Tiefschlag für Tiefseefischer

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Zahlreiche Seeberge und anderer Tiefsee-Ökosysteme auf hoher See im Nordwestatlantik sind ab jetzt vor Zerstörung geschützt. Denn seit Ende September sind sie für Tiefseefischer gesperrt. Dies beschloss die 43. Jahrestagung der Nordwestatlantischen Fischereiorganisation (Northwest Atlantic Fisheries Organization/NAFO). Auf Vorschlag der USA und Kanadas schützt die NAFO damit weitreichende Gebiete oberhalb von 4.000 Metern Tiefe vor Umweltfolgen der Grundschleppnetzfischerei. Die Verbotszonen umfassen rund 100.000 Quadratkilometer.

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EU-Subventionen für die Fischerei

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EU-Fischer verbrauchen jedes Jahr etwa 2,3 Milliarden Liter Schiffsdiesel. Dabei erzeugen sie fast 7,3 Millionen Tonnen CO2. Trotzdem zahlt die EU Subventionen für die Fischerei von bis zu 1,5 Milliarden Euro aus Steuererleichterungen. Dies zeigt der Bericht „Climate Impacts & Fishing Industry profits from EU Fuel Tax Subsidies“. Vorgelegt hat ihn die Organisation Our Fish. Er basiert auf den neuesten verfügbaren Daten (2018). Mit ihrer Subventionspolitik heizt die EU nicht nur den Klimawandel an. EU-Fischerei-Subventionen fördern zudem die Überfischung der Meere.

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Thunfisch im Indischen Ozean bald ausgerottet?

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Räuberische EU-Schiffe treiben Thunfisch im Indischen Ozean an den Rand der Ausrottung

Autorin Malavika Vyawahare, veröffentlicht in Mongabay am 19. April 2021
Übersetzung: Ulrike Kirsch, mit freundlicher Genehmigung von Mongabay 

  • Der Bestand des Gelbflossenthunfischs im Indischen Ozean steht kurz vor dem Kollaps; manche Experten fordern von der EU mehr Einsatz für seinen Erhalt, da sie von dieser Fischerei jahrzehntelang am meisten profitiert hat.
  • Von der EU kontrollierte Schiffe, auch solche, die unter der Flagge von kleineren Küstenstaaten wie den Seychellen fahren, holen den Löwenanteil des Thunfischs aus dem Indischen Ozean und beliefern damit einen Milliarden Dollar schweren Markt.
  • Die Überfischung durch diese Schiffe und der nicht besonders ambitionierte Vorschlag der EU, den Bestand des Gelbflossenthunfischs wiederaufzubauen, haben zu Anschuldigungen eines „neokolonialen“ Raubzugs auf Ressourcen geführt, von denen viele Entwicklungsländer abhängen.
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FAD-Fischerei im Indischen Ozean

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Die Fischerei mit frei treibenden Fischsammlern (FADs) im Indischen Ozean wird nicht reformiert. Das entschied die Fischereikommission für den Indischen Ozean (IOTC) auf einer eigens zu dem Thema einberufenen Sondersitzung (8. bis 12. März 2021). Mehr als 100 Organisationen, darunter die DSM, sowie die EU-Kommission hatten die IOTC aufgefordert, die FAD-Fischerei im Indischen Ozean einzuschränken. Nur so könnten sich die dortigen Bestände der überfischten Gelbflossenthunfische erholen.

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