Erdüberlastungstag 2020

Aktuell verbrauchen wir Ressourcen von etwa 1,7 Erden

In diesem Jahr fällt der Erdüberlastungstag auf den 22. August. Damit liegt er gut drei Wochen später als im Vorjahr. Der Tag verdeutlicht die ökologischen Grenzen unseres Planeten. Denn von jetzt an hat die Menschheit die gesamten natürlichen Ressourcen, die unser Planet innerhalb eines Jahres erzeugen und regenerieren kann, verbraucht. Der globale Übernutzungstag wird jedes Jahr vom Global Footprint Network errechnet. Bis zum Jahresende leben wir nun also auf Pump, übernutzen rein rechnerisch die natürlichen Ressourcen der Erde. Dass dieses Datum mit dem Ende des Jahres zusammenfiel, war zuletzt 1970 der Fall. -> WEITERLESEN <-

Elektrofischerei – das Ende der Stromtöter

Fischen mit Stromschlägen ist grausam und ab dem 1. Juli 2021 in EU-Gewässern verboten – oder auch nicht …

Wie schon bei der Einführung der Langleinenfischerei erhoffte man sich vom Fischen mit Strom im Meer große Vorteile gegenüber gängigen Fischereimethoden. Der Meeresboden werde geschont, in gleicher Zeit könne mehr Fisch mit weniger Beifang bei geringerem Kraftstoffeinsatz gefangen werden. Klingt wie ein abgedroschenes „Win-win“. War es aber in diesem Fall genauso wenig wie bei der Fischerei mit den tausenden kleinen Köderhaken an der Leine. Wiederum steht eine Seite ganz eindeutig auf der Verliererseite: die Meereswelt. Elektrofischerei ist ungemein brutal. Und mit der angeblichen Umweltfreundlichkeit ist es ebenfalls nicht weit her. -> WEITERLESEN <-

End of Fish Day 2020

Coronapandemie sorgt für kurzfristige Entlastung auf den Weltmeeren

Der „End of Fish Day“ markiert das Ende unserer eigenen „Fischreserven“. 2020 fiel er wie im Vorjahr auf den 5. April. Von diesem Tag an ist Deutschland rein rechnerisch auf den Import von Fischereiprodukten angewiesen. Denn mit fast 14 kg pro Kopf essen wir jährlich weitaus mehr Fisch, als deutsche Fischer fangen oder einheimische Aquakulturen bereitstellen. In diesem Jahr ist jedoch alles anders. Niemand weiß, wie viel und welcher Fisch noch auf unseren Tellern landet. Denn in vielen Ländern wird nicht mehr gefischt. Abnehmer aus Gastronomie und Handel fehlen, Handelsströme sind unterbrochen. Fischfang und Aquakultur gehören zu den am stärksten von der globalen Krise getroffenen Wirtschaftszweigen. -> WEITERLESEN <-