Das war die Woche der Tiefsee 2021

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Mit der „Woche der Tiefsee 2021“/#DeepWeek brachte die Deep Sea Conservation Coalition (DSCC) – der wir angeschlossen sind – vom 29. November bis zum 5. Dezember Licht in die tiefsten, unbekanntesten und dunkelsten Lebensräume der Welt. Schwerpunkt lagt auf den Gefahren, denen Tiefseeökosysteme heutzutage ausgesetzt sind.

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EU soll Abbau von Tiefsee-Rohstoffen verbieten

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Die EU soll in ihren Gewässern den Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee verbieten und sich weltweit für ein Moratorium einsetzen. Dies fordert der europäische Meeresschutz-Dachverband „Seas At Risk“, dem auch wir angehören, mit seinem neuen, umfassenden Report „At a crossroads: Europe’s role in deep sea mining“. Auf 88 Seiten analysieren die Autoren die Rolle der EU, ihrer Mitgliedstaaten, des Vereinigten Königreichs und Norwegens bei der Ausbeutung von Meeresbodenschätzen. Außerdem soll sich die EU verbindliche Ziele zur Reduzierung des „Material Footprints“ (Ökologischer Rucksack*) setzen. Denn nur so ließe sich auch der Primärverbrauch von im Zuge der Umstellung auf E-Mobilität stark nachgefragten Rohstoffen (Lithium, Nickel oder Kobalt) drastisch reduzieren.

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Abbau von Manganknollen

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Geht es nach Plänen der Internationalen Meeresbodenbehörde (International Seabed Authority/ISA), dann könnte es in weiten Teilen der Tiefsee bald aussehen wie im Braunkohlentagebau Garzweiler II. Denn die ISA erteilte bereits 30 Explorationslizenzen für Millionen Quadratkilometer Meeresboden. Sie liegen im Indischen, Atlantischen und Pazifischen Ozean. Nun drängen Investoren darauf, die Verhandlungen rasch zum Abschluss zu bringen. Sie wollen Manganknollen und andere Tiefseebodenschätze abbauen.

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