Fischsterben durch Elbvertiefung

Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten

Viele hatten davor gewarnt. Doch der Hamburger Senat aus SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schlug alle Bedenken in den Wind. Ohne Rücksicht auf Umweltverluste peitschte man gemeinsam die neunte Elbvertiefung durch alle Instanzen. Schließlich begannen die Absaugbagger ihr Zerstörungswerk. Und Ende Juni war es dann soweit. An der schleswig-holsteinischen Westküste kam es zu einem Fischsterben. An mehreren Stellen vor Büsum, Eiderstedt, Nordstrand und auch vor dem niedersächsischen Cuxhaven lagen Hunderte tote oder sterbende Jungheringe im Spülsaum. Später folgten tote Aale, Stinte. Auch vom Aussterben bedrohte Finten starben. Alle in großer Zahl, ca. 50–200 tote Fische pro Quadratmeter.

-> -> -> weiterlesen

Mexiko: Korallen in der Karibik in Not

Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten

Etwa 80 % der Korallen in der Karibik vor Mexiko sind nicht mehr intakt. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer umfassenden Analyse der ökologischen Veränderungen in mexikanischen Karibik-Korallenriffen in den vergangenen vier Jahrzehnten. Durchgeführt wurde die Studie von einem Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bremen und der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko. Das Fazit: Die Korallenbedeckung in der Region ging drastisch zurück. Obwohl sich einige Korallen teilweise wieder erholt haben, sind inzwischen 80 % der über 100 untersuchten Riffe durch Algen dominiert.

-> -> -> weiterlesen

Abstand halten bei Wildtieren

Social distancing – Abstand halten – könnte zu einem positiven Nebeneffekt der Coronapandemie geraten. Wenn, ja wenn, diese für viele Menschen ungewohnte Verhaltensweise in den Köpfen überdauert und sich fest in unserem Verhaltensrepertoire verankert. Denn wir schützen derzeit damit nicht nur uns selbst und unsere Mitmenschen. Abstand halten ist ein Gebot, mit dem wir auch viele Wildtiere vor dem Verderben bewahren können. Darauf hat jetzt auch die amerikanische Fischereibehörde NOAA in ihrem aktuellen Coronavirus (COVID-19)-Update hingewiesen.

Ich will doch nur hier liegen …

Wer kennt sie nicht die Szenen hektisch kreischender Menschenmengen, die sich chaotisch ins Wasser stürzen, wenn dort ein zutraulicher Delfin seine Runden dreht? Jeder will dem Tier nahe sein. Jeder will es anfassen. In vielen Regionen der Welt sind aus diesem jeglichen Respekt gegenüber einem anderen Lebewesen ignorierenden, grenzwertigen Verhalten ganze Tourismuszweige entstanden.

Schwimmen mit Delfinen wurde zum Hit. Dann machte das Coronavirus dem illustren Treiben vorerst ein Ende. Auch das Anfassen von Walhaien und anderen Haien, von großen Rochen, Dugongs, Elefanten, Koalas und unzähligen anderen Tierarten gilt als hip und immer für ein „tolles“ Selfie geeignet.

Im Gebiet der Virungas lebende Berggorillafamilien mussten vor vielen Jahren gegen für sie tödliche Masern geimpft werden. Eine Krankheit, die es bei ihnen nicht gibt. Sie kam von Menschen, die meinten, den großen Primaten unbedingt ganz nah sein zu müssen. Seitdem gilt hier: Abstand halten!

Abstand halten - auch von Wildtieren wie Robben.

Helfen Sie mit! Halten Sie Abstand von Wildtieren wie Robben, Seehunden oder auch Delfinen. Foto: NOAA Fisheries

Wenn wohlmeinende Menschen rastenden Meeressäugern den Tod bringen

Mit der Verhängung drastischer Maßnahmen gegen das Coronavirus verbinden zahllose US-Bürger im Nordosten des Landes Frühlingswetter und Zwangspausen mit ausgiebigen Besuchen der Strände. Doch dort liegen auch gerne Robben in der warmen Frühlingssonne und lassen es sich gut gehen. Sie ruhen sich einfach nur aus und machen eine Pause. Zu viele Menschen jedoch interpretieren dies falsch. Mit verheerenden Folgen.

Es gab bereits erste Fälle, wo wohlmeinende Menschen Tieren versehentlich den Tod statt vermeintlicher Rettung brachten. So schleppten Strandbesucher auf Fire Island, New York, am 25. März eine erwachsene Sattelrobbe, die sich am Strand ausruhte, zurück ins Wasser. Was wenig später zum Tod des Tieres führte. Auch in New York zogen Strandbesucher eine andere gesunde, ruhende erwachsene Sattelrobbe sogar mithilfe von Schleppbändern ins Wasser. Sie starb vermutlich ebenfalls, jedenfalls sah man sie nie wieder.

Wenn Abstandhalten ignoriert wird

In den USA ist es, wie in Deutschland auch, streng verboten, Meeressäuger zu stören, zu füttern oder zu streicheln. Man gefährdet sich dabei im Übrigen auch selbst. Der Biss eines Seehundes ist nicht nur sehr schmerzhaft, er birgt zudem ein tödliches Infektionsrisiko. Nur Experten, die über eine Genehmigung verfügen, dürfen sich um an Land befindliche Meeressäuger kümmern.

An Land ruhende Robben brauchen keine Hilfe, sie brauchen eine Pause!

Halten Sie Abstand, mindestens 45 m. An Land ruhende Robben brauchen keine Hilfe, sie brauchen nur eine Pause! Foto: NOAA Fisheries

Geschwächte Tiere nicht einfach wieder ins Meer werfen

Wenn man einen an Land liegenden lebenden Schweinswal findet, ist er wahrscheinlich krank oder verletzt. Doch auch dann gilt: Abstand halten! Nur geschulte Rettungskräfte können den Zustand des Tieres beurteilen und die richtigen Entscheidungen treffen. Bringt man einen derart geschwächten Schweinswal zurück ins Wasser, verkehrt sich die wohlmeinende Rettungsabsicht in ein Todesurteil für den Meeressäuger.

Was Sie tun können

Respektieren Sie die soziale Distanz, die diese empfindlichen Tiere brauchen. Halten Sie Abstand! In den meisten Fällen benötigen rastende Robben oder Seehunde keine Hilfe. Haben Sie dennoch den Eindruck, es handele sich um ein krankes oder verletztes Tier, rufen Sie in Deutschland die Feuerwehr, die Polizei oder eine Robbenauffangstation um Hilfe.

Robben brauchen – laut Empfehlung von NOAA Fisheries – mindestens 45 m Abstand zu Menschen oder ihren Haustieren. Sie brauchen auch kein auf sie gekipptes Wasser. Sie müssen nicht gefüttert werden. Das Abdecken einer Robbe mit Decken oder Strandtüchern kann dazu führen, dass sie sich überhitzt.


Weiterführende Informationen

Wale und Delfine: Verhaltenstipps

Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten

Voraussetzung bei einer Begegnung mit wild lebenden Walen und Delfinen sollte immer der Respekt vor den Tieren sein und das Bewusstsein, dass man sich in ihrem Lebensraum aufhält. Durch sein eigenes Verhalten kann man entscheidend dazu beitragen, dass das Aufeinandertreffen für beide Seiten zu einem wundervollen Erlebnis und nicht zu einer zusätzlichen Belastung und Gefährdung für die Tiere wird.

Verhaltenstipps für Begegnungen mit Walen und Delfinen in freier Wildbahn

In europäischen Gewässern sind Meeressäuger größtenteils durch internationale Abkommen und nationale Gesetzgebung geschützt. Sie dürfen nicht getötet, gejagt, gefüttert oder in ihren natürlichen Verhaltensweisen gestört werden. Mitunter ist auch das Schwimmen mit ihnen verboten.

Fischer schaut von seinem Boot auf einen Adria-Delfin.

Friedliche Mensch-Delfin-Begegnung in der Adria – Foto: Ulrike Kirsch/DSM

Keine einheitlichen Regeln

Die Regeln für das Beobachten frei lebender Meeressäuger variieren von Land zu Land. Die folgenden Verhaltenstipps Wale und Delfine sind Empfehlungen und angelehnt an die Vorgaben der kroatischen Naturschutzbehörde und des Meeressäugerschutzabkommens im Mittelmeer ACCOBAMS.

Was man beachten sollte

  • Wenn die Tiere mit Ihnen interagieren wollen, dann genießen Sie die Begegnung entspannt und ohne hektische Bewegungen oder abrupte Fahrtrichtungsänderungen.
  • Wenn die Wale oder Delfine sich wieder von Ihnen entfernen, lassen Sie sie ziehen. Auf keinen Fall hinterherjagen.
  • Mit dem Boot einen Mindestabstand von 100 Metern einhalten. Es sollten nie mehr als 3 Boote gleichzeitig bei einer Beobachtung anwesend sein.
  • Als Faustregel gilt, je mehr Boote bei einer Beobachtung anwesend sind, desto größer sollte der Abstand zu den Meeressäugern sein. Die Tiere könnten sich sonst eingekesselt oder bedrängt fühlen.
  • Bleiben Sie nicht länger als ca. 30 Minuten, es sein denn, die Tiere folgen ihrem Boot oder schwimmen in der Bugwelle mit. Wenn Delfine in der Bugwelle des Bootes surfen, Kurs halten und plötzliche Fahrtrichtungsänderungen vermeiden.
  • Fahren Sie nicht auf die Meeressäuger zu, auch nicht mit langsamer Fahrt. Nähern Sie sich den Tieren nur seitlich, nie frontal von vorn oder hinten. Vermeiden Sie abrupte Richtungs- und Beschleunigungsänderungen. Beschleunigung beim Wegfahren erst nach Erreichen eines Mindestabstands von 100 m.
  • Sind die Meeressäuger in Ihrer Nähe, schalten Sie in den Leerlauf.
  • Wenn sich die Meeressäuger für Sie und Ihr Boot interessieren, dann kommen diese von ganz allein näher und bleiben meist so lange, bis die Situation für sie uninteressant geworden ist.
  • Zu Ihrer eigenen Sicherheit und zu der der Tiere: Meeressäuger nicht berühren und nicht füttern (Übertragung von Krankheiten von Mensch zu Tier und umgekehrt).
  • Für Schwimmer, Schnorchler und Taucher: Legen Sie die Arme an den Körper und bewegen sich ruhig und ohne Hektik. Genießen Sie den Augenblick in Ruhe und mit Respekt.
  • Werfen Sie keinen Abfall über Bord. Wale und Delfine können an verschluckten Plastiktüten (die sie u.U. für Nahrung halten) sterben!

Kranke, verletzte, tote Meeressäuger

Finden Sie ein krankes, verletztes oder totes Tier, dann kontaktieren Sie die Wasserschutzpolizei oder Hafenmeisterei oder gegebenenfalls eine örtliche Naturschutzorganisation, soweit Ihnen eine bekannt ist.

Kommerzielles Whalewatching – worauf muss man achten?

Wal- und Delfinbeobachtungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – und sind ein lukratives Geschäft für die Veranstalter. Whalewatching kann jedoch eine Gefahr oder Belästigung für die Tiere werden, wenn keinerlei Regeln für sanftes Beobachten eingehalten werden. Es kann zu Verletzungen und veränderten Verhaltensweisen kommen oder die Tiere werden aus ihrem Lebensraum vertrieben.

Woran erkenne ich einen verantwortungsbewussten Veranstalter?

Generell: Finger weg von Touren, die mit Sichtungsgarantie oder Geld-zurück-Angeboten werben. Auch Veranstaltungen mit Party und Musik haben nichts mit naturverträglicher Beobachtung zu tun.

Bei der Auswahl sollten Sie darauf achten, ob folgende Aspekte befolgt werden:

  • Zusammenarbeit mit Wissenschaft/NGOs – Sichtungsdaten werden mit Experten geteilt.
  • Naturführer sind mit an Bord, die den Gästen Hintergründe über Biologie, Verhalten und Schutz bzw. Gefahren für Meeressäuger erklären.
  • Beim Schwimmen mit Walen oder Delfinen wird darauf geachtet, dass der Wille der Tiere respektiert wird.
  • Es wird gewartet, bis sich ein „aufgeschlossenes“ Tier den Menschen nähert.
  • Man wird angehalten, sich im Wasser ruhig zu verhalten, den Tieren nicht hinterherzuschwimmen, keinen Lärm zu machen.
  • Einhaltung von Mindestabständen zu den Tieren.
  • Es darf immer nur eine bestimmte Anzahl von Booten im Beobachtungsgebiet anwesend sein (meist 1-3).
  • Es gibt kein Hinterherjagen, keine abrupten Richtungsänderungen. Man wird angehalten keinen Müll ins Meer zu werfen.

Bildspenden

Wir sind immer an schönen und/oder dokumentarischen Fotos interessiert und freuen uns über Bildspenden. Autor/Copyright wird natürlich immer genannt. (info[at]stiftung-meeresschutz.org).

Delfinbeobachtung in der Adria.

Delfinbeobachtung in der kroatischen Adria. So ist es richtig: Nicht auf die Meeressäuger zufahren, auch nicht mit langsamer Fahrt. Annäherung nur leicht schräg von der Seite, nie frontal oder von hinten. Foto: Ulrike Kirsch/DSM


Weiterführende Informationen

Nachhaltiges Whalewatching La Gomera

Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten

Tunesien, Ägypten, Türkei – die klassischen Reiseziele der Deutschen werden seit einigen Jahren von Terror und lokalen Unruhen erschüttert. Von dieser besorgniserregenden Entwicklung profitieren aber insbesondere die Kanarischen Inseln. Diese erleben in den letzten vier Jahren einen enormen Zuwachs an Tourismus. Viele Gäste wollen hier nicht nur Wale beobachten, sondern auch Delfine. Nachhaltiges Whalewatching vor La Gomera gilt auf den Kanaren als Leuchtturmprojekt.

Sommer, Sonne und Wale beobachten?

Im ersten Quartal 2019 sind insgesamt 7.335.645 Touristen auf den Kanarischen Inseln gelandet, dass entspricht einer Zunahme von knapp 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Wer auf den Kanarischen Inseln Urlaub macht, wird zwangsläufig irgendwann in Kontakt mit einem der ansässigen Whalewatching-Anbieter kommen. In fast jedem etabliertem Urlaubsort findet man mittlerweile unzählige Veranstalter – und das nicht ohne Grund.

Fast 30 Wal- und Delfinarten kann man beim Whalewatching vor La Gomera antreffen

Die Gewässer rund um die Kanarischen Inseln gehören mit zu den besten Whalewatching-Spots in ganz Europa. Hier wurden in den letzten Jahren knapp 30 verschiedene Wal- und Delfinarten gesichtet und bestimmt.

Nachhaltiges Whalewatching vor La Gomera: Zügeldelfine schwimmen gemeinsam mit Pilotwalen vor La Gomera.

Nachhaltiges Whalewatching: Zügeldelfine schwimmen gemeinsam mit Pilotwalen vor La Gomera.

Zentrum des Whalewatching-Tourismus auf La Gomera ist Valle Gran Rey

Ein ganz besonderer Ort, um die Meeressäuger zu beobachten, ist die zweitkleinste Kanareninsel La Gomera. Auf Grund der Strömungen und des daraus resultierenden Nahrungsaufkommens gibt es dort besonders viele Arten. Der Großteil der Anbieter für nachhaltiges Whalewatching hat seinen Sitz im touristisch erschlossenen Ort Valle Gran Rey, welcher im Westen der immergrünen Insel liegt. Hier findet man zudem die schönsten Strände der Insel. Auch deswegen ist der beschauliche Ort bei Touristen so beliebt.

Nachhaltiges Whalewatching vor La Gomera: Wale beobachten auf die sanfte Tour

Auch auf La Gomera hat die Anzahl der Whalewatching-Anbieter in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Allerdings hat man hier auch die damit zusammenhängenden Chancen erkannt und es wird überwiegend nachhaltiges Whalewatching angeboten.

Zügeldelfine kann man beim nachhaltigen Whalewatching vor La Gomera beobachten.

Zügeldelfine vor La Gomera beim nachhaltigen Whalewatching vor La Gomera.

Der Anbieter Oceano Gomera beispielsweise arbeitet sehr eng mit dem in Berlin ansässigen Verein M.E.E.R. e.V. zusammen, welcher sich für den Schutz und die Erforschung der Meeressäuger einsetzt. Die langjährige Zusammenarbeit hat unter anderem dazu beigetragen, dass das Artenvorkommen an Walen und Delfinen rund um die Kanarischen Inseln nun besser erforscht ist. Die Forschungen des gemeinnützigen Vereins und deren Ergebnisse werden international auf Konferenzen und in Fachgruppen vorgestellt sowie in wissenschaftlichen Literaturen veröffentlicht. Auf der Website von Canarianfeeling finden Sie weiterführende Informationen über das nachhaltige und respektvolle Whalewatching auf La Gomera und die Arbeit des M.E.E.R. e.V.

Risiken und Nebenwirkungen beim Walebeobachten

Was sich auf den ersten Blick durchaus positiv anhört, das birgt auch gewisse Risiken, insbesondere für die sensiblen Meeresbewohner. Abgesehen von der intensiven Überfischung der Meere, der immer schlimmer werdenden Meeresverschmutzung und der großen Schnellfähren barg vor allem das Massen-Whalewatching, wie es früher beispielsweise auf Teneriffa betrieben wurde, große Gefahren für die Tiere.

Pilotwal beobachtet Whalewatcher.

menwatching – Pilotwal beobachtet Whalewatcher.

Oftmals werden die Meeressäuger von den teilweise sehr großen Booten regelrecht bedrängt. Mindestabstände werden nicht eingehalten. Und es halten sich Gerüchte, dass einige Anbieter die Tiere auch anfüttern und so ihr natürliches Jagdverhalten stören und verändern. Durch die Regelmäßigkeit und die zunehmenden Massen an Anbietern fühlen sich die Tiere in ihrem Lebensraum bedrängt. Diese Entwicklung kann negative Auswirkungen auf den Bestand und das gesamte Ökosystem der Inseln haben.

Es mangelt an einheitlichen Regelungen und Kontrollen

Leider gibt es immer noch keine internationalen und einheitlichen Regelungen, welche diese negative Entwicklung stoppen könnten. Seit einigen Jahren existieren zwar gesetzliche Regelungen auf den Kanarischen Inseln, welche theoretisch auch von allen Anbietern eingehalten werden müssen.

Die gelbe WW-Flagge

Die gelbe WW-Flagge: An ihr erkennt man, dass ein kanarischer Anbieter eine Whalewatching Lizenz besitzt.

Doch es stehen immer noch viel zu wenige Mechanismen zur Verfügung, welche die strikte Befolgung dieser Regularien kontrollieren. Man kann nur hoffen, dass hier irgendwann die Vernunft siegt. Ansonsten kann das relativ zeitnah gravierende Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem der Weltmeere haben!

Auch Sie als Tourist werden hier in die Verantwortung genommen. Wenn Sie die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten möchten, dann spricht erst einmal nichts dagegen. Aber schauen Sie sich im Vorfeld das Konzept der einzelnen Anbieter genau an und fahren Sie mit möglichst kleinen Booten hinaus. Wählen Sie einen Anbieter, der sich zu nachhaltigem Whalewatching verpflichtet.

Alle Fotos: © canarianfeeling.de

Ihre Spende für bedrohte Meeressäuger

Springender Adria-Delfin.

Aussterben verhindern – bedrohte Populationen schützen. Helfen Sie bedrohten Walen, Delfinen und Robben!


Weiterführende Informationen