Korallenbleiche: Wenn Korallen verhungern

Warum sterben Korallen? Eine entscheidende Frage angesichts des gegenwärtigen globalen Massensterbens. Besonders im Pazifik sterben in Symbiose mit Algen lebenden Korallenarten in nie gekanntem Ausmaß. Sie verlieren ihren Symbionten, verhungern und bleichen aus. In warmen Jahren entstehen dadurch oft kilometerlange „Korallenfriedhöfe“ bleicher Korallen. Bei der Erforschung der Ursachen dieser Korallenbleiche stellte nun ein Forschungsteam um den Konstanzer Biologen Prof. Dr. Christian Voolstra fest, dass das Verhungern der Korallen bereits vor dem eigentlichen Bleichen beginnt. Die im Wissenschaftsjournal PNAS veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten einen Paradigmenwechsel im Korallenschutz einleiten. -> WEITERLESEN <-

Schnelltest zur Korallengesundheit

Ein Forschungsteam um den Konstanzer Biologen Prof. Dr. Christian Voolstra hat einen Schnelltest zur Überprüfung der Hitzeresistenz von Korallen entwickelt. Das Verfahren CBASS (Coral Bleaching Automated Stress System) macht es möglich, Korallen vor Ort mittels einer Testbox binnen eines Tages auf ihre Hitzebeständigkeit zu testen. Mit den gängigen Labortests dauert dies dagegen mehrere Wochen. Aussagen zum Gesundheitszustand eines Riffs liegen mit CBASS innerhalb von 18 Stunden vor. So ist schnell klar, wie gefährdet ein Riff gerade ist. Ob es stirbt. Ob es eine Chance hat und sich mit Restaurationsmaßnahmen das Schlimmste noch aufhalten lässt. -> WEITERLESEN <-

Rettungsplan für die Meere bis 2030

10 Jahre für den Schutz der Meere?

Mehr als 100 Umweltschutzorganisationen präsentieren Rettungsplan für gesunde Meere bis 2030

Heute präsentieren 102 Umweltschutzorganisationen, darunter die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Seas At Risk und die Surfrider Foundation Europe das „Blaue Manifest – Blue Manifesto – The Roadmap to a Healthy Ocean in 2030“. Mit diesem Rettungsplan für die Meere werden konkrete Maßnahmen beschrieben, die innerhalb von 10 Jahren umgesetzt werden müssen, um das Ruder herumzureißen. Nur so werde die zunehmende Zerstörung und Verschmutzung der Meere und Küsten umzukehren sein. -> WEITERLESEN <-

CO2-Ausstoß im Urlaub nebensächlich

CO2-Ausstoß spielt für den Urlaub 2019 kaum eine Rolle – Ergebnis einer repräsentativen Umfrage

Die Vorbereitungen für Sommerferien 2019 sind in vollem Gange. Doch allen hitzigen Diskussionen ums Weltklima oder den Demos der “Fridays for Future”-Bewegung zum Trotz, heben 40 Prozent der Deutschen im Sommerurlaub ab. Ab in den Flieger. Dabei spielt der CO2-Ausstoß keine Rollle. Denn nur eine Minderheit will ihn kompensieren. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick. -> WEITERLESEN <-