Seehundjäger und Wattenjagdaufseher

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Seehundj√§ger (Schleswig-Holstein) und Wattenjagdaufseher (Niedersachsen) nennen sich gern ‚ÄěSeehundmanager‚Äú. Sie jagen keine Seehunde. Das ist streng verboten. Dennoch d√ľrfen sie jedes Jahr Hunderte kranke, verletzte oder verlassene, meist junge, Seehunde und Kegelrobben erschie√üen. Die meisten Tiere sterben an der deutschen Nordseek√ľste und auf den Nordseeinseln. Das versteht man bei den zust√§ndigen Beh√∂rden unter ‚ÄěMeeress√§ugermanagement‚Äú. Angeblich will man Wildtieren damit ‚Äěunn√∂tige Leiden‚Äú ersparen. Doch die Beurteilung, ob ein Tier ‚Äěnotget√∂tet‚Äú werden muss, treffen Seehundj√§ger und Wattenjagdaufseher situativ allein. Dabei ist Ihre Qualifikation mehr als zweifelhaft. Es handelt sich hier lediglich um geschulte Hobbyj√§ger.

Seehundmangement in Jägerhand

In Deutschland sind ausschlie√ülich ‚Äědie vom Land bestellten Jagdaufseher‚Äú ‚Äď also Seehundj√§ger und Wattenjagdaufseher ‚Äď befugt, sich um gestrandete, verletzte, verlassene und kranke Meeress√§uger zu ‚Äěk√ľmmern‚Äú. Hat eine Robbe Gl√ľck, dann endet dieses ‚Äěk√ľmmern‚Äú nicht mit ihrem Tod. Dann entscheidet sich ihr Schicksal in einer der beiden offiziellen Seehundauffangstationen an der Nordseek√ľste.

Richter und Henker der Seehunde

Seehunde standen an deutschen K√ľsten bereits kurz vor der Ausrottung. Dann, 1974, wurde die Jagd auf die kleinen Robben endlich eingestellt. Ungl√ľcklicherweise verblieb die u. a. nach EU-FFH-Richtlinie gesch√ľtzte Art in Deutschland jedoch im Jagdrecht (mit ganzj√§hriger Schonzeit), geh√∂rt damit weiter zu den jagdbaren Tierarten. Im Gegensatz dazu unterliegen Kegelrobben nicht dem Jagdrecht. Zust√§ndig f√ľr das Management beider Arten und dar√ľber hinaus s√§mtlicher Meeress√§uger sind in Deutschland ausschlie√ülich Seehundj√§ger oder sogenannte Wattenjagdaufseher. Das ist fragw√ľrdig und nicht mehr zeitgem√§√ü.

Seehundjäger bzw. Wattenjagdaufseher sind Ausdruck eines antiquierten Robbenmanagements: Mann hält ein Gewehr im Anschlag.
Foto: Harrison Haines/Pexels

‚ÄěZust√§ndig‚Äú hei√üt demnach auch, eine Entscheidung √ľber Leben und Tod zu treffen und Letzteres durch einen gezielten Pistolenschuss in den Hinterkopf des Tieres direkt zu vollziehen.

Seehundjäger und Wattenjagdaufseher sollen nach behördlichem und eigenem Verständnis den Gesundheitszustand einer kranken, verletzten oder verlassenen Robbe situativ korrekt beurteilen und dann richtig entscheiden können.

Was macht ein Seehundjäger?

Gemeinsam mit einem echten Seehundj√§ger konnten J√§ger noch bis Ende der 1970er-Jahre f√ľr 180 D-Mark ganz legal einen Seehund schie√üen. Heute sind Seehundj√§ger wie auch Wattenjagdaufseher Hobbyj√§ger mit einer Zusatzausbildung, die aktiv keine Seehunde mehr jagen.

Schild Nationalpark Wattenmeer.
© U.Karlowski

Da Seehunde dem Jagdrecht unterliegen, ist ausschlie√ülich der sogenannte ‚ÄěJagdaus√ľbungsberechtigte‚Äú, also der Seehundj√§ger, zust√§ndig f√ľr tote, kranke, verletzte oder in Not geratene Robben ‚Äď auch f√ľr sogenannte Heuler (verwaiste Seehundbabys) oder verlassene Kegelrobbenbabys. Das gilt auch im Nationalpark Wattenmeer.

Dar√ľber hinaus geh√∂ren zu ihren Aufgaben das Bergen toter Meeress√§uger, Kontrollfahrten sowie Informations- und Aufkl√§rungsarbeit.

Wer sind Seehundjäger?

Seehundj√§ger sind ehrenamtlich t√§tig. Sie besitzen einen Jagdschein und m√ľssen sich regelm√§√üig bei Schulungen des Instituts f√ľr Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tier√§rztliche Hochschule Hannover fortbilden. Im ‚Äěechten‚Äú Leben haben sie ganz normale Jobs. In Niedersachsen nennen sie sich Wattenjagdaufseher.

Die regelm√§√üigen Fortbildungen ersch√∂pfen sich allerdings in regelm√§√üigen, knapp 5-st√ľndigen Veranstaltungen. Hierbei stehen dann Vortr√§ge zu Themen wie ‚ÄěUmgang mit der √Ėffentlichkeit‚Äú oder zum ‚ÄěEinpacken von Kadavern‚Äú auf der Tagesordnung. Derart ‚Äěgeschult‚Äú sollen diese vom Land bestellten Jagdaufseher dann den Gesundheitszustand von Wildtieren fachgerecht beurteilen k√∂nnen. Das ist absurd.

Die Entscheidung, ein Tier zu t√∂ten, tr√§gt in sich eine hohe moralische Verantwortung, Respekt vor dem Leben und veterin√§rmedizinischen Sachverstand. Es liegt in der Natur der Sache, dass J√§gern ‚ÄěTodesurteile‚Äú leichter von der Hand gehen. Kein Wunder, dass die T√§tigkeit der Seehundj√§ger st√§ndiger Konfliktherd ist ‚Äď nicht nur wegen der heutzutage unpassenden Bezeichnung. Da auf Sylt besonders viele verletzte, kranke oder verlassene Seehund- und Kegelrobbenbabys erschossen werden (m√ľssen?), kam die Insel bereits in den zweifelhaften Ruf eines Friedhofs der Kuscheltiere.

Welche Kosten verursachen sie?

Das Land Schleswig-Holstein zahlt f√ľr jeden Einsatz eines Seehundj√§gers eine Pauschale von 45,00 ‚ā¨ ‚Äď auch f√ľr das Erschie√üen eines Tieres. 2018 erschossen die 40 Seehundj√§ger aus Schleswig-Holstein 658 Tiere. Den schleswig-holsteinischen Steuerzahler kostete das 29.610,00 ‚ā¨. Mindestens 690 der kleinen Robben wurden 2019 erschossen ‚Äď allein an der K√ľste von Schleswig-Holstein (Angabe eines Sylter Seehundj√§gers vom Februar 2020).

Ein monet√§res Interesse kann dabei nicht von der Hand gewiesen werden. So hatte ein Sylter Seehundj√§ger nach eigenen Angaben 2016 rund 1.000 Seehund-Eins√§tze. F√ľr die rund 3.000 Eins√§tze in Schleswig-Holstein 2019 zahlte das Land ca. 135.000 ‚ā¨ an Aufwandsentsch√§digungen. Laut Ministerium f√ľr Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND) gab es 2020 rund 2.300 Seehundj√§ger-Eins√§tze. Dabei starben 441 Tiere per Kopfschuss. Etwa 1.600 sollen bereits tot gewesen sein. 70 Tieren fehlte angeblich nichts. In einer Seehundstation landeten 188 Seehunde.

Warum gibt es heute noch Seehundjäger?

Seit vielen Jahrzehnten versteht es die gut organisierte und politisch bestens vernetzte Jagdlobby zu verhindern, dass Seehunde aus dem Jagdrecht gestrichen werden.

Seehundjäger oder Wattenjagdaufseher sind keine Experten, sondern Hobbyjäger: Mehrere Jäger gehen durch Graslandschaft.
Foto: Jacqueline Macou/Pixabay

Mit Abstand prominentester Vertreter dieser Interessengruppe ist der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Ministerpr√§sident von Schleswig-Holstein (2005 bis 2012) Peter Harry Carstensen (CDU). Der geb√ľrtige Nordstr√§nder bekennt sich seit fr√ľhester Jugend als leidenschaftlicher J√§ger.

Auch der ehemalige Umweltminister von Schleswig-Holstein und heutige Bundesminister f√ľr Wirtschaft und Klimaschutz im Kabinett Scholz , Robert Habeck, wollte dieses politisch hei√üe Eisen nicht anfassen.

‚ÄěWir haben die Pflicht, den Seehunden gute Lebensbedingungen zu schaffen. Aber genauso haben wir die Pflicht, todkranken Tieren unn√∂tige Leiden zu ersparen. Keinem Seehundj√§ger f√§llt es dabei leicht, Seehunde zu t√∂ten, denn sie lieben diese Tiere und engagieren sich ehrenamtlich und mit gro√üem Einsatz f√ľr sie. Aber es geh√∂rt auch zu ihrer Verantwortung, die kr√§nksten Seehunde von ihren Leiden zu erl√∂sen‚Äú.

Robert Habeck in einer Presseerkl√§rung seines Ministeriums (Ministerium f√ľr Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein ‚Äď MELUND) im Februar 2014.

Wir sch√ľtzen unsere Seehundj√§ger

An der Haltung von Robert Habeck hat sich bis heute nicht viel ge√§ndert. So soll eine Referatsleiterin des f√ľr das Management von Meeress√§ugern in Schleswig-Holstein zust√§ndigen Ministeriums die aktuelle Einstellung des von Jan Philipp Albrecht (B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen) gef√ľhrten Hauses folgenderma√üen umrissen haben: ‚ÄěWir sch√ľtzen unsere J√§ger. Es geht nicht um die Seehunde, es geht um unsere J√§ger. Wir werden uns immer hinter sie stellen‚Äú.

Fachleute unerw√ľnscht

Aufgrund der nicht mehr zeitgem√§√üen Gesetzeslage wird selbst Tier√§rzten weitestgehend die Kompetenz entzogen, im Falle eines Falles einschreiten oder entscheiden zu d√ľrfen.

‚ÄěTier√§rzte d√ľrfen einem Seehund nur dann selbst helfen, wenn ihr tier√§rztliches Eingreifen umgehend erforderlich ist, sie sind jedoch verpflichtet, umgehend einen Seehundj√§ger zu benachrichtigen. Aufgrund der spezifischen Anforderungen der Seehunde an Ern√§hrung, Pflege und Betreuung, die dem Ziel der Gesundung und Wiederauswilderung gerecht werden m√ľssen, ist eine l√§nger anhaltende sachgerechte Pflege der Seehunde durch Tier√§rzte nicht m√∂glich. Deshalb m√ľssen aufgefundene Tiere innerhalb von 24 Stunden an den Seehundj√§ger oder die Seehundstation Friedrichskoog abgegeben werden. Im Ausnahmefall kann die 24h-Frist √ľberschritten werden, wenn ein Tier noch nicht transportf√§hig ist‚Äú.

Antwort der Landesregierung ‚Äď Minister f√ľr Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und l√§ndliche R√§ume auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Patrick Breyer (PIRATEN) ‚Äď SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 18/5449 18. Wahlperiode 2017-06-01

Feuer frei in Herbst und Winter

Wie wenig professionell oder der individuellen Situation betroffener Tier gerecht werdend das Meeressäugermanagement beim MELUND ausgerichtet ist, zeigt auch die Aussage:

‚ÄěJunge Seehunde, die im August ein Gewicht von weniger als 10 kg oder eine L√§nge von unter 50 cm aufweisen, sind als K√ľmmerer einzustufen. Daraus ergibt sich, dass Tier nicht mehr in die Seehundstation eingeliefert werden sollen, sondern als √ľberlebensf√§hig eingestuft werden bzw. notget√∂tet werden‚Äú.

Ministerium f√ľr Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein ‚Äď MELUND

Folglich verzeichneten Robbensch√ľtzer im Herbst und Winter 2021/2022 im Bereich der nordfriesischen Inseln ein Anstieg erschossener Seehunde. Touristen berichten dabei wiederholt, dass ihnen seitens des Seehundj√§gers erkl√§rt wurde, die aufgefundene Robbe w√ľrde gerettet. Sp√§ter stellte sich dann heraus, dass er das Tier erschossen hat.

Ginge es ohne Seehundjäger besser?

Seehundjäger oder Wattenjagdaufseher sind der Dreh- und Angelpunkt im Management der deutschen Robbenpopulationen. Doch ist das noch zeitgemäß?

Sicherlich leisten viele von ihnen auch wichtige Arbeit. Niemand kann wollen, dass ein Lebewesen, wenn es unheilbar krank oder schwer verletzt ist, unn√∂tig weiter leidet. Dennoch finden nicht nur wir, dass hier einerseits zu schnell und zu viel erschossen wird. Andererseits werden zu viele Tiere einfach ihrem Schicksal √ľberlassen, damit ‚ÄěNatur Natur sein kann‚Äú.

Unverst√§ndlich bleibt, warum das Robben-Management in Deutschland ausschlie√ülich nur oberfl√§chlich geschulten Amateuren vorbehalten ist und nicht professionalisert wird. Andere L√§nder sind da um einiges besser aufgestellt. Es ist ein Politikum und h√§ngt wohl auch mit dem alten Gewohnheitsrecht der friesischen Seehundjagd zusammen. Besser w√§re eine professionelle ‚ÄěRobben Task Force‚Äú, der z. B. auch Ranger, Veterin√§re oder Wildtierbiologen angeh√∂ren.

Angesichts der hohen Zahl j√§hrlich an deutschen K√ľsten von Seehundj√§gern und Wattenjagdaufsehern erschossener Robben bekommt die MELUND-Verlautbarung von der Etablierung eines ‚Äěumfassenden Systems, das insbesondere den Umgang mit kranken und verletzten Tieren sowie deren Rehabilitierung regelt‚Äú, einen seltsamen Beigeschmack. Das heutige deutsche Meeress√§ugermanagement ist weder ethisch noch faktisch auf der H√∂he der Zeit.

Anti Wolfsplakat im Nationalpark Wattenmeer.

Ein Nationalpark fest in der Hand der  Ewiggestrigen: Anti-Wolfsplakat im Nationalpark Wattenmeer. Foto: Sven Deutschendorf

Petition

‚ÄěTier√§rzten muss es erlaubt sein, verletzte und kranke Robben zu retten!‚Äú auf change.org, gestartet von der Schauspielerin Janina Fautz und Janine Bahr-van Gemmert (Tier√§rztin im Robbenzentrum F√∂hr)

JETZT ABSTIMMEN!

Es ist ein moralischer Imperativ, zumindest zu versuchen, in Not geratenen Wildtieren zu helfen. Es ist unsere Verantwortung. Und die finale Entscheidung, der Tod des Tieres, sollte dabei veterinärmedizinisch ausgebildeten Fachleuten und nicht Hobbyjägern vorbehalten sein.


Warum gibt es in Deutschland kein Meeressäuger-Rettungsnetzwerk?

Meeress√§ugetiere weisen eine vergleichsweise hohe Jungensterblichkeit auf. Das ist normal. Auch f√ľr den Populationserhalt spielt die Rettung verwaister, kranker oder verletzter Seehunde in Deutschland derzeit keine Rolle. Ganz anders sieht das schon bei der Kegelrobbe aus.

Delfin Rettungsfloss.

Derartige Rettungsfl√∂√üe f√ľr gestrandete Delfine und kleinere Wale sind Standard bei den Rettungsnetzwerken in Gro√übritannien.

Doch auch f√ľr Seehunde kann sich die Lage im Falle des Ausbruchs einer weiteren Seehundseuche, pl√∂tzlicher Nahrungsverknappung durch √úberfischung, einem massiven Fischsterben oder durch Umweltverschmutzung schlagartig √§ndern.

Aus unserer Sicht sind eine Abkehr vom Antiquierten und die Einrichtung eines professionell organisierten und ausger√ľsteten Meeress√§uger-Rettungsnetzwerkes in Deutschland dringend geboten. Denn es geht ja auch um Schweinswale und vielleicht bald auch den ein oder anderen Delfin. Selbst Gro√üwale tauchen hin und wieder an Deutschlands K√ľsten auf. Und was ist dann? F√ľr Rettungsaktionen bei Strandungsereignissen dieser Arten gibt es weder qualifiziertes Personal noch geeignetes Rettungsger√§t.

Systemversagen: Einzelgängerdelfine in der Ostsee

Wie unprofessionell das Meeressäugermanagement aus Seehundjägern und Wattenjagdaufsehern mitunter agiert, zeigen außergewöhnliche Vorkommnisse mit Meeressäugern. Darauf ist man weder vorbereitet, noch weiß, damit umzugehen.

Der Tod Eckernf√∂rder Delfins Sandy war ein typisches Beispiel f√ľr das Systemversagen der Seehundj√§ger.

Der Eckernf√∂rder Delfin Sandy (Gemeiner Delfin) wurde keine 6 Jahre alt. Foto: ¬© Kai M√ľsebeck

Beispiel hierf√ľr ist der tragische Tod des Einzelg√§ngerdelfins ‚ÄěSandy‚Äú in der Ostsee. Ostern 2020 tauchte der etwa sechs Jahre alte, noch nicht geschlechtsreife weibliche Gemeine Delfin in der Eckernf√∂rder Bucht auf. Dabei entwickelte er eine starke Objektfixierung auf eine etwa 100 bis 150 Meter vor dem Hemmelmarker Strand schwimmenden Markierungsboje.

Mit der Zeit begann der an multiplen Hautkrankheiten leidende Delfin, Menschen als Sozialkontakte zu akzeptieren und sogar zu suchen. Dabei schwamm er auch auf sie zu und lie√ü sich streicheln. Schnell entstand ein ungeregelter Massentourismus. Appelle von besorgten B√ľrgerinnen und B√ľrgern oder Meeresschutzorganisationen, Schutzma√ünahmen zu etablieren, verhallten. Der zust√§ndige Seehundj√§ger blieb rat-, taten- und kompetenzlos. Ende Januar 2021 starb der schwer kranke Delfin.


Meeressäuger-Rettungsnetzwerke

In anderen Ländern ist das Meeressäugermanagement mit Rettungs- und Strandungsnetzwerken, professionellem Rettungsgerät und vielen bei der Rettung von Meeressäugern einsetzbaren Fachleuten, darunter auch Tierärzte, Biologen und Taucher, und ehrenamtlich Helfenden sehr viel besser aufgestellt. Hier eine unvollständige Übersicht:

Foto oben: Thorsten Sturm/Pixabay


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