Seehundjäger

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Seehundjäger (Schleswig-Holstein) und Wattenjagdaufseher (Niedersachsen) erschießen an der deutschen Nordseeküste und auf den Nordseeinseln jedes Jahr viele Hundert kranke, verletzte oder verlassene, meist junge, Robben (Seehunde und Kegelrobben). Angeblich ersparen sie diesen Tieren „unnötige Leiden“. Die Beurteilung, ob ein Seehund oder eine Kegelrobbe „notgetötet“ werden muss, treffen sie situativ allein. Doch können Seehundjäger das überhaupt beurteilen? Sie sind schließlich nur Hobbyjäger, die zusätzlich geschult werden. Keine Experten.

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Delfine im Miami Seaquarium

Voraussichtliche Lesedauer: 7 minutes

Zu wenig Futter, vergammelter Futterfisch, Verletzungen, schmutziges Wasser: Das sind die Zustände in der Delfinhaltung im Miami Seaquarium, Florida (USA). Die für Tier- und Pflanzenschutzkontrolle zuständige APHIS-Behörde des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums veröffentlichte jetzt die Ergebnisse einer von ihr durchgeführten Untersuchung.

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Schiffe sollten langsamer fahren

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Langsame Schiffe bringen viel für den Klimaschutz und die Meeresumwelt. Denn sie erzeugen weniger CO2 und andere Schadstoffe, wie Ruß, Schwefeloxide oder Stickoxide. Zudem könnten Wale langsamen Schiffen besser ausweichen. Außerdem reduzieren sie auf diese Weise ihren akustischen Fußabdruck, erzeugen sehr viel weniger Unterwasserlärm. Das zeigen zwei Studien, die das belgische Umweltministerium Ende März 2021 vorstellte.

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Walschutzgebiet vor Teneriffa

Voraussichtliche Lesedauer: 5 minutes

Vor der Küste der Kanareninsel Teneriffa gibt es nun das erste von der World Cetacean Alliance (WCA) als Walkulturerbe (Whale Heritage Site) anerkannte Walschutzgebiet mit nachhaltigem Whalewatching in Europa. Es liegt im Teno-Rasca-Meeresgebiet zwischen Teneriffa und La Gomera. Weltweit tragen damit jetzt vier Gebiete den besonderen Status eines Walkulturerbes.

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