Industrielle Fischerei

Fisch und Meeresfrüchte gehören mit einem jährlichen Handelswert von über 143 Milliarden Dollar zu den meist gehandelten Gütern der Welt. Folglich ist die industrielle Fischerei auf bestem Wege, unsere Ozeane in eine leblose Wasserwüste zu verwandeln. Denn gnadenlos wird mit immer größerem Aufwand noch der „letzte Fisch“ aus dem Wasser geholt. -> WEITERLESEN <-

Hört auf, unseren Ozean zu zerstören

Das Fischen mit Grundschleppnetzen steht der Dynamitfischerei und ihren verheerenden Auswirkungen in nichts nach. Beide gehen mit hohen Beifangverlusten einher, zerstören Meeresböden, setzen große Mengen des in den Sedimenten gespeicherten CO2 frei. Alles was bleibt, ist eine leblose Wasserwüste. Während Dynamitfischerei jedoch international geächtet und illegal ist, bewegen sich Grundschleppnetzfischer im Rahmen geltender Fischereibestimmungen. Auch in den meisten EU-Meeresschutzgebieten. Doch das soll sich ändern. Mit der Bürgerpetition „Hört auf, unseren Ozean zu zerstören/Stop destroying our ocean“. -> WEITERLESEN <-

Thunfisch im Indischen Ozean bald ausgerottet?

Räuberische EU-Schiffe treiben Thunfisch im Indischen Ozean an den Rand der Ausrottung

Autorin Malavika Vyawahare, veröffentlicht in Mongabay am 19. April 2021
Übersetzung: Ulrike Kirsch, mit freundlicher Genehmigung von Mongabay 

  • Der Bestand des Gelbflossenthunfischs im Indischen Ozean steht kurz vor dem Kollaps; manche Experten fordern von der EU mehr Einsatz für seinen Erhalt, da sie von dieser Fischerei jahrzehntelang am meisten profitiert hat.
  • Von der EU kontrollierte Schiffe, auch solche, die unter der Flagge von kleineren Küstenstaaten wie den Seychellen fahren, holen den Löwenanteil des Thunfischs aus dem Indischen Ozean und beliefern damit einen Milliarden Dollar schweren Markt.
  • Die Überfischung durch diese Schiffe und der nicht besonders ambitionierte Vorschlag der EU, den Bestand des Gelbflossenthunfischs wiederaufzubauen, haben zu Anschuldigungen eines „neokolonialen“ Raubzugs auf Ressourcen geführt, von denen viele Entwicklungsländer abhängen.

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Letzte Chance für Makohaie

Kurzflossen-Makohaie (Isurus oxyrinchus) sind spektakulär. Nicht nur, dass mit 70 km/h und mehr unterwegs sind, was sie zu den schnellsten Haien der Welt macht. Außerdem können sie ihre bis zu 4 m langen Körper auf bis zu 9 m katapultieren. Gäbe es mehrstöckige Häuser auf dem Meer, könnte so ein bis zu 600 kg wiegender Mako mit seinen großen Augen mal eben kurz durchs Fenster im dritten Stock hereinschauen.

Im Nordatlantik jedoch droht den wendigen Meeresjägern das Aus. Grund ist – wie so oft – die Gier einiger EU-Fischfangnationen, allen voran Spanien und Portugal. Denn Makohaie gehören zu den wirtschaftlich einträglichsten Haiarten. Man schätzt sie in der Gastronomie, wegen ihrer Flossen und in der Sportfischerei. Folglich steht die Population der Kurzflossen-Makos im Nordatlantik jetzt kurz vor dem Zusammenbruch. Um dies zu verhindern, hat sich eine internationale Allianz aus über 30 Umwelt- und Meeresschutzorganisationen zusammengefunden (#Rally4Makos), der auch wir angehören. -> WEITERLESEN <-