Gefährliche Sommer-Red-Tide in Florida

Erneut wütet an der Golfküste von Florida, USA, eine Rote Flut (Red Tide). Fast 800 Tonnen toter Fische wurden bisher rund um Tampa angespült. Experten befürchten, dass die Algenpest ein ähnliches Ausmaß wie die katastrophale Algenblüte von 2018 erreichen könnte. Die aktuelle Red Tide begann im Dezember 2020. Seitdem breitet sie sich kontinuierlich stärker werdend die Golfküste Floridas hinauf aus. Im Sommer 2021 schließlich erreichte sie Sarasota und dann Tampa.

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ICRS: Korallenriffkrise im Fokus

Vom 19. bis 23. Juli 2021 organisiert die Universität Bremen virtuell das International Coral Reef Symposium (ICRS). Etwa 1.200 Teilnehmende werden erwartet. Es ist die weltweit größte Korallenriffkonferenz. Im Juli 2022 soll sie in Präsenz stattfinden. Denn vor einem Jahr musste sie wegen der Pandemie verschoben werden. In seiner über 50-jährigen Geschichte findet das ICRS damit erstmalig in Bremen, Deutschland und Europa statt. Begleitend zu den beiden Symposien gibt es in diesem und nächsten Jahr in Bremen mehrere Veranstaltungen zur Bedeutung und der globalen Korallenriffkrise – einige davon ebenfalls virtuell.

Wir ermöglichen der Masterstudentin Laura Niewendick, die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit über die Widerstandsfähigkeit von Korallen in Zeiten des globalen Klimawandels auf dem ICRS 2021 vorzustellen. -> WEITERLESEN <-

EU-Einwegplastik-Richtlinie

Bis zum 3. Juli 2021 hatten die EU-Mitgliedsstaaten Zeit, die Verwendung von 10 Einwegkunststoffprodukten zu verbieten. Dazu gehören u. a. Einweg-Geschirr aus Plastik und aus „Bioplastik“, Trinkhalme oder Einweg-Behälter aus Styropor. Dies hatte die EU im Juni 2019 mit der Einwegkunststoff-Verbotsverordnung oder Single-Use Plastics Directive (SUP-Richtlinie) beschlossen. Dabei sieht die Richtlinie noch weitere Maßnahmen gegen die Plastikvermüllung der Meere vor.

Doch wie sieht es mit der Umsetzung in den Mitgliedsstaaten aus? Wer erfüllt die Vorgaben oder geht gar darüber hinaus? Wer hinkt hinterher? Analysen von Umweltverbänden zeigen erschreckende Defizite, aber auch viele positive Entwicklungen.

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Mikroplastik im Meer und seine Klimafolgen

Neue Studie Mikroplastik im Meer und seinen Klimafolgen. Wie können die Auswirkungen bewältigt werden?

Eine neue Studie [1] zeigt, dass Mikroplastik im Meer aus zahlreichen Quellen und Wirtschaftsbereichen stammt. Neben weitreichenden negativen Folgen für die Umwelt belastet Mikroplastik aber auch das Klima. In Auftrag gegeben wurde die Studie vom europäischen Meeresschutz-Dachverband „Seas At Risk“, dem auch wir angehören. Erstellt hat sie das Galway-Mayo Institute of Technology (GMIT). Zusätzlich zeigt die Studie wirksame Lösungen auf, wie die Freisetzung von Mikroplastik verhindert werden kann.
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