Saws and the City: Riesige Sägefische in Miami

Ausgerechnet in der dicht besiedelten Biscayne Bay können Einwohner von Miami und Miami Beach beim Blick aus dem Fenster wieder Schmalzahn-Sägerochen (Pristis pectinata) sehen. Die Rückkehr dieser großen und spektakulären Sägefischart dokumentierten jetzt Wissenschaftler der US-Klima- und Ozeanbehörde NOAA Fisheries. Sie identifizierten mindestens 14 Individuen, die sich zwischen 2017 und 2020 in der sogenannten NOAA Biscayne Bay Habitat Focus Area aufhielten. Es handelt sich dabei um erwachsene und jugendliche männliche und weibliche Tiere. -> WEITERLESEN <-

Heckenscherenfische – ausgesägt?

Ungewöhnlich aussehende Fische haben es schwer, denn sie stechen heraus. Doch wer – je nach Art – mit einer bis zu 1,7 m langen heckenscherenartigen Kopfverlängerung ausgerüstet ist, fällt nicht nur auf, er bekommt auch Probleme. Sägefische sind große Rochen. Und sie gehören zu den außergewöhnlichsten Fischen, die es gibt. Gleichzeitig zählen die „Heckenscheren mit Flossen“ mittlerweile zu den am stärksten gefährdeten Fischen in den Ozeanen. Denn laut einer neuen Studie sind die meisten der fünf Sägefischarten, die einst an Küsten, in Flussmündungen und Seen von 90 Ländern lebten, heute in mehr als der Hälfte davon ausgestorben. Hauptursachen sind Lebensraumverluste und Überfischung. -> WEITERLESEN <-

Kalifornien: Stellnetzverbot hilft Kleinen Tümmlern

Eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie relativ einfach man Kleinen Tümmlern auch in anderen Gebieten der Welt vor dem Aussterben schützen könnte – wenn man wollte.

Seitdem die Stellnetzfischerei in kalifornischen Gewässern verboten wurde, haben sich die dortigen Bestände des Gewöhnlichen Schweinswals (Phocoena phocoena) fantastisch erholt. Dies berichten Wissenschaftler der US-Klima- und Ozeanbehörde NOAA, Fisheries West Coast Region, in der Fachzeitschrift Marine Mammal Science1.

-> WEITERLESEN <-

Immer weniger Nordsee-Schweinswale

Die Zahl der Nordsee-Schweinswale geht stark zurück. Denn zwischen 2002 und 2019 sank ihre Zahl im Durchschnitt um etwa 1,8 Prozent jährlich. Damit dürften hier nur noch rund 23.000 der kleinen Wale leben. Diese besorgniserregende Entwicklung deckte eine Studie von Forschern der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, des Centrums für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg und der Fundación Macuáticos Colombia auf. Das Fachmagazin „Frontiers in Marine Science“ veröffentlichte die Studie Anfang Januar 2020. Darin sprechen die Autoren von einer besorgniserregenden Entwicklung. -> WEITERLESEN <-