Wissenschaftler schlagen Alarm

Droht der Tiefsee ein ähnliches Schicksal wie den brasilianischen Regenwäldern?

Geht es nach Plänen der Internationalen Meeresbodenbehörde (International Seabed Authority/ISA), dann wird es in weiten Teilen der Tiefsee bald aussehen wie im Braunkohlentagebau Garzweiler II. Denn die ISA hat bereits 30 Tiefseebergbau-Explorationslizenzen für Millionen Quadratkilometer erteilt. Sie liegen im Indischen, Atlantischen und Pazifischen Ozean. Nun drängen Investoren, wie das kanadische Unternehmen DeepGreen Metals, darauf, die Verhandlungen rasch zum Abschluss zu bringen. -> WEITERLESEN <-

Massiver Artenverlust durch Tiefseebergbau

Tiefe Narben: Massiver Artenverlust noch 26 Jahre nach dem Abbau

Gemeinsam mit einem internationalen Team haben Senckenberg-Wissenschaftlerinnen die Auswirkungen von Tiefseebergbau – wie den Abbau von Manganknollen – auf die Artenvielfalt am Meeresboden untersucht. Sie zeigen, dass auch 26 Jahre nach einem Tiefseebergbau ein erheblicher Artenverlust vorhanden ist. Betroffen sind insbesondere filtrierende Tiere und andere bodenlebende Organismen. Noch über zwei Jahrzehnte nach dem Abbau bleiben knapp 80 Prozent dieser Arten verschwunden. Die Studie erschien im Fachjournal “Biogeosciences”. -> WEITERLESEN <-