Bedrohte Artenvielfalt in der Adria

Publikation der Deutschen Stiftung Meeresschutz/DSM

Mit ihrer neuen Publikation „Bedrohte Artenvielfalt in der Adria“ macht die Deutsche Stiftung Meeresschutz/DSM auf die Situation von Meerestieren in der Adria aufmerksam.

Seiten 42-43, Broschüre Bedrohte Artenvielfalt in der Adria. Haialarm?

Wer kennt sie nicht, die „Haialarm“-Meldungen der Medien zur Ferienzeit: „Riesiger Hai vor Kroatiens Küste“ und ähnliche Schlagzeilen. Doch wagen sich Weiße oder andere große Haie überhaupt in diesen Teil des Mittelmeers?

Tatsächlich gibt es immer wieder Sichtungen von größeren Haien in der Adria, die sich sogar sehr küstennah zeigen. Auch der Weiße Hai gehört dazu, der ebenso wie Kurzflossen-Mako oder Blauhai, hier einst häufig vorkam.

Heute dagegen sind diese und andere beeindruckende Arten ein seltener Anblick geworden. -> WEITERLESEN <-

Schiff überfährt Kalb seltener Walart

Nordatlantische Glattwale: Dem Aussterben ein Stück näher

Anfang Juli 2020 starb ein kleiner, sehr seltener Wal vor der Küste von New Jersey (USA). Das männliche Walkalb wurde knapp ein halbes Jahr alt. Es war eines von nur zehn Neugeburten der Nordatlantischen Glattwale (Eubalaena glacialis) vom Winter 2019/2020. Von dieser vom Aussterben bedrohten Bartenwalart gibt es weltweit weniger als 366 Exemplare. Immerhin konnte die Fischereiabteilung der US-amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA Fisheries) die Todesursache schnell aufklären. Ein Schiff hatte den kleinen Wal überfahren. Und das nicht zum ersten Mal. Während er die erste Kollision noch überlebte, war die zweite tödlich. -> WEITERLESEN <-

Fischsterben durch Elbvertiefung

Wir unterstützen die Petition
Stoppt die Vertiefung der Elbe und die Zerstörung des Weltnaturerbes Wattenmeer!

Viele hatten davor gewarnt. Doch der Hamburger Senat aus SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schlug alle Bedenken in den Wind. Ohne Rücksicht auf Umweltverluste peitschte man gemeinsam die neunte Elbvertiefung durch alle Instanzen. Schließlich begannen die Absaugbagger ihr Zerstörungswerk. Und Ende Juni war es dann soweit. -> WEITERLESEN <-

Seehundjäger

In Deutschland sind Seehundjäger oder Wattenjagdaufseher zuständig fürs Robbenmanagement

Seehunde standen an deutschen Küsten bereits kurz vor der Ausrottung. Dann, 1974, wurde die Jagd auf die kleinen Robben endlich eingestellt. Unglücklicherweise verblieb die u. a. nach EU-FFH-Richtlinie streng geschützte Art in Deutschland jedoch im Jagdrecht (mit ganzjähriger Schonzeit), gehört damit weiter zu den jagdbaren Tierarten. Im Gegensatz dazu unterliegen Kegelrobben nicht dem Jagdrecht. -> WEITERLESEN <-