Plastikmüll im Meer

Die Ode des Meermädchens

Unsere Meere ersticken im Plastikmüll. In jedem Quadratkilometer Ozean finden sich heute bereits bis zu 46.000 Teile Plastikmüll. Und es wird immer mehr: Jede Minute (!) kommen etwa 15.000 Kilo dazu.

Was wohl die kleine Meerjungfrau dazu sagt? Das verrät sie euch in diesem Film.

Animierter Kurzfilm für Kinder von Annette Bulla

Stoppt doch mal die Plastikflut!

Lesetipp für die Kleinsten – Kinder- und Vorlesebuch von Ina Krüger

Umweltbildung kann nicht früh genug beginnen! In Ihrem neuen Buch bringt Ina Krüger die Kleinsten spielerisch mit pfiffigen Reimen und schönen Illustrationen an das Thema Meeresverschmutzung heran. Die Autorin, Illustratorin und Musikerin begegnet beim Wassersport immer wieder Meerestieren, die durch unseren Plastikmüll in Schwierigkeiten geraten sind. Aus dieser Besorgnis heraus hat sie das Buch „Stoppt doch mal die Plastikflut! Das ist für die Meere gut!“ gestaltet, mit dem sie bereits Kinder auf einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt aufmerksam machen will.

Dieses Buch will Kinder und alle, die mit Kindern leben und arbeiten, für das Thema Meeresschutz und Plastikvermeidung sensibilisieren. -> WEITERLESEN <-

MSC-Siegel führt Verbraucher in die Irre

Informationsmaterialien „MSC-Zertifizierungen aus angeblich nachhaltiger Fischerei“

Die öffentliche Kritik und Berichterstattung zu MSC-Siegel-Zertifizierungen wird immer lauter. Auch die Verbraucher empfinden den jetzigen Standard als nicht nachhaltig. Die Initiative Make Stewardship Make Stewardship Count der wir angehören, setzt sich für eine zukünftig wirklich nachhaltige Fischerei und damit für die Zukunft unserer Ozeane ein! -> WEITERLESEN <-

Deinen ersten Wal – vergisst du nie

Neues Buch von Tierfilmer Ralf Kiefner

„Wie ferngesteuert streckte ich meine Hand nach seinem Kopf aus, um eine Kollision zu verhindern und um ihn so auf Distanz zu halten.“ Ralf Kiefners erster Wal aus nächster Nähe, ein Glattwal: Freund oder Feind? Auf alle Fälle eine eindrucksvolle Begegnung … so viel sei verraten. -> WEITERLESEN <-

Spielend Plastikmüll im Meer beseitigen

Neue kostenlose Handy-App für mehr Umweltbewusstsein

Logo von TRIBOOT.Das Mülheimer IT-Unternehmen TRIBOOT Technologies möchte in Kooperation mit der Deutschen Stiftung Meeresschutz (DSM) und OceanCare spielerisch das ernste Thema Vermüllung der Meere, insbesondere durch Plastikmüll, erfahrbar machen. Die neue kostenlose Handy-App Rettet unseren Ozean will junge Menschen für den Meeresschutz begeistern. Es geht darum, innerhalb einer Minute möglichst viel Plastikmüll aus dem Meer zu entfernen. Dabei sollte man aber möglichst keinen Fisch treffen. Im Anschluss kann man seinen High-Score durch die Beantwortung von drei Fragen zum Thema Müll in den Meeren noch weiter heraufschrauben. -> WEITERLESEN <-

OZEANOPÄDIE – Unglaubliche Geschichten vom Meer

So kommt das Salz ins Meer und andere merkwürdige Geschichten

Die Meere bedecken drei Viertel der Oberfläche unseres Planeten. Strände sind schön, Tsunamis schrecklich, die Seefahrt gefährlich, die Tierwelt unter Wasser atemberaubend. So weit, so bekannt. Aber wer weiß schon, dass die weißen Klippen von Dover ein Werk von Mikroalgen sind? Geschweige denn, wie der Tiefseefisch das Licht anmacht? Oder dass Algen nicht Pflanzen sind? Vor allem sind sie sondern einfach Algen und ökologisch betrachtet eine der erfolgreichsten Organismen auf dem Planeten. In seiner OZEANOPÄDIE schildert Meeresbiologe Tom Hird 291 merkwürdige, amüsante und unglaubliche Geschichten vom Meer und seine manchmal recht sonderbaren Bewohner. Oder haben Sie schon einmal von Yeti-Krabben, Pazifischen Viperfischen, Schleimaalen oder Pompejiwürmern gehört? -> WEITERLESEN <-

Gegen das 6. Massenaussterben: Biodiversitot

Damit aus Biodiversität nicht Biodiversitot wird!

Die Zeit läuft ab, endlich die globale Artenvielfalt konsequent und rasch zu erfassen. Dazu jedenfalls rufen die Artenforscher Prof. Dr. Michael Schrödl (SNSB – Zoologische Staatssammlung München) und Dr. Vreni Häussermann (Biologische Forschungsstation Huinay, Chile) in ihrem Buch Biodiversitot auf. Denn das 6. Massenaussterben ist in vollem Gang. Insektensterben! Korallenbleiche! Überfischung! Das sind nur die Spitzen des Eisbergs. Dabei gilt es noch Millionen von unbekannten Tierarten zu entdecken und zu beschreiben! Doch dafür gibt es weder genügend Stellen noch Forschungsmittel. -> WEITERLESEN <-

WissensWerte: Meere und Ozeane

Animierter Erklärfilm „Meere und Ozeane“. Er zeigt, wie faszinierend der Lebensraum Meer ist, aber auch die Probleme wie Überfischung, Übersäuerung und Vermüllung.

Der Film hat eine „Creative Commons“-Lizenz und kann somit gerne kostenfrei weiterverwendet, kopiert und in jeglichem Kontext genutzt und vorgeführt werden.

Der Film ist Teil der WissensWerte-Reihe des Vereins /e-politik.de/ e.V. und wurde in Kooperation mit der Agentur edeos-digital education produziert.

 

Projekt „Care for Dolphins“

Aufklärungsprogramm zum Schutz freilebender Delfine rund um Hurghada im Roten Meer

2016 unterstützte die Stiftung den Druck eines neuen Info-Flyers für das Projekt Care for Dolphins der Dolphin Watch Alliance aus der Schweiz (DWA). Denn das Schwimmen mit Delfinen im Roten Meer bei Hurghada und in angrenzenden Regionen hat sich zu einer äußerst beliebten Touristenattraktion entwickelt.

Touristen in einem Schlauchboot bedrängen Delfine vor Hurgahda im Roten Meer.

Massentourismus vertreibt Delfine aus wichtigen Rückzugs- und Ruheräumen. Foto: DWA

Eine Vielzahl von Agenturen bieten Touren zu den Indopazifischen Großen Tümmlern (Tursiops aduncus) an. In Folge dessen ist die Situation mittlerweile fast außer Kontrolle. Unregulierter Massentourismus beim Schwimmem mit Delfinen droht die Tiere aus ihren Lebensräumen zu vertreiben.

Dramatische Folgen

Die Delfine können sich nicht mehr um ihren Nachwuchs kümmern. Denn sie kommen kaum noch zur Ruhe. Zudem verschwenden sie wertvolle Energie, den Booten zu entkommen. Daher zeigen sie sich zunehmend erschöpft, sind ruhelos und stehen unter enormem Stress. Hinzu kommt, dass Propeller von dicht an sie heranfahrenden Zodiacs ihren Rückenbereich zerfetzen.

Das Projekt Care for Dolphins will sicherstellen, dass beide – Menschen und Delfine – eine angenehme Begegnung haben. Das Informationsangebot richtet sich an Touristen, Tourguides und Veranstalter. Zusätzlich werden Workshops für Tourenanbieter angeboten.

Das Programm fördert das Bewusstsein für Arterhaltung und Umweltbildung. Es informiert Einheimische und Touristen über die Bedürfnisse der Delfine beim Schwimmen mit Delfinen.

Dossier Ausbeutung der Meere

Dossier Ausbeutung der Meere – Wem gehört das Meer?

2014 unterstützte die Stiftung die Publikation des Dossiers „Ausbeutung der Meere – Kapital auf Kurs“ der Zeitschrift „iz3w“ (Ausgabe 346). Herausgeber ist das Informationszentrum 3. Welt. „iz3w“ ist eine der wichtigsten unabhängigen Zeitschriften zu Nord-Süd-Themen im deutschsprachigen Raum. Der Kampf um die Meere entfacht sich an der Frage: Wem gehört das Meer? Und die Ausgabe 346 der iz3w wirft einen Blick in die keineswegs unerschöpflichen Tiefen des Blauen Kontinents. -> WEITERLESEN <-