Petition „Kein Phosphatabbau vor Namibia“

Online-Petition von Naturschützern aus Namibia: “Say No to Marine Phosphate Mining!”

Bitte mitmachen und weitersagen! Die Petition “Say No to Marine Phosphate Mining!” fordert den Umweltminister von Namibia auf, keine Genehmigung zum Phosphatabbau im Meer zu erteilen. Seit Jahren kämpfen namibische Naturschützer gegen den geplanten Phosphatabbau vor ihrer Küste.

Großflächige und unwiederbringliche Zerstörung mariner Lebensräume

Der weltweit begehrte Rohstoff wird vorwiegend als Düngemittel in der Landwirtschaft verwendet. Die Naturschützer befürchten eine großflächige und unwiederbringliche Zerstörung des marinen Lebensraumes mit verheerenden Folgen für Meerestiere, darunter ohnehin schon gefährdete Arten, und letztendlich auch für die Wirtschaft. Unter eklatanter Missachtung namibischer Gesetze hatte das Umweltministerium noch vor Abschluss einer Umweltverträglichkeitsprüfung zunächst eine Genehmigung erteilt, musste diese aber unter Androhung einer Klage wieder zurückziehen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. -> WEITERLESEN <-

Wenn die braune Flut auf die rote Flut trifft

Eine braune Flut genannte Algenblüte bewegt sich auf die Algenpest rote Flut zu – Verlängerung einer Umweltkatastrophe?

Seit November 2017 verwandeln sich die Strände im Südwesten von Florida in Friedhöfe für Meerestiere. Die längste bislang bekannte Red Tide (rote Flut) tötet unterschiedslos Meerestiere, wie Delfine, Wale, Manatis (Seekühe), Meeresschildkröten oder Fische. Wer in einen der viele Quadratkilometer großen roten Teppiche mit seinen von winzigen, einzelligen Kieselalgen (Diatomeen) der Art Karenia brevis produzierten Giftgaswolken gerät, ist verloren. Über die Küsten der Counties Pinellas und Collier hatte sich die tödliche Algenpest im August 2018 bis in die Sarasota-Bucht ausgebreitet. Eines ihrer ersten Opfer unter Meeressäugern war der 12-jährige Große Tümmler „Speck“, der am 17. August am Big Sarasota Pass strandete. Jetzt könnte eine Brown Tide (braune Flut) die Umweltkatastrophe gewaltig verschärfen. -> WEITERLESEN <-

Florida: Rote Flut tötet Meerestiere

Katastrophale Folge der industrialisierten Landwirtschaft

Immer mehr tote Delfine, Manatis, Meeresschildkröten und Fische werden seit Ende Juli an die Strände in Florida angespült. Es sind Hunderte von toten oder sterbenden Tieren. Schuld daran ist eine gewaltige Red Tide (rote Flut). Eine mit der Emission giftiger Gase einhergehende Algenblüte, die sich auf mehr als 160 Kilometer der Küstenlinie des Sunshine State ausgebreitet hat. Besonders hart hat die rote Flut bisher die Counties Lee, Collier, Charlotte und Sarasota getroffen. -> WEITERLESEN <-

Gestrandete Pottwale stammten aus zwei Gruppen

Schadstoffe und genetische Analysen verraten Herkunft und Gruppenzugehörigkeit

Im Januar und Februar 2016 strandeten 30 junge männliche Pottwale an den Küsten Deutschlands, der Niederlanden, Großbritanniens, Dänemarks und Frankreichs, von denen 24 obduziert werden konnten. Wissenschaftler des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) untersuchten diese gestrandeten Tiere gemeinsam mit ihren Kollegen aus den betroffenen Nachbarländern auf Schadstoffe. Sie stellten fest, dass die Tiere zu zwei Gruppen unterschiedlicher Herkunft gehörten. Die Ergebnisse der Studie veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachmagazin „Scientific Reports“. -> WEITERLESEN <-

Mikroplastik – überall und in großen Mengen

Mikroplastik kann man zwischen Sand und Muscheln entdecken

Gerade in den Sommerferien geht es für Millionen von Urlaubern wieder an die schönsten Strände. Dorthin, wo trotz aller Idylle leider auch die Vermüllung durch Plastikabfälle besonders präsent ist. Bei genauerem Hinschauen lässt sich Mikroplastik zwischen Sand und Muscheln am Strand entdecken. Doch woher stammen die kleinen Kunststoffpartikel? Welche Mengen werden jährlich in Deutschland emittiert? Diese Fragen standen u. a. im Fokus der »Konsortialstudie Mikroplastik«. Im Auftrag von Partnern aus der Kunststoffindustrie, Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Forschung hat Fraunhofer UMSICHT die letzten zwei Jahre den Wissensstand zu Mikro- und Makroplastik zusammengetragen. Eine Kurzfassung der Studie mit Fazits und Empfehlungen ist ab sofort kostenfrei erhältlich. -> WEITERLESEN <-

Deutsche wollen mehr Meeresschutz

Naturbewusstseinsstudie: Plastikmüll im Meer wird als Bedrohung gesehen, große Unterstützung für Meeresschutzgebiete.

Eine große Mehrheit der Deutschen sieht die Vermüllung der Meere durch Plastik als Gefahr für den Naturschutz und unterstützt die Einrichtung von Meeresschutzgebieten. Die große Mehrheit der mehr als 2.000 Befragten der alle zwei Jahre erscheinenden Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, in Berlin vorgestellt haben, wünscht sich auch strengere Regeln und Gesetze, damit die Fischerei mehr für den Schutz der Meeresumwelt tut. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen sich zudem darauf verlassen können, dass der Handel keine Produkte von bedrohten Fischarten anbietet. -> WEITERLESEN <-

Positive Entwicklungen beim Meeresschutz

BSH-Meeresumweltsymposium: Umweltbelastende Chemikalien haben auf Grund der gesetzlichen Regulierung in Nord- und Ostsee deutlich abgenommen

Die Entwicklungen zum Schutz der Meeresumwelt haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gezeigt. Umweltbelastende Chemikalien haben auf Grund der gesetzlichen Regulierung in Nord- und Ostsee deutlich abgenommen. Einige Substanzen im Bereich der Flammschutzmittel nehmen bereits im Vorfeld des ab 2020 geltenden Verbotes ab. Die präsentierten Untersuchungen zum Verhalten von Seevögeln in der Nähe von Offshore-Windparks fließen in die Konsultationen zum Vorentwurf des Flächenentwicklungsplans für Nord- und Ostsee ein.

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EU gegen Plastikflut in den Meeren

Die Europäische Union will Vorreiter beim Kampf gegen Plastikflut in den Meeren werden

Eigentlich kann man sich für seine Spezies nur schämen angesichts der Flut von Bildern vermüllter Gewässer und Strände – selbst in Landstrichen, die kaum je ein Mensch betreten hat. Im Mai nun hat die Europäische Kommission Maßnahmen vorgestellt, mit denen man dem Plastikwahn in Europa Herr werden will. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf Einwegprodukte und möchte, wie der Vizepräsident der Kommission Jyrki Katainen erklärt, eine Vorreiterrolle übernehmen.

Wissenschaftler schätzen, dass derzeit mehr als 150 Millionen Tonnen Plastik im Meer schwimmen, und jedes Jahr sollen weitere 8 bis 13 Millionen Tonnen dazukommen: Bildlich gesprochen, kippt pro Minute ein Mülllaster seine Ladung ins Meer. Wenn wir so weitermachen, wird es in gut 30 Jahren mehr Plastik als Fische in den Ozeanen geben (bezogen auf das Gewicht). Der Müll taucht nicht nur sichtbar an den Stränden der Welt auf, sondern auch in abgeschiedenen Winkeln der Erde und liegt sogar auf dem Grund der Tiefsee. -> WEITERLESEN <-

Warnung vor „The Ocean Cleanup“

Todesurteil für unverantwortlich viele Meerestiere

Wie utopia.de berichtet, soll „The Ocean Cleanup“ noch in diesem Sommer nach einem Test in der Nordsee mit ersten Meeressäuberungsaktionen im „Great Pacific Garbage Patch“ seine Arbeit aufnehmen. „Das wird ein unheiliger Tag für den Erhalt der Biodiversität in den Meeren“, lautet die Warnung der Deutschen Stiftung Meeresschutz (DSM). -> WEITERLESEN <-

Red Tide – Giftgas aus dem Meer

Vergiftete Fische, tote Delfine, Wale und Seekühe

Meist tragen Menschen die Verantwortung für das Entstehen der „Red Tide“ – einer gefürchteten, hochtoxischen Algenblüte. Nährstoffe aus der übermäßigen Düngung landwirtschaftlicher Flächen, von Rasenflächen oder aus Kläranlagen sind z.B. an der Küste von Florida immer wieder Ursache für das Entstehen von über das Meer treibenden Giftgaswolken, die sogar Menschen gefährden können. -> WEITERLESEN <-

Proteste nach Umweltkatastrophe in Vietnam

Nach Umweltschäden von ca. 1 Billion US-Dollar: Mutige Proteste und Klagewelle gegen Umweltsünder Formosa Steel

Am 2. Oktober 2016 versammelten sich rund 20.000 Demonstranten vor dem Stahlwerk Formosa Steel und forderten den Abzug des weltweit für Umweltskandale berüchtigten taiwanesischen Konzerns aus Vietnam sowie eine angemessene Entschädigung für die Betroffenen und zur Behebung der Umweltschäden. Im April war es zu eine Umweltkatastrophe und einem Massensterben von Fischen gekommen, nachdem aus dem Stahlwerk – angeblich wegen eines Stromausfalls – giftige Abwässer ungeklärt ins Meer gelangten. Tausende Fischerfamilien verloren ihre Existenzgrundlage, das marine Ökosystem soll auf Jahrzehnte zerstört sein. -> WEITERLESEN <-

Umweltgifte gefährden Delfine

Hohe Konzentrationen von PCB und Quecksilber gefährden den Bestand im Ärmelkanal

Nach einer Anfang September vorgestellten Studie der französischen Ökotoxikologin Cyrielle Zanuttini und ihrer Kollegen sind Delfine im Ärmelkanal durch hohe Konzentrationen giftiger Polychlorierter Biphenyle (PCB) und Quecksilber belastet.

Damit bestätigen sich die Ergebnisse einer britischen Studie vom Anfang des Jahres, die die großflächige Vergiftung von Delfinen in europäischen Gewässern mit PCB dokumentierte. Bei rund 400 untersuchten Tieren stellten die französischen Wissenschaftler 1,4 Mal mehr PCB fest als eine vergleichbare Untersuchung aus dem USA gezeigt hatte. Auch die gemessenen Quecksilber-Konzentrationen seien besorgniserregend hoch, warnt Cyrielle Zanuttini. -> WEITERLESEN <-

Schwimmfarne: Wunderwaffe gegen Ölpest

Mit Nanopelzen Ölkatastrophen umweltfreundlich bekämpfen

Ausgerechnet eine unscheinbare tropische Schwimmpflanze könnte der Schlüssel für die umweltfreundliche Beseitigung von Ölkatastrophen auf dem Meer sein. Die Blätter des Salvinia-Schwimmfarns sind in der Lage, in sehr kurzer Zeit sehr große Mengen Öl aufzunehmen. Sie sind stark wasserabstoßend und zugleich in hohem Maße ölabsorbierend. Eine KIT-Forschergruppe hat gemeinsam mit Kollegen der Universität Bonn herausgefunden, dass die ölbindende Eigenschaft auf die haarähnliche Mikrostruktur der Blattoberfläche (Nanopelz) zurückzuführen ist. Dies dient jetzt als Vorbild, um das Material Nanofur weiterzuentwickeln, mit dem zukünftig Ölverschmutzungen nach einer Ölpest umweltfreundlich beseitigt werden könnten. -> WEITERLESEN <-

Fischsterben Vietnam: Küste verseucht

Keine Lösung für Säuberung in Sicht

Ein massives Fischsterben in Vietnam sorgte Anfang April für Entsetzen. Auf einem über 200 km langen, sich über die vier vietnamesischen Provinzen Ha Tinh, Quang Binh, Thua Thien-Hue, Quang Tri erstreckenden, verseuchten Abschnitt der Küste wurden schätzungsweise 277 Tonnen Fische angeschwemmt bzw. starben in den zahlreichen Fischfarmen, wie vietnamesische Medien berichteten. Als Verursacher wurde Ende Juni das Stahlwerk Formosa Steel ausgemacht. Aufgrund eines mehrtägigen Stromausfalls habe die Kläranlage nicht ordnungsgemäß funktioniert, gab man auf einer Pressekonferenz bekannt. Die ungeklärten Abwässer sollen das Meer mit den Umweltgiften Phenol und Cyanid sowie mit Eisenhydroxid verseucht haben, wie vietnamesische Medien berichten. -> WEITERLESEN <-

Umweltkatastrophe in Vietnam

Küstengewässer auf Jahrzehnte zerstört – Massives Fischsterben – Hunderttausende verlieren Lebensgrundlage

Ende Juni sollte die Roheisengewinnung im erst Ende 2015 in Betrieb genommenen Stahlwerk Formosa Steel Ha Tinh in Vietnam beginnen. Doch bereits in der Pilotphase kam es zu einer Umweltkatastrophe, die die Küste verseuchte, die Lebensgrundlage vieler Fischer und Aquafarmer zerstörte und auch der Tourismusbranche tiefe Einschnitte bereiten wird. -> WEITERLESEN <-

Pottwal Todesfalle Nordsee

13 Pottwale strandeten zwischen Januar und Februar 2016 vor Schleswig-Holstein

An dem, was die 13 jungen männlichen Pottwale, deren spektakuläre Strandungen und trauriger Tod vor Schleswig-Holstein für ebenso große Aufmerksamkeit wie offene Fragen sorgte, im Magen hatten, sollen sie bei ihrem Ausflug in die Todesfalle Nordsee zwar nicht gestorben sein. Aber sonderlich gesund dürften verschluckte Fischernetze, Plastikabdeckungen aus dem Motorraum eines Ford oder ein kaputter Eimer auch nicht sein. -> WEITERLESEN <-

Umweltgift PCB gefährdet Delfine

Meeressäuger im Mittelmeer hochgradig belastet

Große Tümmler, Orcas und andere Delfinarten in europäischen Gewässern sind hochgradig mit dem Umweltgift PCB (Polychlorierte Biphenyle vergiftet, und zwar so stark wie nirgendwo sonst. Zu diesem erschreckenden Fazit kommt der neue Scientific Report des Zoologen Paul Jepson und seiner Kollegen von der Zoologischen Gesellschaft in London. Über 25 Jahre hinweg untersuchten Jepson und sein Team 1.081 Große Tümmler, Streifendelfine, Orcas und Schweinswale. Es handelte sich zum Großteil um gestrandete Tiere, 150 Meeressäuger wurden lebend auf Umweltgifte untersucht. -> WEITERLESEN <-

Tödliche Plastikabfälle

Edgar Allen Poe würde heute wohl eher über einen „Sturz in den Müllstrom“, denn von einem in einen Mahlstrom erzählen

Die Meere drohen an dem, was bei der Zivilisation hinten heraus kommt, zu ersticken. Von den jährlich mehr als 125 Millionen Tonnen Kunststoff, die wir produzieren, landet ein beträchtlicher Teil als tödlicher Plastikmüll im Meer. Plastikabfälle werden nicht nur an Stränden zurückgelassen oder von Schiffen aus ins Wasser geworfen. Sie gehen als Netzreste aus der Fischerei verloren oder werden gezielt im Meer als Abfallbeseitigung versenkt. Ein beträchtlicher Anteil wird von Flüssen und Wind ins Meer geschwemmt und getragen. Hätten Kolumbus und seine Männer ihre Lebensmittel schon in Plastiktüten transportiert – die Reste davon würden sich noch heute an Amerikas oder, je nach Strömungslage, auch an viel weiter entfernten Stränden finden. Insofern haben die Meere sogar noch Glück, dass sich Plastik, als wesentlicher Bestandteil der industriellen Wegwerf-Gesellschaft, erst seit dem vergangenen Jahrhundert so großer Beliebtheit erfreut.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) bestehen drei Viertel des Mülls im Meer aus Kunststoffen. Durchschnittlich treiben etwa 13.000 Partikel aus Plastikmüll auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. -> WEITERLESEN <-

Wal- und Delfinfleisch voller Quecksilber

Verzehr von Wal- und Delfinfleisch ist mit unkalkulierbaren Gesundheitsrisiken verbunden

In Japan oder auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln wird immer noch Fleisch von Meeressäugern verzehrt. In Kanada und Grönland gehört Fleisch und Speck von Beluga- und Narwalen zum Speiseplan der Inuit, obwohl kanadische Gesundheitsbehörden bereits 2011 nach umfassenden Untersuchungen an Grundschulkindern warnten, dass Quecksilberbelastungen während der Schwangerschaft „schwache intellektuelle Leistungen“ zur Folge hätten. -> WEITERLESEN <-

Schiffslärm: taube Pottwale

Schwerhöriger Moby Dick: Pottwale vor den Kanaren mit Hörschäden

Die Ozeane sind nicht mehr still. Ständig dröhnen und hämmern schwere Schiffsdiesel, Offshore-Bohrinseln oder infernalisch laute Airguns bei seismischen Untersuchungen. So hat sich innerhalb der vergangenen vierzig Jahre der Schallpegel im Pazifischen Ozean verzehnfacht. Gleichzeitig häufen sich Meldungen über Strandungen von Delfinen und Walen. Der Zusammenhang zwischen Unterwasserlärm und Schäden bei den sich akustisch orientierenden Meeressäugern sowie damit verbundene Strandungsereignisse ist mittlerweile unstrittig. Meeresschützer sehen in anthropogen erzeugtem Lärm heutzutage einen maßgeblichen Bedrohungsfaktor für Meeressäuger. Deutlich zeigen sich die Auswirkungen bereits bei den vor den Kanarischen Inseln lebenden Pottwalen, deren Gehör durch den andauernden Schiffslärm immer schlechter wird. -> WEITERLESEN <-

PCB verursachte Zwitterbildung bei Eisbären

Ursache ist die Hintergrundbelastung der Umwelt durch in der Vergangenheit eingesetzte Gifte

In der Nähe der Svalbard-Insel (Spitzbergen) in der Barentssee entdeckten norwegische Wissenschaftler 2008 sieben weibliche Pseudohermaphroditen-Eisbären. Die Tiere wiesen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane auf. Die Forscher gehen davon aus, dass die Zwitterbildung auf das Umweltgift PCB (polychlorierte Biphenyle), das sich im Fettgeweben der Bären angereichert hat, zurückzuführen ist. -> WEITERLESEN <-

Polychlorierte Biphenyle (PCB)

PCB: Inbegriff für die Gefahren weltweiter Umweltkontamination

Chemisch gesehen gehören Polychlorierte Biphenyle (PCB) zu den chlorierten Kohlenwasserstoffen. Sie gehören zum „Dreckigen Dutzend“ krebserregender und hochgiftiger Umweltgifte und entstehen durch unkontrollierte Chlorierung von Biphenyl. Es handelt sich um ein Substanzgemisch, das je nach Chlormenge die Konsistenz eines dünnflüssigen Öls, von Wachs oder die Zähigkeit von Harz haben kann. -> WEITERLESEN <-