Auszeichnung für Masterarbeit

Der von uns geförderte Meeresbiologe Julian Engel erhält den „CAMPUS PREIS: Forschen für nachhaltige Zukunft“ 2020 der Universität Bremen. Julian Engel schrieb seine Masterarbeit beim Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) zur Frage, ob man auf der philippinischen Insel Malapascua mit nachhaltigem Haitourismus eine Alternative zum Fang der Tiere und der Haiflossenfischerei schaffen kann. Und es gelang. Als Folge seiner Studie wurde ein Meeresschutzgebiet rund um Chocolate Island im Südwesten von Malapascua eingerichtet. Das Konzept von Julian Engel wird nun von der einheimischen Organisation „People and the Sea“ weiterverfolgt. -> WEITERLESEN <-

Bedrohte Artenvielfalt in der Adria

Publikation der Deutschen Stiftung Meeresschutz/DSM

Seiten 42-43, Broschüre Bedrohte Artenvielfalt in der Adria. Mit ihrer neuen Publikation „Bedrohte Artenvielfalt in der Adria“ macht die Deutsche Stiftung Meeresschutz/DSM auf die Situation von Meerestieren in der Adria aufmerksam.

Haialarm?

Wer kennt sie nicht, die „Haialarm“-Meldungen der Medien zur Ferienzeit: „Riesiger Hai vor Kroatiens Küste“ und ähnliche Schlagzeilen. Doch wagen sich Weiße oder andere große Haie überhaupt in diesen Teil des Mittelmeers?

Tatsächlich gibt es immer wieder Sichtungen von größeren Haien in der Adria, die sich sogar sehr küstennah zeigen. Auch der Weiße Hai gehört dazu, der ebenso wie Kurzflossen-Mako oder Blauhai, hier einst häufig vorkam.

Heute dagegen sind diese und andere beeindruckende Arten ein seltener Anblick geworden. -> WEITERLESEN <-

Schiff überfährt Kalb seltener Walart

Anfang Juli 2020 starb ein kleiner, sehr seltener Wal vor der Küste von New Jersey (USA). Das männliche Walkalb wurde knapp ein halbes Jahr alt. Es war eines von nur zehn Neugeburten der Nordatlantischen Glattwale (Eubalaena glacialis) vom Winter 2019/2020. Von dieser vom Aussterben bedrohten Bartenwalart gibt es weltweit weniger als 366 Exemplare. Immerhin konnte die Fischereiabteilung der US-amerikanischen Wetter- und Ozeanografiebehörde (NOAA Fisheries) die Todesursache schnell aufklären. Ein Schiff hatte den kleinen Wal überfahren. Und das nicht zum ersten Mal. Während er die erste Kollision noch überlebte, war die zweite tödlich.


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