EU-Fischer: Subventionen trotz Emissionen

EU-Fischer verbrauchen jedes Jahr etwa 2,3 Milliarden Liter Schiffsdiesel. Dabei erzeugen sie fast 7,3 Millionen Tonnen CO2. Trotzdem erhalten die Fischereiflotten bis zu 1,5 Milliarden Euro aus Steuererleichterungen. Dies zeigt der Bericht „Climate Impacts & Fishing Industry profits from EU Fuel Tax Subsidies“. Vorgelegt hat ihn die Organisation Our Fish. Er basiert auf den neuesten verfügbaren Daten (2018). Mit ihrer Subventionspolitik heizt die EU nicht nur den Klimawandel an. Fischerei-Subventionen fördern zudem die Überfischung der Meere.
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Schweinswal-Massensterben in Holland

Ende August wurden vor niederländischen Wattenmeerinseln in kurzer Zeit ungewöhnlich viele tote Schweinswale angespült. Auf Schiermonnikoog spülten die Wellen etwa 20, teils schon stark verweste Tiere, an. Auf Ameland waren es mehr als 50. Ein tagelang herrschender Nordwind trieb die toten Meeressäuger anscheinend vermehrt an Land. Es soll sich Medienberichten zufolge vor allem um erwachsene Tiere handeln. Anfang September lag die Todeszahl bei 120 Tieren. Die Ursachen für das Schweinswal-Massensterben bleiben rätselhaft. Experten halten es jedoch für wahrscheinlich, dass die Meeressäuger durch die Sprengung von Munitionsaltlasten zu Tode kamen. Entweder im Zusammenhang mit dem Bau eines Offshore-Windparks oder aber einer Marineübung zur Minenräumung nördlich der Wattinseln. -> WEITERLESEN <-

Weltkorallenriffkongress ICRS 2021

Ursprünglich war der Weltkorallenriffkongress (International Coral Reef Symposium/ICRS) für den Sommer 2020 in Bremen geplant. Doch wie bei vielen Dingen in dem Jahr durchkreuzte die globale Covid-19-Pandemie diesen Plan. Jetzt, im Sommer 2021, fand die Konferenz endlich statt, im Onlineformat. Ich war sehr gespannt, wie die Organisatoren den Weltkorallenriffkongress im Netz umsetzen würden. Mein Poster und den dazugehörigen Vortrag lud ich bereits vor Konferenzbeginn auf das Portal hoch. Deshalb konnte ich mich während der ICRS komplett auf die Beiträge anderer Teilnehmer und Fragen zu meinem Projekt konzentrieren.
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Mikroplastik im Meer und seine Klimafolgen

Neue Studie Mikroplastik im Meer und seinen Klimafolgen. Wie können die Auswirkungen bewältigt werden?

Eine neue Studie [1] zeigt, dass Mikroplastik im Meer aus zahlreichen Quellen und Wirtschaftsbereichen stammt. Neben weitreichenden negativen Folgen für die Umwelt belastet Mikroplastik aber auch das Klima. In Auftrag gegeben wurde die Studie vom europäischen Meeresschutz-Dachverband „Seas At Risk“, dem auch wir angehören. Erstellt hat sie das Galway-Mayo Institute of Technology (GMIT). Zusätzlich zeigt die Studie wirksame Lösungen auf, wie die Freisetzung von Mikroplastik verhindert werden kann.

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