Erdölsuche vor Südafrika: Gericht stoppt Shell

Erfolg für den Meeresschutz: Shell muss seismische Explorationen zur Erdölsuche vor der Ostküste Südafrikas vorerst einstellen! Als hätte es die UN-Klimakonferenz COP26 im November nicht gegeben, setzen Shell und die Regierung von Südafrika weiterhin auf die Erschließung neuer fossiler Energiequellen.

So begann der Ölgigant Anfang Dezember, gegen erhebliche Proteste, mit der Erdölsuche vor der Ostküste von Südafrika. Dabei kommen infernalisch laute 3-D-Echolote zum Einsatz. Diese Schallkanonen (Airguns) erzeugen für Meerestiere aller Art schädigende, mitunter tödliche Schalldrücke. Die Explorationen sollten 5 Monate lang dauern, mit rund um die Uhr feuernden Airguns. Wir unterstützen südafrikanische Meeresschützer bei ihrem Kampf gegen die rücksichtslose Zerstörung von Meeresökosystemen. Nachdem ein erster Versuch, die Seismik mit einem Eilantrag vor Gericht, zu stoppen, scheiterte, war ein weiterer Eilantrag am 28.12.2021 erfolgreich. Das Hohe Gericht in Grahamstown in der Provinz Ostkap urteilte zugunsten der Umweltschützer. Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen … -> WEITERLESEN <-

EU-Subventionen für die Fischerei

EU-Fischer verbrauchen jedes Jahr etwa 2,3 Milliarden Liter Schiffsdiesel. Dabei erzeugen sie fast 7,3 Millionen Tonnen CO2. Trotzdem zahlt die EU Subventionen für die Fischerei von bis zu 1,5 Milliarden Euro aus Steuererleichterungen. Dies zeigt der Bericht „Climate Impacts & Fishing Industry profits from EU Fuel Tax Subsidies“. Vorgelegt hat ihn die Organisation Our Fish. Er basiert auf den neuesten verfügbaren Daten (2018). Mit ihrer Subventionspolitik heizt die EU nicht nur den Klimawandel an. EU-Fischerei-Subventionen fördern zudem die Überfischung der Meere.
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Weltkorallenriffkongress ICRS 2021

Ursprünglich war der Weltkorallenriffkongress (International Coral Reef Symposium/ICRS) für den Sommer 2020 in Bremen geplant. Doch wie bei vielen Dingen in dem Jahr durchkreuzte die globale Covid-19-Pandemie diesen Plan. Jetzt, im Sommer 2021, fand die Konferenz endlich statt, im Onlineformat. Ich war sehr gespannt, wie die Organisatoren den Weltkorallenriffkongress im Netz umsetzen würden. Mein Poster und den dazugehörigen Vortrag lud ich bereits vor Konferenzbeginn auf das Portal hoch. Deshalb konnte ich mich während der ICRS komplett auf die Beiträge anderer Teilnehmer und Fragen zu meinem Projekt konzentrieren.
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Mikroplastik im Meer und seine Klimafolgen

Neue Studie Mikroplastik im Meer und seinen Klimafolgen. Wie können die Auswirkungen bewältigt werden?

Eine neue Studie [1] zeigt, dass Mikroplastik im Meer aus zahlreichen Quellen und Wirtschaftsbereichen stammt. Neben weitreichenden negativen Folgen für die Umwelt belastet Mikroplastik aber auch das Klima. In Auftrag gegeben wurde die Studie vom europäischen Meeresschutz-Dachverband „Seas At Risk“, dem auch wir angehören. Erstellt hat sie das Galway-Mayo Institute of Technology (GMIT). Zusätzlich zeigt die Studie wirksame Lösungen auf, wie die Freisetzung von Mikroplastik verhindert werden kann.

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