Rettungsplan für die Weltmeere

Internationale Expertengruppe fordert Hochseeabkommen mit großflächigen Schutzgebieten

Experten des Teams Ocean Governance vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) aus Potsdam sehen die Ozeane in akuter Gefahr. Sie haben daher einen Rettungsplan für die Weltmeere aufgestellt. Zentrale Forderung darin ist ein Hochseeabkommen mit großflächigen Schutzgebieten. „Es besteht schneller Handlungsbedarf. Denn es mehren sich die Anzeichen von Veränderungen der Ozeane, die rascher auftreten als dies selbst jüngere Modelle prognostiziert haben“, sagt Mitautor Torsten Thiele vom IASS. Thiele zählt zu den Experten des Internationalen Programms zum Zustand der Ozeane (IPSO). Das multidisziplinäre IPSO-Team, bestehend aus Meeresforschern und Experten aus den Bereichen Recht, Politik und Finanzen, überprüfte die Ergebnisse von 131 wissenschaftliche Arbeiten. Dadurch konnten sie sowohl zu erwartende Veränderungen als auch Folgen von Untätigkeit bewerten. -> WEITERLESEN <-

CO2-Ausstoß im Urlaub nebensächlich

CO2-Ausstoß spielt für den Urlaub 2019 kaum eine Rolle – Ergebnis einer repräsentativen Umfrage

Die Vorbereitungen für Sommerferien 2019 sind in vollem Gange. Doch allen hitzigen Diskussionen ums Weltklima oder den Demos der „Fridays for Future“-Bewegung zum Trotz, heben 40 Prozent der Deutschen im Sommerurlaub ab. Ab in den Flieger. Und der CO2-Ausstoß im Urlaub spielt für sie keine Rollle. Denn nur eine Minderheit will ihn kompensieren. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick.

Nur 17 Prozent der Flugreisenden wollen den CO2-Ausstoß im Urlaub kompensieren

Wenn es um das bevorzugte Transportmittel für den Weg in die langersehnten Ferien geht, haben die Deutschen eine klare Tendenz: 55 Prozent fahren mit dem Auto, 40 Prozent fliegen. Lediglich 16 Prozent nutzen die Bahn, 7 Prozent einen Fernbus, 2 Prozent ein Kreuzfahrschiff. -> WEITERLESEN <-

Delfin Schwenteeny in Kiel nicht mehr gesehen

Einzelgängerischer Gemeiner Delfin hat Kiel verlassen

Nun ist dieser sehr exotische Kielbesucher verschwunden. Seit dem 9. April hielt sich ein Gemeiner Delfin (Delphinus delphis) in der Kieler Förde auf. Zuletzt recht dauerhaft in der Mündung der Schwentine. Folgerichtig nannte man ihn fortan „Schwenteeny“. Schnell wurde er zur lokalen Attraktion. Begeisterte mit akrobatischen Sprungvorführungen, die so manchen Großen Tümmler blass aussehen ließen. Doch am 4. Juni verschwand er aus der Schwentinemündung. Zuletzt will ihn jemand an der Hörnbrücke hinter dem Schwedenkai gesehen haben. Eine Sackgasse. Und seitdem fehlt jede Spur vom Delfin Schwenteeny in Kiel. -> WEITERLESEN <-

Nachhaltiges Whalewatching vor La Gomera

Sommer, Sonne und Wale beobachten? La Gomera weist den Weg

Tunesien, Ägypten, Türkei – die klassischen Reiseziele der Deutschen werden seit einigen Jahren von Terror und lokalen Unruhen erschüttert. Von dieser besorgniserregenden Entwicklung profitieren aber insbesondere die Kanarischen Inseln. Diese erleben in den letzten vier Jahren einen enormen Zuwachs an Tourismus. Viele Gäste wollen hier nicht nur Wale beobachten, sondern auch Delfine. Nachhaltiges Whalewatching vor La Gomera gilt auf den Kanaren als Leuchtturmprojekt.

Im ersten Quartal 2019 sind insgesamt 7.335.645 Touristen auf den Kanarischen Inseln gelandet, dass entspricht einer Zunahme von knapp 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Wer auf den Kanarischen Inseln Urlaub macht, wird zwangsläufig irgendwann in Kontakt mit einem der ansässigen Whalewatching-Anbieter kommen. In fast jedem etabliertem Urlaubsort findet man mittlerweile unzählige Veranstalter – und das nicht ohne Grund. -> WEITERLESEN <-

Mittelmeer-Mönchsrobben: Verhaltenstipps

Verhaltenstipps für Begegnungen mit Mittelmeer-Mönchsrobben in freier Wildbahn

Die Mittelmeer-Mönchsrobbe ist die einzige Robbenart im Mittelmeer. Sie gehört zu den zwölf weltweit am stärksten vom Aussterben bedrohten Tierarten und steht unter strengem Schutz. Während sie in der Adria als ausgestorben gilt und Einzeltiere nur sehr selten gesichtet werden, lebt in griechischen Gewässern mit rund 300 Tieren die größte Population. Damit eine Begegnung in freier Wildbahn für Mensch und Tier sicher bleibt und die Robben nicht gestört werden, sind folgende Verhaltensregeln zu beachten. -> WEITERLESEN <-

Kostbare Wildnis vor dem Deich

10 Jahre UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer in St. Peter-Ording

Am 26. Juni 2009 erklärte die UNESCO das Wattenmeer der Nordseeküste vom niederländischen Den Helder bis nach Esbjerg in Dänemark – darunter den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer – zum UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Titel, der die Schutzwürdigkeit der Nordseeküste auch international unterstreicht. Denn sie wurde damit zu einem weltweit einzigartigen und unersetzlichen Naturgebiet erklärt, das von herausragendem Wert für die gesamte Menschheit ist. Im Zuge dieser Auszeichnung kann das Wattenmeer heute in einem Atemzug mit den berühmtesten Naturregionen der Welt genannt werden, zum Beispiel dem Great Barrier Reef, dem Vulkan Ätna oder den Everglades.

St. Peter-Ording begeht das Jubiläumsjahr mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen. Diese sollen das Bewusstsein für die Schönheit und den Schutzbedarf dieses natürlichen Schatzes fördern sowie das Erleben der Natur in den Mittelpunkt stellen. So steht die Naturerlebniswoche in diesem Jahr unter dem Motto „10 Jahre Weltnaturerbe“. Sie findet vom 17. bis 23. Juni 2019 statt – inklusive des Weltnaturerbefests am 23. Juni 2019. Ein Infowagen hält ganzjährig bei verschiedenen Veranstaltungen im ganzen Ort Sonderinformationen zum Thema Weltnaturerbe bereit. Auch die digitalen Besucherinformationssysteme bieten darüber Auskünfte. -> WEITERLESEN <-

Deinen ersten Wal – vergisst du nie

Neues Buch von Tierfilmer Ralf Kiefner

„Wie ferngesteuert streckte ich meine Hand nach seinem Kopf aus, um eine Kollision zu verhindern und um ihn so auf Distanz zu halten.“ Ralf Kiefners erster Wal aus nächster Nähe, ein Glattwal: Freund oder Feind? Auf alle Fälle eine eindrucksvolle Begegnung … so viel sei verraten. -> WEITERLESEN <-

Whalewatching-Beobachtungsstation La Gomera: Update

Projekt „Landgestützte Beobachtung von Walen und Delfinen vor La Gomera“

2017 förderte die Stiftung das Projekt Permanente Station zur landgestützten Beobachtung von Delfinen und Walen auf La Gomera des gemeinnützigen Vereins MEER e. V. aus Berlin. Es ist die erste derartige Station auf den Kanaren. Sie befindet sich ca. 150 m über dem Meeresspiegel im Süden der Insel, nahe dem Valle Gran Rey. Hier ist der Ausgangspunkt für die meisten Whalewatching-Touren vor La Gomera. Ziel ist es vor allem, den Walbeobachtungstourismus der Whalewatching-Anbieter vor La Gomera in naturverträglichere Bahnen zu lenken.

Was hat sich ein Jahr nach Einrichtung der Station getan? Ein Bericht von Fabian Ritter, Meeresbiologe und Vorsitzender von MEER e. V. -> WEITERLESEN <-

Mehr Schutz für Haie und Korallenriffe!

Wege zum schonenden Umgang mit dem Lebensraum Meer

Um der Zerstörung der Meere und ihrer Flora und Fauna durch das sogenannte Shark Finning und die Haifischerei generell, aber auch durch Dynamitfischerei und rücksichtslosem Tourismus entgegenzuwirken, befasst sich Julian Engel im Rahmen seiner Masterarbeit mit dem Ausbau von nachhaltigem Tourismus als alternative Existenzmöglichkeit in Entwicklungsländern. Speziell ging es dem jungen Tropenökologen um die Korallenriffe und den Haitourismus beim Pazifischen Fuchshai (Alopias pelagicus) vor der philippinischen Insel Malapascua.

Julians Arbeit, der sich als 2. Vorsitzender auch in der deutschen NGO Stop Finning engagiert, hatte etliche positive „Nebenwirkungen“. Sie stieß bei Einheimischen und Experten auf großes Interesse. Deshalb wird er seine Forschungsergebnisse demnächst auf einem Korallenriffsymposium vorstellen. So werden dank seiner Arbeit außerdem erste, wenngleich zaghafte Schritte für ein marines Schutzgebiet eingeleitet.

Hier Julian Engels Erfahrungsbericht seines knapp halbjährigen Einsatzes auf den Philippinen:

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Hai-Forschungsprojekt Philippinen – Zwischenbericht

Nachhaltiger Haitourismus als Alternative zu Haifang und Shark Finning

DSM unterstützt Hai-Forschungsprojekt auf den Philippinen: Im Rahmen seiner Masterarbeit setzt sich der Tropenökologe Julian Engel mit der Entwicklung alternativer Existenzmöglichkeiten in Entwicklungsländern auseinander. Sein Fokus ist der Ökotourismus in Korallenriffen am Beispiel des Pazifischen Fuchshais (Alopias pelagicus) auf der philippinischen Insel Malapascua. Die Hälfte seiner Zeit ist vorbei. Hier zieht er eine Zwischenbilanz. -> WEITERLESEN <-

Meilenstein: Ballastwasser-Übereinkommen in Kraft

Ballastwasser-Übereinkommen: Meilenstein für den marinen Umweltschutz

Mit gut einem Jahr Verspätung ist das Internationale Übereinkommen zur Kontrolle und Behandlung von Ballastwasser und Sedimenten von Schiffen am 8. September 2017 in Kraft getreten. Dabei hatten die Mitgliedsstaaten der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) schon 20014 eine Konvention zum Ballastwassermanagement unterzeichnet. Künftig sind Seeschiffe also verpflichtet, an Bord Anlagen zur Behandlung von Ballastwasser zu installieren. Damit soll die weltweite Verschleppung invasiver Tier- und Pflanzenarten verhindert werden. Für Monika Breuch-Moritz, Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), ist das Inkrafttreten „ein Meilenstein für den marinen Umweltschutz“. -> WEITERLESEN <-

Philippinen: Nachhaltiger Haitourismus

Forschungsprojekt zum Haitourismus auf den Philippinen als Alternative zu Haifang und Shark Finning

Im Rahmen seiner Masterarbeit setzt sich Julian Engel mit der Entwicklung nachhaltiger und alternativer Existenzmöglichkeiten in Entwicklungsländern auseinander. Sein Fokus ist der Öko- und Haitourismus in Korallenriffen am Beispiel des Pazifischen Fuchshais (Alopias pelagicus) auf der philippinischen Insel Malapascua. Dort sind Fuchshaie DAS Highlight für Tauchtouristen. Denn in den Korallenriffen gibt es eine „Putzerstation“. An dieser lassen sich die Haie von Putzerfischen (Labroides dimidiatus) die Parasiten auf ihrer Haut entfernen. -> WEITERLESEN <-

La Gomera: Whalewatching-Beobachtungsstation

Walbeobachtungstourismus lenken – Druck auf die Tiere verringern

2017 unterstützt die Stiftung das Projekt des gemeinnützigen Vereins MEER e.V. aus Berlin „Permanente Station zur landgestützten Beobachtung von Delfinen und Walen auf La Gomera“. Es ist die erste derartige Station auf den Kanaren. Sie befindet sich ca. 150 m über dem Meeresspiegel im Süden der Insel, nahe dem Valle Gran Rey. Hier ist der Ausgangspunkt für die meisten Whalewatching-Touren vor La Gomera. -> WEITERLESEN <-

Australien: Sondererlaubnis für mehr Hainetze

Delfine, Haie, Seekühe und Meeresschildkröten werden für den Tourismus geopfert

Josh Frydenberg, neuer australischer Umweltminister, hat mit einer Sondererlaubnis das Stellen von bis zu 10 Hainetzen an fünf Stränden entlang der Nordküste des Bundesstaates New South Wales ermöglicht. Damit will Frydenberg die lokale Tourismusindustrie stützen. Doch gleichzeitig verurteilt er so unzählige bedrohte Meerestierarten, darunter Delfine, Haie, und Meeresschildkröten, zu einem sinnlosen und grausamen Tod. Wir forderten Frydenberg dringend auf, seine Sondererlaubnis aus Artenschutzgründen rückgängig zu machen. Stattdessen sollte er sich für die Installation nicht-tödlicher Haischutzmaßnahmen einsetzen. -> WEITERLESEN <-

Todesfalle Hainetz

Südafrika – KwaZulu-Natal: Hainetze vernichten große Haie und seltene Delfinart

Bade- und Surfstrände erfreuen sich an den Küsten von Südafrika oder Australien großer Beliebtheit. Der Bade-Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die umliegenden Städte und Gemeinden. Für Meerestiere wie Delfine, Haie, Meeresschildkröten und größere Fische hört der Spaß allerdings spätestens dann auf, wenn sie auf einen für Haiangriffe geschützten Strand zuschwimmen. Der Ausflug endet für sie nicht selten tödlich. In Südafrika besonders an den Stränden der Provinz KwaZulu-Natal (Ostküste). -> WEITERLESEN <-

Hurghada-Delfine besser geschützt

Schutzzonen und neue Regeln für Delfin-Touren und das Schwimmen mit Delfinen

Das ist ein wichtiger Erfolg für die Hurghada-Delfine! Denn der Gouverneur für das Rote Meer, Generalmajor und Minister Ahmed Abdullah, stimmte der Einrichtung von zwei Delfinschutzzonen zu.  Gleichzeitig wurde ein Verhaltenskodex für Delfinbeobachtungs-Touren festegelgt. Erarbeitet wurde dieser von der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) in Zusammenarbeit mit ägyptischen Behörden und Umweltschutzorganisationen. Und die neuen Regularien sind für die Tourenanbieter nun verbindlich! Ranger des „Red Sea“ Nationalparks sollen dann die Einhaltung der Schutzzonen, die im September 2016 eingerichtet werden, kontrollieren. Hierzu sind verstärkte Patrouillen geplant. -> WEITERLESEN <-

Seepferdchen: faszinierend und gefährdet

Jeden Morgen vollführen Männchen und Weibchen zur Begrüßung einen graziösen Tanz

In der griechischen Mythologie heißt es, sie seien Nachfahren der Rösser, die Poseidons Streitwagen zogen. Denn sie haben einen Pferdekopf und den Beutel eines Kängurus. Ihr Schwanz dagegen ähnelt dem von Affen. Und sie können ihre Körperfarbe ihrer Umgebung anpassen. Hier brüten die Männchen die Eier aus. Dazu besitzen sie eine Bauchtasche aus der heraus der Nachwuchs einzeln und lebendig schlüpft. Und doch ist hier von Fischen die Rede. Von ebenso schönen und faszinierenden wie bedrohten Fischen, von Seepferdchen. Sie gehören mit den Fetzenfischen und weiteren Arten zur Familie der Seenadeln (Syngnathidae). Weltweit solle es zwischen 50 und 80 Arten Seepferdchen geben. Man kann wohl davon ausgehen, dass noch einige neue Arten ihrer Entdeckung harren – falls sie nicht vorher dem menschengemachten Artentod zum Opfer fallen. -> WEITERLESEN <-

Raubquallen erobern die Ostsee

Bioinvasoren können Ökosysteme gehörig durcheinander bringen

Die ersten Exemplare der Meerwalnuss entdeckte man 2006. Da hatten die Raubquallen in der Ostsee bereits begonnen, die Eier von Dorsch, Grundel, Seestichling oder Wittling aufzufressen. Schon einmal, im Schwarzen Meer, hatte diese räuberische Rippenquallenart (Mnemiopsis leidyi) eine ökologische Katastrophe ausgelöst. Diese dauerte von 1980 bis ins Jahr 2000. In der Regel erorbert sich die in fast allen Ozeanen heimische Meerwalnuss neue Lebensräume mittels Fernreisen als „blinder Passagier“ in Wasserballasttanks von Schiffen. -> WEITERLESEN <-

Whalewatching – Fluch oder Segen?

Bootsausflüge zu Walen und Delfinen gehören zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen

Für viele Millionen Touristen sind Fahrten zu den Giganten der Meere oder ihren kleineren Verwandten, den Delfinen, der Höhepunkt ihrer Urlaubsreise. Doch Wissenschaftler beobachten zunehmend negative Auswirkungen bei touristisch intensiv genutzten Meeressäugerpopulationen. Fluch oder Segen Whalewatching? -> WEITERLESEN <-

Keime reisen im Ballastwasser

Seeschiffe transportieren ungewollt gefährliche Fremdorganismen über die Weltmeere

Die meisten der tierischen oder pflanzlichen „blinden Passagiere“ reisen im zur Schiffs-Stabilisierung mitgeführten Meerwasser der Ballasttanks. Doch während die Verbreitung nicht heimischer Arten von Plankton, Quallen oder Muscheln beim Transport von Ballastwasser bekannt ist, wurde die globale Verbreitung von Keimen wie Viren und Bakterien auf demselben Wege lange unterschätzt. -> WEITERLESEN <-

Ägypten: Tourismus vertreibt Delfine

Deutsche Reiseveranstalter wie Thomas Cook, Neckermann oder TUI beteiligen sich an brutalen Delfin-Hetzjagden

In Ägypten sind kommerziell organisierte Ausflüge zu Delfinen im Roten Meer eine ernsthafte Bedrohung für die betroffenen Tiere. Die Situation ist durch den Massentourismus völlig aus dem Ruder gelaufen. Deutsche Reiseveranstalter verdienen beim Schwimmen mit Delfinen an der touristischen Tierquälerei kräftig mit. Denn Bootsausflüge zu den Delfinen im Roten Meer gehören zum Höhepunkt einer jeden Ägyptenreise. Fast immer im Vordergund steht hierbei das Verlangen, mit den Meeressäugern zu schwimmen. Doch der Tourismus vertreibt Delfine. -> WEITERLESEN <-

Schiffslärm: taube Pottwale

Schwerhöriger Moby Dick: Taube Pottwale vor den Kanaren

Die Ozeane sind längst nicht mehr still. Ständig dröhnen und hämmern schwere Schiffsdiesel, Offshore-Bohrinseln oder infernalisch laute Airguns bei seismischen Untersuchungen. So hat sich innerhalb der vergangenen vierzig Jahre der Schallpegel im Pazifischen Ozean verzehnfacht. Gleichzeitig häufen sich Meldungen über Strandungen von Delfinen und Walen. Der Zusammenhang zwischen Unterwasserlärm und Schäden bei den sich akustisch orientierenden Meeressäugern sowie damit verbundene Strandungsereignisse ist mittlerweile unstrittig. Meeresschützer sehen in anthropogen erzeugtem Lärm heutzutage einen maßgeblichen Bedrohungsfaktor für Meeressäuger. Deutlich zeigen sich die Auswirkungen bereits bei den vor den Kanarischen Inseln lebenden Pottwalen. Ihr Gehör verschlechtert sich durch den andauernden Schiffslärm zunehmend. Bei den Kanaren gibt es mittlerweile taube Pottwale! -> WEITERLESEN <-