gefertigte sogenannte „Reef Balls“ (250 kg bis 1,8 t schwere durchlöcherte Kegel mit rauer Oberfläche) eingearbeitet. Nach eigenen Angaben hat man schon mehr als 3.000 solcher Bestattungen an 25 Stellen entlang der Ostküste der USA und im Golf von Mexiko durchgeführt. Als derzeit effektivste Methode bei der Wiederherstellung geschädigter Riffe gilt allerdings das direkte Ansiedeln von Korallenlarven.

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Roter Thunfisch

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Bei einer Länge von bis zu 5 Metern kann ein ausgewachsener Roter Thunfisch 700 Kilogramm und mehr auf die Waage bringen. Derart große Exemplare sind heute allerdings eine Rarität. Es gilt schon als Sensation, wenn Fischern heutzutage noch ein mäßig großer Roter Thun ins Netz geht. Wie im Februar 2022, als griechische Fischer im Ionischen Meer einen rund 380 kg schweren Roten Thunfisch fingen. Der prächtige Raubfisch soll der schwerste und größte Fang dieser Art in den letzten zehn Jahren gewesen sein. Das ist typisch für zu stark befischte Bestände.

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