Kalifornien: Stellnetzverbot hilft Kleinen Tümmlern

Eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie relativ einfach man Kleinen Tümmlern auch in anderen Gebieten der Welt vor dem Aussterben schützen könnte – wenn man wollte.

Seitdem die Stellnetzfischerei in kalifornischen Gewässern verboten wurde, haben sich die dortigen Bestände des Gewöhnlichen Schweinswals (Phocoena phocoena) fantastisch erholt. Dies berichten Wissenschaftler der US-Klima- und Ozeanbehörde NOAA, Fisheries West Coast Region, in der Fachzeitschrift Marine Mammal Science1.

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EU-Supertrawler plündern britische Gewässer

Auch nach dem Brexit dürfen EU-Supertrawler ihre Schneisen der Verwüstung und der massenhaften Vernichtung von Meerestieren durch britische Gewässer ziehen. Für britische Fischer und für Meeresschützer bleibt der Brexit unterm Strich eine Mogelpackung. Denn „Überfälle“ von EU-Monsterfangschiffen auf britische Gewässer wird es weiterhin geben. -> WEITERLESEN <-

Hering ist Fisch des Jahres 2021

Fisch des Jahres 2021 ist der Hering (Clupea harengus). Gewählt wurde er vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV), Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST). Mit der Wahl zum Fisch des Jahres sollen die bekannten und weitverbreiteten Fische und ihre Gefährdung verstärkt Aufmerksamkeit erhalten. Doch es geht um mehr. Jährlich fängt die kommerzielle Fischerei bis zu hunderttausend Tonnen Heringe. Da die Art eine zentrale Rolle im marinen Ökosystem innehat, will man mit der Ernennung zum Fisch des Jahres auch auf die insgesamt bedrohte biologische Vielfalt der Meere hinweisen. -> WEITERLESEN <-

Fischer verstümmeln Seevögel

Wenn sich Seevögel über Köder an Angelhaken hermachen, bleiben sie oft mit dem Schnabel daran hängen. Um sich des lästigen, noch lebenden Beifangs schnell zu entledigen, wenden Langleinenfischer im Südwestatlantik eine perfide Methode an: Sie schneiden den Seevögeln einfach die Schnäbel ab und werfen die Tiere dann ins Meer zurück! -> WEITERLESEN <-