Seepferdchen: faszinierend und gefährdet

Jeden Morgen vollführen Männchen und Weibchen zur Begrüßung einen graziösen Tanz

In der griechischen Mythologie heißt es, sie seien Nachfahren der Rösser, die Poseidons Streitwagen zogen. Denn sie haben einen Pferdekopf und den Beutel eines Kängurus. Ihr Schwanz dagegen ähnelt dem von Affen. Und sie können ihre Körperfarbe ihrer Umgebung anpassen. Hier brüten die Männchen die Eier aus. Dazu besitzen sie eine Bauchtasche aus der heraus der Nachwuchs einzeln und lebendig schlüpft. Und doch ist hier von Fischen die Rede. Von ebenso schönen und faszinierenden wie bedrohten Fischen, von Seepferdchen. Sie gehören mit den Fetzenfischen und weiteren Arten zur Familie der Seenadeln (Syngnathidae). Weltweit solle es zwischen 50 und 80 Arten Seepferdchen geben. Man kann wohl davon ausgehen, dass noch einige neue Arten ihrer Entdeckung harren – falls sie nicht vorher dem menschengemachten Artentod zum Opfer fallen. -> WEITERLESEN <-

Pottwal-Todesfalle Nordsee

13 Pottwale strandeten zwischen Januar und Februar 2016 vor Schleswig-Holstein

– An dem, was die jungen männlichen Pottwale im Magen hatten, sollen sie bei ihrem Ausflug in die Pottwal-Todesfalle Nordsee zwar nicht gestorben sein. Doch sonderlich gesund dürften verschluckte Fischernetze, Plastikabdeckungen aus dem Motorraum eines Ford oder ein kaputter Eimer auch nicht sein. Ihre spektakuläre Strandung und trauriger Tod vor Schleswig-Holstein sorgte für ebenso große Aufmerksamkeit wie offene Fragen. -> WEITERLESEN <-

Walfang: Orcas jagen kleine Meeressäuger

Der einst exzessive Walfang im Nordpazifik beeinträchtigt bis heute zahlreiche Tierarten

Orcas jagen verstärkt kleinere Meeressäuger wie Seehunde, Pelzrobben, Seelöwen und Seeotter. Denn es gibt nicht mehr genug große Wale. Daher sind Schwertwale oder Orcas (Orcinus orca) gezwungen, auf andere Jagdbeute auszuweichen. Mit der Folge, dass auch diese Arten indirekt zu Opfern des kommerziellen Walfangs werden. -> WEITERLESEN <-

Haie: Gejagte Jäger

Experten warnten bereits vor über 20 Jahren vor der Ausrottung vieler Hai-Arten

Vor über 450 Millionen Jahren tauchten die ersten Haie in den Meeren auf. Heute gibt es etwa 350 bis 370 Arten, von harmlosen handspannengroßen Exemplaren über Jäger, wie den Weißen Hai, bis hin zum größten Fisch der Welt, dem 18 Meter langen Walhai. Ausgerechnet die beiden größten, der 15 Meter große Riesenhai und der Walhai, ernähren sich dabei ausschließlich von Plankton und sind ebenso friedlich wie bislang weitgehend unerforscht. -> WEITERLESEN <-

Totengeläut für das Einhorn der Meere

Inuit rotten das Einhorn Meere aus – Mit ihrem sagenumwobenen bis zu 3 Meter langen spiralförmig gedrehten Stoßzahn gehören Narwale zu den sonderbarsten Bewohnern der Weltmeere

Der Ursprung der Einhorn-Legende könnte bald auch nur noch ein Mythos sein. Hauptgrund ist die hemmungslose Jagd grönländischer Inuit auf die über 4 Meter großen und bis zu 1,5 Tonnen schweren Narwale. Dadurch haben sich die Bestände innerhalb weniger Jahrzehnte auf ein Viertel dezimiert. Das Einhorn der Meere droht auszusterben. Narwale leben in arktischen und subarktischen Gewässern nördlich des Polarkreises entlang der Küsten Kanadas, Grönlands und Sibiriens. Der berühmte Stoßzahn aus Elfenbein wächst meist aus dem vordersten linken Zahn des Oberkiefers und ist stets linksspiralig gewunden. In der Regel sind nur die Männchen derart bewehrt. Allerdings kann es auch bei weiblichen Narwalen gelegentlich zur Ausbildung eines oder sogar zweier Stoßzähne kommen. -> WEITERLESEN <-

Forschungsarbeit über Bullenhaie in Fidschi

Bullenhaie sollen zur “flagship species” für den Haischutz in Fidschi werden

Seit 2015 unterstützt die Stiftung die Dissertation der Schweizer Meeresbiologin Kerstin Glaus von der Universität Basel, die mit ihrer Forschungsarbeit den Haischutz in Fidschi fördern will. Kerstin Glaus widmet sich in ihrer Doktorarbeit dem Vorkommen des Bullenhais (Carcharhinus leucas) in den Gewässern des Inselstaates im Südpazifik. Die bis zu 2,1 m langen und 91 kg schweren Männchen und die bis zu 3,5 m großen und 318 kg schweren Weibchen leben bevorzugt in Küstennähe. Man findet sie vor Amerika im Atlantik und Pazifik, südlich der Sahara vor Afrika, vor Indien, Südostasien und Australien. Manche Vertreter bewohnen sogar das Süßwasser von Flüssen und Seen.

Haie spielten in Fidschi schon immer eine große Rolle

Früher wurden Haie in Fidschi als Götter verehrt, heute spült der lokale Hai-Tourismus Geld in die Kassen der Insel, und auch die Haifischerei ist nicht unbedeutend. “Haie haben aber auch eine ökologisch überaus relevante Bedeutung”, erläutert die Haiforscherin Kerstin Glaus. So wurde in Fidschi dokumentiert, wie die Dezimierung von Schwarzspitzen-Haien (Carcharhinus melanopterus) mit Biodiversitätsverlusten von Korallenriffen einherging.

“Flagship Species” Bullenhai

Die Regierung in Fidschi ist willens, mehr für den Schutz ihrer Haie zu tun. Doch dafür werden dringend wissenschaftlich fundierte Daten benötigt, die die Haiforscherin liefern will: “Mein Forschungsprojekt beinhaltet das Potenzial, den Bullenhai zur “flagship species” für den nationalen Haischutz in Fidschi zu etablieren.”
-> WEITERLESEN <-

Whalewatching – Fluch oder Segen?

Bootsausflüge zu Walen und Delfinen gehören zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen

Für viele Millionen Touristen sind Fahrten zu den Giganten der Meere oder ihren kleineren Verwandten, den Delfinen, der Höhepunkt ihrer Urlaubsreise. Doch Wissenschaftler beobachten zunehmend negative Auswirkungen bei touristisch intensiv genutzten Meeressäugerpopulationen. Fluch oder Segen Whalewatching? -> WEITERLESEN <-

Bedrohte Riesen: Walhaie

Wenn sein Name fällt, bekommen nicht nur Taucher große Augen

Doch Begegnungen mit dem größten Fisch der Erde, dem Walhai (Rhincodon typus), sind selten geworden. Denn Walheifleisch ist vor allem in Asien eine beliebte Delikatesse. Und die große Nachfrage, besonders in Taiwan und Hongkong, und die Aussicht auf über 3.000 € pro erlegtem Walhai verlocken Fischer immer wieder dazu, die Meeresgiganten zu jagen. So sind sie vielerorts bereits ausgestorben oder akut davon bedroht. Kein Wunder also, dass sie heute als gefährdete Art auf der Roten Liste der IUCN stehen. -> WEITERLESEN <-

Langleinenfischerei

Langleinenfischerei trägt massiv zur Überfischung der Weltmeere bei

Zu Anfangs schürte die Langleinenfischerei Hoffnungen auf eine effektive und gleichzeitig selektive Fangtechnik. Was dann folgte, waren Ernüchterung und heftige Kritik. Denn die Langleinenfischerei reißt sowohl Zielfischarten als auch durch horrende Beifangraten zahlreiche Nichtzielarten in den Abgrund. Nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) von 2005 lag die Beifangrate in der Langleinenfischerei bei durchschnittlich ca. 20 Prozent der Gesamtfangmenge. Daher prangern Wissenschaftler und Meeresschützer sie als eine der größten Bedrohungen für Haie und Rochen sowie für Nichtzielarten wie Albatrosse, Fregattvögel oder Meeresschildkröten an. Hinzu kommt die mittlerweile starke Überfischung der Zielfischarten wie Schwarzer Seehecht (Dissostichus eleginoides) im Südpolarmeer oder Roter Thunfisch (Thunnus thynnus) im Mittelmeer, insbesondere durch illegal operierende Piratenfischer. Beide Arten sind mittlerweile fast ausgerottet. -> WEITERLESEN <-

Umweltgift PCB gefährdet Delfine

Meeressäuger im Mittelmeer hochgradig belastet

Große Tümmler, Orcas und andere Delfinarten in europäischen Gewässern sind hochgradig mit dem Umweltgift PCB (Polychlorierte Biphenyle) belastet. Und zwar so stark, wie nirgendwo sonst. Zu diesem erschreckenden Fazit kommt der Scientific Report des Zoologen Paul Jepson und seiner Kollegen von der Zoologischen Gesellschaft in London. Über 25 Jahre hinweg untersuchten Jepson und sein Team 1.081 Große Tümmler, Streifendelfine, Orcas und Schweinswale. Dabei handelte es sich zum Großteil um gestrandete Tiere. 150 Meeressäuger wurden lebend auf Umweltgifte untersucht. -> WEITERLESEN <-

Barbarische Haiflossen-Fischerei

Jedes Jahr sterben über 38 Millionen Haie allein wegen ihrer Flossen einen grausamen Tod

Bei der gezielten Haiflossen-Fischerei, dem sogenannten “Shark Finning”, schneiden Fischer den Tieren direkt nach dem Fang die Flossen ab. Dann werfen sie die schrecklich verstümmelten und nicht mehr schwimmfähigen Tiere zurück ins Meer. Dort sterben sie langsam. Meeresschützer und Wissenschaftler befürchten schon lenge den vollständigen Zusammenbruch der Bestände bestimmter Arten. Denn die Fangrate steigt ständig. Doch Haie haben nur wenig Nachwuchs. Viele Arten benötigen bis zu 25 Jahre bis sie geschlechtsreif sind. -> WEITERLESEN <-

Tödliche Plastikabfälle

Edgar Allen Poe würde heute wohl eher über einen “Sturz in den Müllstrom”, denn von einem in einen Mahlstrom erzählen…

Die Meere drohen an dem, was bei der Zivilisation hinten heraus kommt, zu ersticken. Denn von den jährlich mehr als 125 Millionen Tonnen Kunststoff, die wir produzieren, landet ein beträchtlicher Teil als Plastikmüll im Meer. Plastikabfälle werden nicht nur an Stränden zurückgelassen oder von Schiffen aus ins Wasser geworfen. Sie gehen auch als Netzreste aus der Fischerei verloren. Oder sie werden gezielt zur Abfallbeseitigung versenkt. Hinzu kommt ein beträchtlicher Anteil, der von Flüssen und Wind ins Meer geschwemmt wird. Hätten Kolumbus und seine Männer ihre Lebensmittel schon in Plastiktüten transportiert – die Reste davon würden sich noch heute an Amerikas oder, je nach Strömungslage, auch an viel weiter entfernten Stränden finden. Insofern haben die Meere sogar noch Glück. Denn Plastik erfreut sich als wesentlicher Bestandteil der industriellen Wegwerf-Gesellschaft, erst seit dem vergangenen Jahrhundert so großer Beliebtheit.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) bestehen drei Viertel des Mülls im Meer aus Kunststoffen. Durchschnittlich treiben etwa 13.000 Partikel aus Plastikmüll auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. -> WEITERLESEN <-

Großer Erfolg: 25 Jahre SAFE

SAFE fegte “delfintödlichen” Dosenthunfisch weltweit weitestgehend vom Markt

Vor 25 Jahren wurde das umfassendste und wirkungsvollste Delfinschutzprogramm der Welt gegründet: SAFE, das internationale Kontrollprogramm für delfinsicher gefangenen Thunfisch. Ins Leben gerufen hat es das Earth Island Institute (EII) aus Kalifornien. -> WEITERLESEN <-

Ungleicher Sex: Löcherkraken haben die kleinsten Männchen

Oktopus mit gewaltiger Frauenpower und den kleinsten Männchen

Eine der krassesten Formen unterschiedlicher Geschlechtergrößen entdeckten australische Forscher 2002 beim seltenen Blanket-Oktopus oder Löcherkraken (Tremoctopus violaceus). Sie haben die kleinsten Männchen im Tierreich. Man könnte es ungleichen Sex nennen, wenn nur 3 cm große Männchen auf 10 kg schwere Weibchen treffen. Doch der extreme Geschlechtsdimorphismus hat seinen Sinn. Wahrscheinlich hängt er mit der Lebensweise dieser seltenen Krakenart zusammen.

Dem Zoologen Mark Norman und seinen Kollegen vom Victoria-Museum in Melbourne gelang es 2002 zum ersten Mal, ein lebendes Männchen zu fotografieren. Doch nicht nur das. Bei einem Nachttauchgang nördlich des Great-Barrier-Riffs fingen sie ein Exemplar ein. Das war sicherlich ein mehr als glücklicher Fund. Denn männliche Blanket-Oktopusse sind mit ihren 3 cm Länge nur etwa so groß wie eine Bohne und wiegen nur ein Viertelgramm. Damit erreichen sie gerade die Größe der Pupille des bis zu 2 m großen, 10 kg schweren und damit um das 40.000-Fache schwereren Weibchens. -> WEITERLESEN <-

Doch nicht ausgestorben: Omurawal

Erstmals in der Geschichte wurden lebende Exemplare fotografiert

Der Omurawal ist doch nicht ausgestorben! Denn zwischen 2011 und 2014 sichtete ein internationales Team von Ozeanforschern um Salvatore Cerchio von der Woods Hole Oceanographic Institution und dem New England Aquarium mehrfach die als ausgestorben geltenden Bartenwale. Vor der Küste Madagaskars gelang es ihnen sogar, erstmals lebende Exemplare zu fotografieren. Außerdem konnten sie die Lebensweise dieser, dem Brydewal zum Verwächseln ähnlich sehenden, Bartenwale untersuchen. Ihren Sensationsfund veröffentlichten die Forscher  im Oktober 2015 im Online-Fachportal “Royal Society Open Science”. -> WEITERLESEN <-

Für Meeressäuger tödlich: Militärische Sonare

Besonders sehr tief tauchende Schnabelwale sind betroffen

Moderne Zerstörer und Kreuzer setzen zur Ortung von U-Booten und Torpedos militärische Sonare ein. Doch wenn bei Marinemanövern Mittelfrequenzsonare (MFAS) oder Niedrig-Frequenz-Sonartechnologie (LFAS) eingesetzt werden sterben regelmäßig Meeressäuger. Insbesondere Schnabelwale sind betroffen. Taktische Mittelfrequenz-Sonare (MF Sonare) operieren mit frequenzmodulierten Tönen von ca. 2 bis 8 kHz. Dabei erreichen sie einen Nenn-Schallpegel von 235 dB (der maximale Pegel kann noch lauter sein). Für Meeressäuger bedeutet dieser extrem hohe Lärmpegel ein tödliches Verletzungsrisiko (Blutungen, akustisches Trauma). Hinzu kommt ein erhebliches Risiko für Gehörschäden. Und das noch in vielen vielen Kilometern Entfernung. -> WEITERLESEN <-

Ägypten: Tourismus vertreibt Delfine

Deutsche Reiseveranstalter wie Thomas Cook, Neckermann oder TUI beteiligen sich an brutalen Delfin-Hetzjagden

In Ägypten sind kommerziell organisierte Ausflüge zu Delfinen im Roten Meer eine ernsthafte Bedrohung für die betroffenen Tiere. Die Situation ist durch den Massentourismus völlig aus dem Ruder gelaufen. Deutsche Reiseveranstalter verdienen beim Schwimmen mit Delfinen an der touristischen Tierquälerei kräftig mit. Denn Bootsausflüge zu den Delfinen im Roten Meer gehören zum Höhepunkt einer jeden Ägyptenreise. Fast immer im Vordergund steht hierbei das Verlangen, mit den Meeressäugern zu schwimmen. Doch der Tourismus vertreibt Delfine. -> WEITERLESEN <-

Besserer Schutz für Rochen und Haie

Meilenstein für bedrohte Meerestiere

Seit dem 14. September 2014 stehen fünf besonders bedrohte Haiarten und die Gattung der Mantarochen unter dem Schutz des internationalen Artenschutzabkommens CITES. Dann dürfen Erzeugnisse aus diesen Arten, wie z.B. von Mantarochen oder Heringshai, nur noch gehandelt werden, wenn sie aus nachhaltig bewirtschafteten Populationen stammen. Für Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist der verbesserte Schutz für Rochen und Haie ein Meilenstein für den Artenschutz. Damit sind nun Weißspitzenhochseehaie, Heringshaie, drei Arten der Hammerhaie sowie die Mantarochen besser vor Ausbeutung durch den internationalen Handel geschützt. -> WEITERLESEN <-

Siebzig neue EU-Meeresschutzgebiete

Große Chance für den Schutz der Meere

Im Anschluss an die Jahrestagung 2014 der Nordostatlantik-Staaten, auch Oslo-Paris-Konvention (OSPAR) genannt, haben Schottland, Spanien und Portugal über 70 neue EU-Meeresschutzgebiete ausgerufen beziehungsweise angekündigt. Darunter sind auch große Tiefseegebiete und unterseeische Berge. Hier findet man eine besonders vielfältige Unterwasserwelt. Sie sind Lebensraum für zahllose, zum Teil seltene und bedrohte Meerestierarten. Darunter Tiefseehaie, Korallengärten oder Tiefseeschwämme. -> WEITERLESEN <-

Der teuerste Fisch der Welt stirbt aus

Aussterben wegen Sushi!

Nordpazifischen Blauflossenthunfische sind die teuersten Fische der Welt. Und bald ausgestorben. Um das zu verhindern, will die Fischereibehörde der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) den kommerziellen Fang verbieten. Auch für die Sportfischerei in US-Gewässern soll das Verbot gelten. Falls die NOAA ein Fangverbot verhängt, müssen Fischer in US-Gewässern gefangene Blauflossenthunfische sofort wieder freilassen. Nach rücksichtsloser, jahrzehntelanger Überfischung, soll es nur noch etwa 40.000 ausgewachsene vermehrungsfähige Exemplare dieser Thunfischart im Pazifik geben. Dies entspricht etwa 4 Prozent der ursprünglichen Bestandsgröße. Sie sind Opfer der stetig wachsenden Nachfrage nach Sushi (als “Maguro”) in Japan. -> WEITERLESEN <-

Alaska bis Mexiko – Grauwale wandern weit

Die jährlichen Wanderungen der ostpazifischen Grauwale gehören zu den bekanntesten und längsten im Tierreich

Bei ihrer Rundwanderung zwischen den Nahrungsgründen entlang der Küste Alaskas und den Fortpflanzungsgründen entlang der Küste Mexikos in die Baja California, wo sie normalerweise im Dezember eintreffen. Dort halten sie sich dann bis zu vier Monate lang auf, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Grauwale legen dabei bis zu 20.000 Kilometer zurück. Lediglich Buckelwale wandern noch längere Strecken. -> WEITERLESEN <-