Fischer verstümmeln Seevögel

Wenn sich Seevögel über Köder an Angelhaken hermachen, bleiben sie oft mit dem Schnabel daran hängen. Um sich des lästigen, noch lebenden Beifangs schnell zu entledigen, wenden Langleinenfischer im Südwestatlantik eine perfide Methode an: Sie schneiden den Seevögeln einfach die Schnäbel ab und werfen die Tiere dann ins Meer zurück! -> WEITERLESEN <-

Tiefseefischerei: EU-Fangquoten immer noch zu hoch

Tiefseefische vermehren sich nur sehr langsam. Sie sind extrem anfällig für Überfischung und ihre Bestände sind meist klein. Dennoch fischen Tiefseefischer in vielen Hunderten bis weit über tausend Meter mit Netzen und Langleinen zum Beispiel Tiefseehaie oder die als Delikatesse geltenden über 1,5 m großen Schwarzen Degenfische. Ende Oktober nun veröffentlichte die EU-Kommission einen Vorschlag zur Eingrenzung zulässiger Gesamtfangmengen (total allowable catch/TAC) für die Tiefseefischerei für 2021–2022 im Nordostatlantik [1]. Doch der Vorschlag geht nicht weit genug. -> WEITERLESEN <-

Rettet den Kurzflossen-Makohai

Gemeinsam mit 31 anderen Umwelt- und Meeresschutzorganisationen forderten wir Virginijus Sinkevičius, EU-Kommissar für Umwelt und Ozeane, auf, einen Fangstopp für Kurzflossen-Makohaie im Atlantik durchzusetzen. Denn Wissenschaftler warnen eindringlich vor einer weiteren Dezimierung der atlantischen Makohai-Populationen. Hauptgrund für den dramatischen Bestandsrückgang der bis zu 4 m und größer werdenden Haie sind Beifangverluste durch die internationalen Thun- und Schwertfisch-Fangflotten. Auch die Haiflossenfischerei europäischer Fischfangflotten auf Blauhaie spielt eine gewichtige Rolle. -> WEITERLESEN <-

Erdüberlastungstag 2020

Aktuell verbrauchen wir Ressourcen von etwa 1,7 Erden

In diesem Jahr fällt der Erdüberlastungstag auf den 22. August. Damit liegt er gut drei Wochen später als im Vorjahr. Der Tag verdeutlicht die ökologischen Grenzen unseres Planeten. Denn von jetzt an hat die Menschheit die gesamten natürlichen Ressourcen, die unser Planet innerhalb eines Jahres erzeugen und regenerieren kann, verbraucht. Der globale Übernutzungstag wird jedes Jahr vom Global Footprint Network errechnet. Bis zum Jahresende leben wir nun also auf Pump, übernutzen rein rechnerisch die natürlichen Ressourcen der Erde. Dass dieses Datum mit dem Ende des Jahres zusammenfiel, war zuletzt 1970 der Fall. -> WEITERLESEN <-