Letzte Chance für Makohaie

Kurzflossen-Makohaie (Isurus oxyrinchus) sind spektakulär. Nicht nur, dass sie mit 70 km/h und mehr unterwegs sind. Das macht sie zu den schnellsten Haien der Welt. Außerdem können sie ihren bis zu 4 m langen Körper auf bis zu 9 m katapultieren. Gäbe es mehrstöckige Häuser auf dem Meer, könnte so ein bis zu 600 kg schwerer Mako mit seinen großen Augen kurz durchs Fenster im dritten Stock schauen. Makos sind wahrscheinlich recht intelligent. Denn sie haben ein großes Gehirn-zu-Körper-Verhältnis. Mit dieser Kombination aus Intelligenz, Schnelligkeit und Wendigkeit gehören Makos zu den gefährlichsten Raubtieren der Meere. Sie haben keine natürlichen Feinde. Ihre größte Bedrohung ist der Mensch.
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FAD-Fischerei im Indischen Ozean: Außer Kontrolle

Die Fischerei mit frei treibenden Fischsammlern (FADs) im Indischen Ozean wird nicht reformiert. Das entschied die Fischereikommission für den Indischen Ozean (IOTC) auf einer eigens zu dem Thema einberufenen Sondersitzung (8. bis 12. März 2021). Mehr als 100 Organisationen, darunter die DSM, sowie die EU-Kommission hatten die IOTC aufgefordert, die FAD-Fischerei im Indischen Ozean einzuschränken. Nur so könnten sich die dortigen Bestände der überfischten Gelbflossenthunfische erholen.

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Kalifornien: Stellnetzverbot hilft Kleinen Tümmlern

Eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie relativ einfach man Kleinen Tümmlern auch in anderen Gebieten der Welt vor dem Aussterben schützen könnte – wenn man wollte.  Seitdem die Stellnetzfischerei in kalifornischen Gewässern verboten wurde, haben sich die dortigen Bestände des Gewöhnlichen Schweinswals (Phocoena phocoena) fantastisch erholt. Dies berichten Wissenschaftler der US-Klima- und Ozeanbehörde NOAA, Fisheries West Coast Region, in der Fachzeitschrift Marine Mammal Science1.

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EU-Supertrawler plündern britische Gewässer

Auch nach dem Brexit dürfen EU-Supertrawler ihre Schneisen der Verwüstung und der massenhaften Vernichtung von Meerestieren durch britische Gewässer ziehen. Für britische Fischer und für Meeresschützer bleibt der Brexit unterm Strich eine Mogelpackung. Denn „Überfälle“ von EU-Monsterfangschiffen auf britische Gewässer wird es weiterhin geben.

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