Windpark der Stadtwerke München fördert Artensterben in Norwegen

Stadtwerke München (SWM) fördern Massenaussterben mit gigantischem Windpark in Norwegen

Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI), Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) fordern: Stadtwerke München (SWM) müssen diese unverantwortlichen Pläne umgehend aufgeben!


Windenergieanlagen gelten besonders in Deutschland als Instrument der Wahl zur Erzeugung von grünem Strom. Kein Wunder, sind sie für die Betreiber gleichzusetzen mit einer Lizenz zum Geld drucken. Getreu dem Motto „Schäden sozialisieren, Nutzen privatisieren“ plant München bis 2025 als erste „Ökostrom-Großstadt“ weltweit zu protzen. Nur, dass dabei einige der entstehenden, schwerwiegenden Klimaschutz-Schäden geschickt nach Norwegen verlagert werden…

Zerstörung einmaliger Naturlandschaften für die „Ökostrom-Großstadt“

In diese unberührte norwegische Landschaft sollen Industriebauwerke gestellt werden. Foto: Archiv NI

Im Auftrag der Stadtwerke München (SWM) soll im naturbelassenen Sørmarksgebirge nördlich von Trondheim ein gigantischer Windpark entstehen. Ausgerechnet! Partner ist Trønderenergi, ein Energieunternehmen aus Trondheim.

Der international bekannte Regisseur und Filmemacher Jan Haft von Nautilusfilm verhalf diesen einzigartigen und ökologisch wertvollen Gebieten zu großer Bekanntheit. Doch seine drei vielfach prämierten Filme „Wildes Skandinavien – Norwegen“ (NDR, ORF, ARTE, NatGeo, Discovery, 2011), „Seeadler – der Vogel Phönix“ (WDR, ARTE 2015) und „Magie der Fjorde“ (ARD / Doclights, NDR, Arte, ORF, NatGeo, 2018)  könnten bald nur noch traurige Erinnerung sein.

Windpark der Stadtwerke München schreddert Tiere in Norwegen

Durch Windenergieanlagen getöteter Seeadler mit abgetrenntem Flügel. Foto: Ulla Falkdalen

Münchner Tierschredderanlagen werden in Norwegen See- und Steinadler, Habichte, Auerhühner, Uhus und unzählige Fluginsekten zermahlen. Denn wegen der fortschrittlichen und begrüßenswerten Abstandsregelungen können in Bayern kaum neue Windkraftanlagen gebaut werden. Daher suchen Energiekonzerne wie die SWM verstärkt Standorte im Ausland.

Gut für den heimischen Öko-Wohlfühlfaktor. Besser für die Anlagenbetreiber. Sie erhalten garantierte Preise für ihren „grünen“ Strom. Auch wenn dieser am Markt immer billiger wird.

Die Zeche für den Windpark der Stadtwerke München in Norwegen jedoch zahlen die norwegische Tierwelt, einzigartige Naturgebiete und Lebensräume.

 

Gemeinsam mit dem Umweltverband Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) und der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) unterstützen wir die verzweifelten Proteste der Norwegischen Bevölkerung.


BERLIN-DEMO gegen den zügellosen Ausbau der Windkraft in Deutschland am 23. Mai

Am 23. Mai 2019 protestiert das auch von uns unterstützte AKTIONSBÜNDNIS Pro Natur zum Schutz unserer Heimat, Natur und Kulturlandschaften für windkraftfreie Natur- und Kulturlandschaften.

Beginn ist um 14:30 vor dem Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Strasse 1.