ICRS: Korallenriffkrise im Fokus

Vom 19. bis 23. Juli 2021 organisiert die Universität Bremen virtuell das International Coral Reef Symposium (ICRS). Etwa 1.200 Teilnehmende werden erwartet. Es ist die weltweit größte Korallenriffkonferenz. Im Juli 2022 soll sie in Präsenz stattfinden. Denn vor einem Jahr musste sie wegen der Pandemie verschoben werden. In seiner über 50-jährigen Geschichte findet das ICRS damit erstmalig in Bremen, Deutschland und Europa statt. Begleitend zu den beiden Symposien gibt es in diesem und nächsten Jahr in Bremen mehrere Veranstaltungen zur Bedeutung und der globalen Korallenriffkrise – einige davon ebenfalls virtuell.

Wir ermöglichen der Masterstudentin Laura Niewendick, die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit über die Widerstandsfähigkeit von Korallen in Zeiten des globalen Klimawandels auf dem ICRS 2021 vorzustellen. -> WEITERLESEN <-

Mikroplastik im Meer und seine Klimafolgen

Neue Studie Mikroplastik im Meer und seinen Klimafolgen. Wie können die Auswirkungen bewältigt werden?

Eine neue Studie [1] zeigt, dass Mikroplastik im Meer aus zahlreichen Quellen und Wirtschaftsbereichen stammt. Neben weitreichenden negativen Folgen für die Umwelt belastet Mikroplastik aber auch das Klima. In Auftrag gegeben wurde die Studie vom europäischen Meeresschutz-Dachverband „Seas At Risk“, dem auch wir angehören. Erstellt hat sie das Galway-Mayo Institute of Technology (GMIT). Zusätzlich zeigt die Studie wirksame Lösungen auf, wie die Freisetzung von Mikroplastik verhindert werden kann.

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Schiffe sollten langsamer fahren

Langsame Schiffe bringen viel für den Klimaschutz und die Meeresumwelt. Denn sie erzeugen weniger CO2 und andere Schadstoffe, wie Ruß, Schwefeloxide oder Stickoxide. Zudem könnten Wale langsamen Schiffen besser ausweichen. Außerdem wird sehr viel weniger Unterwasserlärm erzeugt. Das zeigen zwei Studien, die das belgische Umweltministerium Ende März 2021 vorstellte. -> WEITERLESEN <-

Korallenbleiche: Wenn Korallen verhungern

Warum sterben Korallen? Eine entscheidende Frage angesichts des gegenwärtigen globalen Massensterbens. Besonders im Pazifik sterben in Symbiose mit Algen lebenden Korallenarten in nie gekanntem Ausmaß. Sie verlieren ihren Symbionten, verhungern und bleichen aus. In warmen Jahren entstehen dadurch oft kilometerlange „Korallenfriedhöfe“ bleicher Korallen. Bei der Erforschung der Ursachen dieser Korallenbleiche stellte nun ein Forschungsteam um den Konstanzer Biologen Prof. Dr. Christian Voolstra fest, dass das Verhungern der Korallen bereits vor dem eigentlichen Bleichen beginnt. Die im Wissenschaftsjournal PNAS veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten einen Paradigmenwechsel im Korallenschutz einleiten. -> WEITERLESEN <-